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Albariño Andere Caíño Loureira Mencía
Adega Valdés La Rioja Alta La Val Mar de Envero Marisa
halbtrocken trocken
Aperitif Digestif feines Dinner Picknick & Garten romantische Zweisamkeit
Fisch Käse Meeresfrüchte Nudelgerichte
2011 2015 2016 2017 2018
12 % Vol. 12,5 % Vol. 13 % Vol. 13,5 % Vol. 43 % Vol.
Beerig Blumig Erdig-mineralisch Fruchtig Geröstet
Drehverschluss Naturkorken
0,7 L 0,75 L
Rotwein Spirituosen Weißwein

Rías Baixas DOP

  • Rebfläche
    4.080 ha
  • Weinmacher
    175
  • Jahresproduktion
    119.960 hl

Rías Baixas ist ein DOP-Bereich im äußersten Nordwesten Spaniens, der vier schmale, tief ins Land reichende Meeresbuchten umfasst. Kein anderes spanisches Anbaugebiet weist einen derart starken atlantischen Einfluss auf, und kein anderes spanisches Anbaugebiet wird derart stark mit hochwertigen Weißweinen in Verbindung gebracht, erzeugt aus der Rebsorte Albariño.

Regen fällt in den Rías Baixas

Dass es in der Provinzhauptstadt Pontevedra regnet, ist keine Seltenheit. 1.600 mm Niederschlag fallen in den Rías Baixas über das Jahr verteilt, mehr als in fast allen anderen Weinbaugebieten der Welt. Allerdings fällt der meiste Regen während der vegetationsarmen Periode. Im Hochsommer ähneln die Bedingungen denjenigen in Rheinhessen und der Pfalz. Für spanische Verhältnisse ist das dennoch ausgesprochen feucht. Fünf Subzonen gibt es in den Rías Baixas, weit entfernt vom Meer ist man allerdings nie. Entlang der Küstenverläufe dominieren dabei Schwemmlandböden, während in den angrenzenden, teilweise terrassierten Hängen Schiefer und Granit vorherrschen.

Was die Rebsorten anbelangt, wird die DOP zu Recht mit nur einer Traube in Verbindung gebracht: Albariño. Mit ihr sind 95 % der Rebfläche bestockt. Die galicische und auch portugiesische Schreibweise für Albariño ist Alvarinho. Um den Anforderungen der DOP-Bestimmungen zu genügen, müssen die Weißweine mindestens 70 % Albariño enthalten. Der Rest kann aus den (ebenfalls regional autochthonen) Rebsorten Caíño Blanco, Loureiro, Fernão Pires und Treixadura bestehen. Es wird vermutet, dass der Weinbau in der Region – und damit auch die Einführung der Albariño-Traube – auf die Zisterziensermönche des Klosters Armenteira zurückgeht. Hierüber gibt es allerdings keine gesicherten Aufzeichnungen, aber der Export der Weißweine ab dem 16. Jahrhundert ist schriftlich belegt.

Frische und aromatische Weiße vom Atlantik

Oftmals wird Albariño mit Riesling verglichen, weil die Traube Säure und Frische zu transportieren vermag und die Weine nicht belanglos sind. Anders als deutscher Riesling werden die Weißweine der Rías Baixas allerdings durchgängig trocken ausgebaut. Über lange Jahre als Begleiter von Meeresfrüchten verwendet, erfuhren Albariño-Weine gegen Ende des 20. Jahrhunderts mehr und mehr Beachtung.

Kellereien wie Pazo de Señorans oder Terras Gauda bringen Weißweine auf den Markt, die lange auf der Hefe gelagert wurden und dadurch eine große Komplexität ausgebildet haben. Auch wenn diese Weine in aller Regel über 30 € kosten, ist das für Weltklasseweine vergleichsweise wenig. In Spanien haben solche Meisterwerke jedenfalls keinerlei Konkurrenz zu fürchten. Auch für einen deutlich geringeren Betrag lassen sich in den Rías Baixas fruchtig-lebendige Albariñoweine finden, die Fisch, Meeresfrüchte und Frittiertes hervorragend begleiten. Wer an spanische Weißweine denkt, kommt an Weinen aus Rías Baixas nicht vorbei.

Alle Rías Baixas DOP-Weine

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