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Syrah/Shiraz

  • Passt gut zu
    Rind
    Wild
  • Synonyme
    Shiraz
  • Aromen
    Brombeere Brombeere
    Veilchen Veilchen
    schwarzer Pfeffer schwarzer Pfeffer

Kraftvoll, dunkel und würzig ist die französische Sorte, die in Übersee vor allem unter dem Namen Shiraz bekannt ist. Von der Nord-Rhône aus hat sie sich über Südfrankreich längst auch nach Spanien verbreitet und ist dort heimisch geworden. 

Der Kreuzritter unter den Rebsorten

Der in Australien und Südafrika populäre Name Shiraz kommt nicht von ungefähr. Tatsächlich ist man lange Zeit davon ausgegangen, dass der Syrah seinen Weg aus der persischen Stadt Shiraz über den Vorderen Orient mit dem Kreuzritter Gaspard de Stérimberg im 13. Jahrhundert an die Rhône gefunden hat. Mittlerweile aber weiß man durch DNA-Analysen, dass die Sorte von zwei Elternrebsorten abstammt, die aus dem früheren Gebiet der Allobroger und aus dem heutigen Savoyen stammen. Insofern ist der Syrah irgendwann durch natürliche Kreuzung irgendwo zwischen dem Genfer See und der Rhône entstanden. An deren Ufern im Bereich Tain l’Hermitage, Côte Rôtie, Cornas und Saint Joseph sind dann auch die ersten berühmten Weine entstanden und haben den Ruhm der Rebsorte begründet. Während die Sorte dort vor allem reinsortig ausgebaut wird, findet man sie an der südlichen Rhône bis nach Spanien vor allem in Cuvées mit Garnacha (Grenache) und Monastrell (Mataro, Mourvèdre). Diese Cuvées, die gerne auch abgekürzt GSM genannt werden, sind mittlerweile weltumspannend erfolgreich. Als reinsortiger Wein ist der Syrah oder Shiraz jedoch auch in Australien, Neuseeland, Südafrika, Südamerika und Kalifornien gefragt. Im Barossa Valley in Australien stehen die ältesten, fast zweihundert Jahre alten Rebstöcke dieser Sorte.

Cassis, Pfeffer und fleischige Würze

Die Aromaausprägung des Syrah ist mit keiner anderen Rebsorte zu vergleichen. Die wuchskräftige Art, welche die Wärme ebenso liebt wie Granit oder Schiefer, erbringt sehr dunkle, tanninreiche Weine, die nach Cassis und Pflaumen, Speck und Leder, Schokolade, Pfeffer und Veilchen duften können. Die Tannine sind zwar präsent, aber normalerweise runder und weicher als etwa beim Cabernet Sauvignon. Wie der Cabernet gehört auch der Syrah zu den Cépages nobles, zu den edlen Rebsorten der Welt. Der Syrah ist in den letzten Jahren immer populärer geworden. So hat sich die Rebfläche allein in Spanien von rund 3.000 Hektar im Jahr 2000 auf rund 20.000 Hektar in 2010 vervielfacht – mit weiter steigender Tendenz. 

Syrah im ganzen Land

Syrah findet man in Spanien vor allem in La Mancha, Aragón, Catalunya, Murcia, Mallorca und der Extremadura. Es war Carlos Falcó, Marqués de Griñón, der bei dieser Sorte wie auch bei einigen anderen französischen Sorten Pionierarbeit in Spanien geleistet hat, indem er sie im Weingut Dominio de Valdepusa angebaut und erforscht hat. Mit dem Ausbau der Rebflächen hat sich auch die Zahl der bemerkenswerten spanischen Syrah-Cuvées ständig erweitert. Syrah findet man nicht nur anteilig in legendären Priorat-Weinen wie dem Clos Erasmus oder dem Finca Dofi, es entstehen auch große reinsortige Weine wie der Taberner No. 1 von Huerta de Albalá.

Alle Syrah/Shiraz-Weine

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