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Aguardiente de Galicia Ribeiro DOP Rías Baixas DOP
Albariño Caíño Godello Treixadura
El Paraguas Intuición La Rioja Alta La Val Mar de Envero
Aperitif Digestif feines Dinner Geschenkweine Sonnenschein
Fisch Meeresfrüchte
2018 2017 2016 2015
Blumig Erdig-mineralisch Fruchtig Geröstet Karamellisiert
4 Sterne und besser
Drehverschluss Naturkorken
0,7 L 0,75 L

Albariño

  • Passt gut zu
    Meeresfrüchte
    Reisgerichte
    Fisch
  • Synonyme
    Galego
    Alvarinho
    Albarinyo
    Azal Blanco
    Alvarin Blanco
    Cainho Blanco
  • Aromen
    Birne Birne
    Aprikose Aprikose
    Wiesenblumen Wiesenblumen

Die populäre weiße Rebsorte gehört zu den feinsten der iberischen Halbinsel. Sie ist eine atlantische, frische und säurebetonte Sorte, die vor allem im Grenzgebiet von Spanien zu Portugal wächst. Das bekannteste Anbaugebiet für den Albariño sind die Rías Baixas.

Ein Kind des deutschen Rieslings?

Lange Zeit ging man davon aus, dass Albariño mit Pilgern über den Jakobsweg nach Nordwestspanien gelangt sei. Das war kein abwegiger Gedanke; denn im Laufe der Jahrhunderte brachten Pilger wie auch Mönche auf diesem Weg Rebsorten nach Spanien. Da der Albariño in seiner frischen und säurebetonten Ausprägung und seinem typisch fruchtigen Aroma durchaus ein wenig mit dem Riesling zu vergleichen ist, hat man die Sorte Alba-riño genannt, frei übersetzt »die Weiße vom Rhein«. Im benachbarten Portugal, wo die Sorte die wichtigste des Vinho Verde ist, heißt sie Alvarinho, hat also denselben Wortstamm. Mittlerweile hat man durch DNA-Analysen herausgefunden, dass die Rebsorte tatsächlich jedoch aus dem Grenzgebiet des Flusses Minho stammt. Eine der Elternrebsorten ist der portugiesische Loureiro, ebenfalls eine wichtige Rebsorte des Vinho Verde, die heute dort zwar recht selten, aber immer öfter schon in Spanien zu finden ist. Der Albariño wird in Spanien aktuell vor allem in der DO Rías Baixas auf rund 4.500 Hektar angebaut – mit stark steigender Tendenz. 

Ein Kind des Granit

Albariño reift recht früh, ist anfällig gegen beide Formen des Mehltaus, aber nicht so sehr gegen Botrytis. Erntet man die Rebsorte spät, kann sie alkoholstark werden, normalerweise aber wird sie früh und mit entsprechender Säurestruktur gelesen. Sie harmoniert gut mit den Granitböden, die man in den Rías Baixas findet. Die Sorte ist weitgehend resistent gegen Dürre, weshalb sie auch für trockene Böden sehr gut geeignet ist. Früher wurde sie häufig im Pergola-System erzogen, also auf Holzgestellen, die so hoch sind, dass sie mehr als Kopfhöhe erreichen. Heute werden eher moderne Drahtrahmen verwendet.   

Trocken, frisch und duftig

Der Albariño lebt von seiner duftigen, frischen und oft mineralisch wirkenden Art. Als hätte die Rebsorte eine direkte Verbindung zum meist nahe gelegenen Atlantik, findet sich im Wein oft eine leicht salzige, den Trinkfluss fördernde Note. Darüber hinaus wirken die Weine meist fruchtig sowie floral und haben Aromen von Linden-, Akazien- und Orangenblüten, Grapefruits, Orangen, Meyer-Zitronen und Bergamotten, aber auch von Stein- und Kernobst. Am Gaumen zeichnen sich die Weine durch eine lebendige Säurestruktur aus. Neben dem typischen Ausbau im Stahltank wird Albariño in manchen Fällen auch auf der Maische vergoren und manchmal sogar im burgundischen Stil im Holz ausgebaut.

Alle Albariño-Weine

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