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Marqués de Alella

  • Anbaugebiet
  • Bodentyp
    Ton
  • Klima
    mediterran

Die D. O. Alella hat mediterranes Klima mit weniger als 600 mm Regenfall pro Jahr und einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 15°C. Nichtsdestotrotz wird jeder Weinberg von den Mikroklimata der Region beeinflusst, wobei Variablen wie Höhe, verschiedene Steigungen, Nähe zu Wäldern, Wind usw. die Eigenschaften der Trauben verändern können.

Die Alella Region ist durch ein großes Granitgebirge geformt. Der Boden ist vorwiegend arm an Nährstoffen, mit einer niedrigen Wasserbehaltung und einem moderaten pH. Seine Struktur ist unterschiedlich: zwischen grobsandig (Sauló) im maritimen Bereich und sandigem Lehm in der inländischen Ebene.

Die Bodega besitzt ungefähr 200 Hektar Weinberge in den Bezirken von Sta. Maria de Martorelles, Montornès del Vallès, Sant Fost de Campsentelles, Alella und la Roca del Vallès. Die angebauten Sorten sind hauptsächlich Pansa Blanca und Chardonnay. Der benutzte Wurzelstock ist der SO4.

Die Weinberge werden mit einer Dichte von 3.700 Reben pro Hektar bepflanzt mit 2,2 m zwischen den Reihen und 1,2 m zwischen den Reben. Das schafft Konkurrenz zwischen den Pflanzen und ermöglicht es, zusammen mit dem Weinspalier, eine größere Blattüberdeckungsfläche (1,4 m²) zu erreichen. Die Reihen sind von Nord nach Süd gepflanzt, wenn möglich auf flachem Land.

Das Leitsystem der Reben ist Spalier. Trotzdem stehen die Reben in den älteren Weinbergen buschförmig. Die Reben werden kurz geschnitten, mit 4 Spitzen mit jeweils zwei Augen, um ein ideales Gleichgewicht zwischen Vitalität und Produktion zu erzielen.

Das erleichtert auch die Mechanisierung und minimiert Erosion auf den steileren Hängen.

In den Weinbergen wird ein phytosanitärer Schutz angewendet, was ein tiefes Wissen des Lebensraumes und des biologischen Zyklusses der Krankheiten und Parasiten sowie der klimatischen Eigenschaften der Zone erfordert.

Wir wissen, dass ein großer Teil des Erfolges bei der Weinherstellung von der Qualität des Rohmaterials abhängt. Deswegen werden die Trauben mit der größtmöglichen Sorgfalt behandelt, vom Moment der Lese an bis sie den Weinkeller erreichen, um ihre Eigenschaften zu erhalten: die Trauben werden per Hand gelesen und in 20 kg Kisten zum Weinkeller transportiert. Außerdem werden die Trauben am Eingang des Weinkellers nach dem Reifegrad und dem Zustand sortiert, bevor sie auf den Auslesetisch kommen. Die Anteile von Trauben, die einen optimalen Reifegrad haben, machen eine Vorfermentierung bzw. Mazeration durch, um ihr typisches Aroma zu verstärken.

Die Trauben werden in einer pneumatischen Presse sanft gepresst. Der Most wird statisch in kleinen Edelstahltanks klarifiziert, um den Saft von den festen Bestandteilen zu trennen. Mit diesen Techniken wird ein Most gewonnen, der sauberer ist, ohne önologische Produkte benutzen zu müssen. Und der die ursprünglichen Eigenschaften der Trauben erhält.

Die Weine fermentieren kontrolliert bei niedriger Temperatur in Behältern aus nichtrostendem Stahl oder in neuen französischen Eichenfässern der Sorte Allier. Aufgrund der niedrigen Temperatur laufen die Fermentierungen langsam ab und können bis zu 3 Monate dauern. Auf diese Art bleibt der Wein in Kontakt mit dem feinen Bodensatz und erhält eine höhere aromatische und geschmackliche Komplexität. Gleichzeitig ermöglicht diese verlängerte Fermentierung eine Autoklarifizierung des Weines. So werden seine aromatischen Eigenschaften und seine Intensität besser bewahrt, da sich die Anzahl des Umfüllens des Weines reduziert.

Wenn die alkoholische und malolaktische Fermentierung abgeschlossen ist, beginnt die Crianza des Weines in den Fässern. Während der Reifung werden die Bodensätze regelmäßig umgerührt, um den Geschmack und die Aromen des Weines abzurunden. Die Dauer der Crianza im Fass variiert von Jahr zu Jahr und hängt vom Jahrgang ab.  Schließlich werden die Weine stabilisiert und gefiltert, bevor sie in Flaschen abgefüllt werden.

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