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13 % Vol. 13,5 % Vol. 14 % Vol. 14,5 % Vol. 15 % Vol.
Animalisch Beerig Blumig Erdig-mineralisch Fruchtig
Berliner Wein Trophy Berliner Weinführer Decanter Gilbert & Gaillard Guía Peñín
4 Sterne und besser
Drehverschluss Kork Naturkorken
0,5 L 0,75 L 1,5 L 3 L

Cariñena

  • Passt gut zu
    Wildgeflügel
    Wild
    Lamm
  • Synonyme
    Carinena
    Mazuela
    Samsó
    Carinyena
    Mazuelo
    Crusilló
    Samso Crusillo
  • Aromen
    Lakritz Lakritz
    Brombeere Brombeere
    nasse Erde nasse Erde

Die fast schwarze Rebsorte aus dem nordöstlichen Spanien ist auch als Mazuelo, Samsó und in Frankreich vor allem als Carignan bekannt. Cariñena verfügt über viel Tannin und Säure. Erst seit rund einem Jahrzehnt erlebt sie eine Renaissance, und man entdeckt ihre einzigartige Klasse – vor allem wenn der Wein von alten Reben stammt.

Eine uralte Sorte aus Aragon

Mazuelo und Cariñena sind die gebräuchlichsten spanischen Namen für diese Rebsorte. Doch es gibt über Spanien und Südeuropa hinaus mindestens zwei Dutzend weiterer Synonyme, die auf das Alter der Rebsorte schließen lassen. Der Name Mazuelo stammt von dem Ort Mazuelo de Muñó in der Provinz Burgos in Castilla y León ab, der Name Cariñena, aus dem sich Carignan, Carignano und Carignane entwickelt haben, stammt von der Ortschaft Cariñena bei Saragossa in Aragon. Ähnlich wie bei der Grenache, die mit ziemlicher Sicherheit auch aus Spanien stammt, wurde und wird auch eine Herkunft von Sardinien vermutet. Beide Sorten sind sowohl in Spanien als auch auf Sardinien sehr lange nachgewiesen. Sardinien lag lange Zeit im Herrschaftsbereich Spaniens. Dort heißt die Rebsorte Bovale di Spagna. Die Elternrebsorten der Cariñena sind unbekannt. Lange Zeit über war die Rebsorte vor allem in Katalonien als Cariñena beliebt. Da es dort jedoch auch eine DO Cariñena gibt, wird sie in Katalonien heute als Samsó bezeichnet. 

Cariñena muss gezähmt werden, um hochklassig zu sein

Die Cariñena gehört zu jenen Sorten, die besonders wuchskräftig sind. Ein Ertrag von 200 hl/ha ist durchaus möglich. Dies hat lange Zeit dazu geführt, dass die Cariñena nur für den Massenanbau einfachster Weine verwendet wurde. Die Sorte reift zudem sehr spät, weshalb sie die südliche Sonne benötigt. Darüber hinaus liefert sie eine hohe Säure und viel Tannin. Cariñena ist, das kann man feststellen, eine extreme Rebsorte, die jedoch unter Spitzenwinzern immer stärker geschätzt wird. Gerade als Cuvée-Partner mit weniger säurebetonten Sorten bringt sich Cariñena ein, ebenso dort, wo mehr Tanninstruktur benötigt wird. Dabei achten die Winzer heute darauf, dass der Wuchs deutlich auf 50 hl/ha oder weniger beschränkt wird. Besonders begehrt sind heute alte Rebanlagen, bei denen sich der Wuchs meist natürlich reduziert und die tief wurzelnden Reben Mineralität in den Wein bringen. 

Erfolgreich vor allem in Priorat und Montsant

Schon lange ist die Sorte als Mazuelo in der Rioja beheimatet. Dort, wo meist der Tempranillo dominiert, ist sie fast immer nur stützendes Beiwerk und wird in den seltensten Fällen, wie etwa bei Marqués de Murrieta, auch reinsortig ausgebaut. Die schönsten Exemplare von Cuvées und reinsortigen Weinen findet man im Priorat und im benachbarten Montsant. Gerade die schwarzen Llicorella-Schieferböden des Priorats in Porrera und Poboleda liefern die Grundlage, um das Potential der Sorte voll zu entfalten.

Alle Cariñena-Weine

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