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Airén Andere Cabernet Sauvignon Merlot Moscatel
Alejandro Fernández Dehesa de Luna Finca Antigua Parra Jiménez Vega de Mara
halbtrocken sehr süß trocken
Crianza Reserva
Digestif etwas Besonderes feines Dinner Frühlingsweine für Einsteiger
Fisch Lamm Nudelgerichte Rind Süßspeise
2019 2018 2017 2016 2015
biodynamisch Demeter ja
11,5 % Vol. 12 % Vol. 12,5 % Vol. 13 % Vol. 13,5 % Vol.
Beerig Blumig Erdig-mineralisch Fruchtig Geröstet
4 Sterne und besser
Drehverschluss Kunststoffkorken Naturkorken

La Mancha DOP

  • Rebfläche
    163.686 ha
  • Weinmacher
    264
  • Jahresproduktion
    1.459.200 hl

La Mancha im kastilischen Hochland ist das größte zusammenhängende Weinbaugebiet der Welt. Die DOP weist 170.000 ha Rebfläche auf, was mehr ist als alle Weinberge Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zusammen. Auf großen Flächen wachsen Weiß- und Rotweine, von denen die meisten im preiswerten Bereich angeboten werden.

Große Flächen auf trockenem Land

Für eine derartig ausgedehnte Region sind die natürlichen Gegebenheiten in der Mancha vergleichsweise einheitlich. Die Hochebene steigt gleichmäßig von 480 Metern über dem Meeresspiegel im Norden bis hin zu 700 Metern im Süden an. Die Anbaugebiete sind weitgehend flach und damit gut zu bewirtschaften. Nährstoffarmer rotbrauner Lehm mit Kalkadern im Untergrund dominiert die Böden. Die Sommer sind oft extrem heiß, im Winter gibt es regelmäßig Frost. Geringe Niederschläge stehen einer hohen Sonnenscheindauer gegenüber. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen ist die Pflanzdichte in der Mancha durchweg geringer als in fruchtbareren Gebieten.

Trockenheit und wenig fruchtbarer Boden waren auch wichtige Gründe dafür, dass die Mancha im Mittelalter als extrem arme Region galt, in der es auch Hungersnöte gab. Die Mauren nannten das Gebiet Manxa, was gedörrtes Land bedeutet. Die Bereiche in relativer Nähe zu Madrid profitierten zwar vom Handel mit dem kastilischen Hof, einen echten Aufschwung erlebte der Weinbau in der Region jedoch erst im 19. Jahrhundert. Damals sorgte der Marquis de Mudela für gezielte Anpflanzungen von Reben im großen Stil.

Airén und Tempranillo in der Mancha

Nach der Reblausplage wurde in der Mancha vermehrt die weiße Rebsorte Airén angepflanzt. Sie ist anspruchslos und gedeiht auch unter heißen und trockenen Bedingungen. Im Jahr 1996 war Airén noch mit 423.000 ha Rebfläche (ausschließlich in Spanien) die weltweit am meisten angebaute Rebsorte. Mittlerweile ist die Anbaufläche auf 218.000 ha zurückgegangen. Verwendet wird Airén hauptsächlich für einfache Weißweine und für die Brandyproduktion in anderen Teilen Spaniens.

Auch wenn inzwischen weiße Rebsorten wie Macabeo oder Sauvignon Blanc im Rebsortenspiegel der DOP La Mancha vertreten sind, gilt das größere Interesse doch eher den Rotweinen. Tempranillo als wichtigste rote Rebsorte sorgt für vielseitig einsetzbare Weine. Internationale Rebsorten wie Syrah und Cabernet-Sauvignon treten ebenfalls mehr in den Vordergrund. Durch die Trockenheit der Region sind Pilzkrankheiten kaum ein Thema, sodass sich viele Winzer der Mancha dazu entschlossen haben, auf Bioanbau umzusteigen. Für einen qualitativen Schub in der Region sorgte auch, dass Starwinzer Alejandro Fernández (Pesquera) 1997 Wein in der Mancha anbaute. Seine Abfüllungen unter dem Namen El Vínculo beweisen, dass auch aus Airén bemerkenswerte Weine entstehen können.

Alle La Mancha DOP-Weine

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