Garnacha Tintorera Monastrell Syrah/Shiraz
Almanseñas Orowines - Atalaya
etwas Besonderes feines Dinner Geschenkweine
Käse Rind Tapas & Antipasti
2019 2018 2017
13,5 % Vol. 14,5 % Vol. 15 % Vol.
Beerig Erdig-mineralisch Fruchtig
1143 g 1293 g 1492 g

Almansa DOP

  • Rebfläche
    7.400 ha
  • Weinmacher
    12
  • Jahresproduktion
    54.783 hl

Die DOP Almansa befindet sich ganz im Osten der kastilischen Hochebene nahe der Grenze zur Region Valencia. Im harschen Klima mit großen Temperaturunterschieden werden vornehmlich Rotweine produziert. Monastrell nimmt allein die Hälfte der Rebfläche ein.

Klassisches Hochlandklima

Almansa ist vom klassischen (kastilischen) Hochlandklima geprägt. Die Reben stehen auf einer Höhe zwischen 700 und 1.000 Metern über dem Meeresspiegel. Im Winter kann das oftmals Frost bedeuten – nachts ist es dann nicht wärmer als in deutschen Weinbaugebieten. Der Sommer hingegen bringt hohe Temperaturen mit sich, zum Glück aber auch große Temperaturgegensätze zwischen Tag und Nacht. Letztere helfen dabei, die Säure in den Trauben zu erhalten. Regen fällt das ganze Jahr über nur spärlich, Hagelschauer sind dagegen ein relativ häufig auftretendes Phänomen.

Bereits die Mauren waren sich der klimatischen Extreme bewusst, denn »Al-Amankha«, wie das heutige Almansa damals hieß, bedeutet »trockener Ort«. Die Stadt Almansa mit ihrem Castillo, dem Kastell, war im Mittelalter Grenzort zwischen dem maurischen und dem kastilischen Herrschaftsgebiet. Die Mauren errichteten das Castillo, um das Tal des Grenzflusses Vinalopó besser schützen zu können. Bis in die heutige Zeit ist dies eine ausgesprochen dünn besiedelte Region geblieben mit weiten Ebenen, auf denen der Wind die Rebkrankheiten vertreibt.

Weinbau in Almansa

Die Böden sind, den geringen Niederschlägen entsprechend, in der Regel nährstoffarm. Sie bestehen zum großen Teil aus durchlässigem Kalkverwitterungsgestein. Für den Weinbau, sofern er ohne Bewässerung auskommen soll, bedeutet dies, dass die Rebstöcke weit auseinander stehen und möglichst tief wurzeln müssen. Niedrige Buschreben mit entsprechend großen Abständen sind daher die traditionelle Erziehungsform. Einige Betriebe bevorzugen allerdings mittlerweile Drahtrahmen wegen der einfacheren Bewirtschaftungsmöglichkeiten. Rund 7.200 Hektar stehen in Almansa unter Reben, zu 85 % werden Rotweine erzeugt. Monastrell ist die bedeutendste Rebsorte, die wie in den Nachbarappellationen Jumilla und Yecla beerig-kräftige Weine liefert. Sie wird oftmals ergänzt durch Garnacha Tintorera (= Alicante Bouschet), die noch etwas mehr Kräuterigkeit in die Cuvée bringt. An dritter Stelle der Anbaustatistik liegt mit etwa 15 % Tempranillo, der in Almansa als »Cencibel« bezeichnet wird.

Alle Almansa DOP-Weine

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