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Granulat-Kork Naturkorken

Juan Gil

Über vier Generationen hinweg haben Juan Gil und seine Nachfahren dafür gesorgt, dass die Weinbauregion Jumilla mit ihrer wichtigsten Rebsorte, dem Monastrell, wieder die Aufmerksamkeit erhält, die ihr zusteht. 

Erfolg im Hinterland von Murcia 

Als der Steinmetz Juan Gil Jiménez im Jahr 1916 das Familienweingut in Jumilla gründete, profitierte das Anbaugebiet, das auf der Grenze der Provinz Murcia zur Nachbarprovinz Albacete liegt, von der Reblaus-Katastrophe in anderen Teilen Spaniens und in Frankreich; denn in Jumilla befinden sich auf einem Kalksockel sehr sandige Böden, auf denen sich die Reblaus nicht wohlfühlte. So entwickelte sich das Weingut zunächst erfolgreich, stürzte aber mit der gesamten Region in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in eine Krise. Juan Gil Guerrero und Juan Gil González mussten all ihr Wissen und ihr Geschick einsetzen, um das Weingut nach vorne zu bringen. Jumilla galt über Jahrzehnte hinweg als Produzent einfacher Fassweine und konnte mit den Qualitätsstandards anderer Appellationen kaum mithalten. Als die Reblaus sehr spät, nämlich erst ab 1987, doch noch in Jumilla einfiel, musste sich die Region neu erfinden. Juan Gil González war an vorderster Front mit dabei. Aus der Krise heraus setzte er auf Qualitätsweinbau und auf die Rebsorte Monastrell, die er mit einigen anderen Weingutsbesitzern bekannter machen wollte. 

Kraftort mit zehn Ablegern

Sein Konzept war erfolgreich, und seine Söhne Miguel und Angel Gil machten das Weingut noch erfolgreicher. Spätestens als die ersten Juan-Gil-Monastrells Anfang der 2000er Jahre über die 90-Punkte-Schwelle bei Robert Parker kamen, wurden sie international bekannt. Nach dem Erfolg bauten die beiden Söhne ein neues Weingut, das komplett klimaneutral arbeitet. Die Weinberge wurden ohnehin schon lange biologisch-organisch bewirtschaftet. Lange Zeit taten die Gils dies, ohne sich zertifizieren zu lassen. Das holen sie jedoch Stück für Stück nach, sodass heute schon die ersten zertifizierten Bio-Monastrells erhältlich sind. Neben dem Monastrell, der teilweise von uralten Rebstöcken stammt, die nicht von der Reblaus heimgesucht wurden, stehen in den 700 bis 850 Meter hoch gelegenen Weinbergen heute auch Syrah, Merlot, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. Gerade der Petit Verdot zeigt beeindruckende Ergebnisse in Jumilla. 

Die Familie selbst hat sich nie auf ihrem Erfolg ausgeruht. Nach der Umstrukturierung in den 1990er Jahren haben die Gils nicht nur ins eigene Weingut investiert, sondern weitere kleine Güter im ganzen Land dazugekauft. Heute besitzt die Gil Family Estates elf Weingüter mit zusammen mehr als 1.700 Hektar Weinbergen. 

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