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Castilla IGP Manchuela DOP Pago Chozas Carrascal Utiel-Requena DOP Valencia DOP
Bobal Cabernet Franc Cabernet Sauvignon Garnacha Merlot
Casa lo Alto Chozas Carrascal Corviñas Enotec S.L. Freixenet
halbtrocken lieblich trocken
Crianza Reserva
Digestif etwas Besonderes feines Dinner Frühlingsweine für Einsteiger
Käse Nudelgerichte Pizza & Tartes Reisgerichte Rind
2011 2012 2014 2015 2016
12 % Vol. 12,5 % Vol. 13 % Vol. 13,5 % Vol. 14 % Vol.
Beerig Blumig Erdig-mineralisch Fruchtig Geröstet
Guía Peñín Robert Parker
Drehverschluss Kunststoffkorken Naturkorken

Bobal

  • Passt gut zu
    Rind
    Lamm
    Käse
  • Synonyme
    Requena
    Coreana
    Requeno
    Provechón
    Tintode Requena
    Valenciana Tinta
  • Aromen
    Schwarzkirsche Schwarzkirsche
    Veilchen Veilchen
    Schokolade Schokolade

Die Rebsorte Bobal ist eine alte rote Sorte aus der spanischen Levante. Wurde sie früher vor allem für Massenweine genutzt, hat man in den letzten Jahren immer mehr ihre besonderen Qualitäten für bodenständig würzige, aber seidige Varianten entdeckt. Die Anbaumenge sinkt zwar, dafür aber steigt das Ansehen dieser Rebsorte dank ihrer besonderen Eigenschaften deutlich an.

Von der Färbertraube zum heimlichen neuen Rebsortenstar

Es hat den Anschein, dass der Rebsorte Bobal aus dem östlichen Zentralspanien so etwas wie eine Renaissance vergönnt ist. Nicht allzu viele Weinliebhaber kennen Bobal, obwohl die Rebsorte mit heute rund 88.000 Hektar die dritthäufigste Rebsorte Spaniens ist und obwohl noch im Jahr 2000 dort fast so viel Bobal angebaut wurde, wie es überhaupt Rebflächen in Deutschland gibt. Doch die dunkle Sorte, die man vor allem in der La Mancha und in Valencia und besonders in ihrer Heimat, der DO Utiel-Requena, findet, hat Eigenschaften, die sie über lange Zeit hinweg vor allem als Verschnittsorte für Monastrell prädestiniert haben; denn Bobal hat sehr viele dunkle Farbanteile, eine recht hohe Säure und wenig Alkohol. Das war bei sortenreinen Rotweinen lange Zeit nicht gefragt. Doch die Zeiten ändern sich, zumal die heutige eher schlankere und leichtere Küche nach schlankeren und frischeren Weinen verlangt – auch im Rotwein-Bereich. Nun ist also die Stunde des Bobal gekommen. Zwar geht der Anbau weiter zurück, doch das ist eher ein natürlicher Prozess; denn Bobal wurde nicht zuletzt deshalb in so großen Mengen angebaut, weil er für die Erzeugung von rektifiziertem Traubenmostkonzentrat, also gereinigter Süßreserve, geeignet war, mit dem man einfache Landweine nachgesüßt hat. Reinsortiger Bobal wird heute vor allem in Höhenlagen um die 700 bis 800 Meter von alten Reben erzeugt. 

Tiefdunkel und frisch

Moderner Bobal ist eine echte Entdeckung: denn die Sorte, deren Elternrebsorten bis heute unbekannt sind, verbindet eine fast rustikale Würze mit einer beeindruckenden Frische, mit seidigem Tannin und recht wenig Alkohol. Auch wenn sie durchaus strukturelle Ähnlichkeiten mit Monastrell, Graciano und Mazuelo (Carignan) aufweist, scheint sie doch nur indirekt mit diesen Sorten verwandt zu sein. Die spät reifende Sorte ist anfällig für Botrytis und Echten Mehltau, sie ist aber sehr widerstandsfähig bei Dürre. Aromatisch erinnert Bobal an erdige Noten und an getrocknete Kräuter sowie an rote und dunkle Johannisbeeren, Berberitzen und Brombeeren. Neben Rotweinen aus dieser Sorte werden auch Rosados immer beliebter. 

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