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Jumilla DOP

  • Rebfläche
    25.000 ha
  • Weinmacher
    43
  • Jahresproduktion
    255.530 hl

Jumilla ist eine südspanische DOP, die sich im Hinterland der Mittelmeerküste an der Grenze zum kastilischen Hochland befindet. Nach einer schwierigen Phase in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat hier ein erstaunlicher Aufschwung eingesetzt. Er gründet vor allem auf der Rebsorte Monastrell, die in Jumilla heimisch ist und beerig-kraftvolle Rotweine liefert.

Jumilla - das Glück sandiger Böden

Die DOP Jumilla liegt je zur Hälfte in der Provinz Murcia und der Provinz Albacete. Erstere hat mediterranes Klima und tiefere Lagen, während Letztere dem eher harschen Klima des kastilischen Hochlandes ausgesetzt ist. Auf einem Untergrund aus Kalk befinden sich meist sandige Böden, die zwar arm sind an organischem Material, dafür aber gut durchlüftet. Die Reblaus fühlte sich unter solchen Bedingungen nicht wohl, und das war das große Glück von Jumilla. Im späten 19. Jahrhundert, als die Reblaus überall in Europa die Weingärten heimsuchte, blieb Jumilla von dieser Plage verschont. Folglich mussten hier auch keine reblausresistenten amerikanischen Unterlagsreben gepflanzt werden, sondern die Rebstöcke blieben wurzelecht erhalten. Besonders französische Weinhändler, in deren Heimatland viele Weinberge zerstört worden waren, kauften in dieser Zeit Fassware aus Jumilla – eine ökonomische Blütezeit.

Allerdings kam gegen Ende des 20. Jahrhunderts dann doch der große Rückschlag. Im Jahr 1989 wurde der erste Reblausbefall registriert, und im Verlauf der nächsten fünf Jahre sank die Produktion um 60 Prozent. Die DOP war seinerzeit schon längst präsent, gegründet im Jahr 1966 als eine der ersten DOPs in Spanien.

Niedergang und Neugeburt dank Monastrell

Für die Winzer in Jumilla war dieser unerwartete Wendepunkt Fluch und Segen zugleich. Die Zerstörung der Rebfläche bedeutete, dass zwangsläufig umgedacht werden musste. Dabei wurden nicht nur neue Unterlagsreben gepflanzt, sondern peu à peu auch die Abkehr vom billigen Fasswein beschlossen. Mit Monastrell, der inzwischen auf nicht weniger als 85 % der Rebfläche steht, hat die DOP eine Rebsorte mit großem Qualitätspotenzial im Portfolio. Aus ihr werden im günstigeren Jungweinbereich fruchtige und unkomplizierte Trinkweine gekeltert. Auf höherem Niveau ist Monastrell allerdings auch zu enorm langlebigen und strukturierten Weinen fähig. Als idealer Begleiter von (auch würzigem) Grillfleisch bringt Monastrell selbst im Winterhalbjahr die Sonne Spaniens ins Haus.

Alle Jumilla DOP-Weine

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