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Brandy de Jerez Cádiz IGP hergestellt in Spanien Jerez-Xérès-Sherry - Manzanilla de Sanlúcar de Barrameda DOP Vino de España
Amontillado Amontillado Medium Amontillado Seco Amoroso Cream
Airén Palomino Fino Pedro Ximénez Verdejo
Barbadillo Barón Bodegas Hidalgo - La Gitana, S.A. Diez Merito El Maestro Sierra
halbtrocken lieblich sehr trocken süß trocken
Aperitif Digestif feines Dinner Frühlingsweine Geschenkweine
Fisch Käse Meeresfrüchte Schwein Süßspeise
2019 1998 1975 1970
12,5 % Vol. 13,5 % Vol. 14 % Vol. 15 % Vol. 15,5 % Vol.
Animalisch Beerig Blumig Erdig-mineralisch Fruchtig
Berliner Wein Trophy Der kleine Johnson El Mundo Falstaff Guía intervinos
4 Sterne und besser
Drehverschluss Granulat-Kork Kork Naturkorken
0,375 L 0,5 L 0,7 L 0,75 L 1,5 L

Palomino Fino

  • Passt gut zu
    Tapas & Antipasti
  • Synonyme
    Alban
    Albar
    Palomina
    Temprana
    Jerez Fino
    Doradillo
    Manzanilla de Sanlúcar
  • Aromen
    Haselnuss Haselnuss
    Mandel Mandel
    mediterrane Kräuter mediterrane Kräuter

Die Rebsorte Palomino bzw. Palomino Fino ist die wichtigste Traube im Anbaugebiet des Sherrys rund um Jerez und Sanlúcar de Barrameda. Als Listán Blanco ist die Sorte zudem auf den Kanarischen Inseln verbreitet.  

Perfekte Basis für aufgespritete Weine

Bevor die Sorte Palomino Fino sich im Bereich Jerez in Andalusien verbreitete, wurde sie bereits auf den Kanarischen Inseln genutzt – und das mit Sicherheit schon ab dem 15. Jahrhundert. Damals waren die Weine der Inseln als Canary Sack in ganz Europa, vor allem aber in England begehrt. Neben Malvasia war es vor allem Listán Blanco, der für die Produktion von aufgespriteten Süßweinen genutzt wurde. Der Vorteil dieser Rebsorte ist, dass sie mit trockenen und heißen Lagen zurechtkommt. Zudem ist sie in aromatischer Hinsicht vergleichsweise neutral, was man allgemein als negativ ansehen mag, was unter bestimmten Voraussetzungen jedoch durchaus positiv sein kann, vor allem dann, wenn aufgespritete Weine entstehen oder sogar Branntwein. Als Branntwein-Traube hat sich der Palomino Fino zur Erzeugung von Armagnac auch in Südwestfrankreich etabliert. Dort allerdings werden die Bestände immer häufiger durch Ugni Blanc ersetzt, besser bekannt als Trebbiano Bianco. Während die Sorte in Frankreich nur noch auf ca. 150 Hektar zu finden ist, sind es in Festland-Spanien ca. 14.000 Hektar und auf Teneriffa, Lanzarote und den anderen Kanarischen Inseln unter dem Namen Listán Blanco weitere knapp 10.000 Hektar. 

Neutralität muss kein Nachteil sein

Palomino Fino belegt im Jerez rund 90 % der Fläche. Die Rebsorte wird für Sherry vom trockenen Manzanilla und Fino bis zum halbtrockenen Amontillado genutzt. Sie liebt die kargen Kreideböden der Region, die sogenannten Albariza-Böden. Neben der Verwendung für Sherry findet man in Andalusien immer öfter auch klassische Weißweine aus der Palomino-Traube. Das feine, an Mandeln und frisches Kernobst erinnernde Aroma sowie die ebenfalls feine Säure machen die Weine zu sehr guten Essensbegleitern. Gerade wenn es um Meeresfrüchte geht, ist Palomino die perfekte spanische Alternative zu französischem Muscadet oder Picpoul de Pinet.

Alle Palomino Fino-Weine

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