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Spaniens Top-Weinregionen

Entdecken Sie mit uns einige der spannendsten Weinregionen Spaniens. Von der Rioja im Norden über die kastilische Hochebene bis in den heißen Süden führt die Reise zu einigen unserer besten Winzerfreunde und Partner.

Veröffentlicht am 21. September 2022

Bodegas Enrique Mendoza: Pionier im sonnenverwöhnten Alicante

Die sanfte Hügellandschaft von Alicante.

Alicante, die Region um die gleichnamige Stadt am Mittelmeer, war lange Zeit berühmt für ihre Süßweine aus Moscatel und Monastrell. In den letzten Jahrzehnten aber hat sich das Gebiet zur Qualitätsregion für trockene, geschmeidige Rotweine gemausert. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat man Enrique Mendoza zu verdanken. Der Vater unseres Freundes Julián brachte noch während der Franco-Ära als einer der Ersten französische Sorten ins Land und gründete 1989 sein eigenes Weingut. Heute führt es Julián mit ebenso großer Leidenschaft und kultiviert den einzigartigen, kraftvoll-eleganten Stil des Hauses.

Die Bodegas Enrique Mendoza in Villena (Alicante).

Der Winzer Julián Mendoza mit einer Flasche Estrecho Monastrell 2019.

Die Monastrell-Buschreben von der Bodegas Enrique Mendoza.

Der Weinkeller der Bodegas Enrique Mendoza.

Enrique Mendoza Estrecho Monastrell 2019

Für diesen Wein hat Julián Mendoza reichlich Punkte eingesammelt: Jeweils 94 gab es von Robert Parker und dem Guía Peñin! Keine Frage, die hat der Estrecho wirklich verdient. Die Trauben stammen aus einem uralten Weinberg, ausgebaut wurde der Wein sehr behutsam in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche. So kommt die Charakteristik der Monastrell-Traube unverfälscht zum Tragen mit viel Frische, mediterraner Kraft und bestechender Eleganz. Blaubeer-Frucht, mineralische Noten und ein erdiger Ton harmonieren bestens miteinander, die Tannine sind reif, der Nachklang ist balanciert und vielschichtig.


Bodegas Ruiz Gómez: Vier Generationen Weinliebe in der Rioja

Im Hintergrund das eindrucksvolle Bergprofil der Sierra Cantabria.

Die Bodegas Ruiz Gómez gehören zu unseren Neu-Entdeckungen in diesem Jahr. Wir freuen uns immer, wenn wir auf unseren Reisen eine solche kleine Perle des Weinbaus finden. Familie Gómez ist in vierter Generation auf dem Weingut tätig und erwirtschaftet nur eine limitierte Menge – allerdings in allen Qualitätsstufen, vom Joven über die Crianza und Reserva bis zur Gran Reserva. Tempranillo spielt bei den Gómez ganz klassisch die Hauptrolle. Sie schätzen die fruchtige Ausdruckskraft und den einzigartig weichen Charakter der spanischen Top-Rebe sehr. Und wir finden: Sie machen wunderbare Weine daraus!

Der sympathische Winzer Adrián.

Die wohlbekannte Reblandschaft in der Rioja.

Der Winzer Adrian bei der Fassprobe des Mondovar 2014

Mondovar Gran Reserva 2014

Bei Ruiz Gómez nimmt man sich viel Zeit für die Arbeit im Keller. Ganz genau wird geprüft, welche Trauben zu welcher Qualitätsstufe ausgebaut werden und welche Fässer verwendet werden. Für diese Gran Reserva waren es Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche, in denen der Wein 30 Monate lang liegen durfte. Dunkles Kirschrot ist seine Farbe, von roten Beeren und dunkler Frucht ist sein Duft geprägt, fein untermalt von subtilen Holznoten dank der langen Fassreife. Am Gaumen setzt sich das vielschichtige Aromenspiel fort. Der Wein zeigt hervorragende Struktur und beeindruckende Länge.


Más Que Vinos: Herzensprojekt dreier Wein-Enthusiasten

So sieht spanische Lebensfreude aus :)

Es begann als Beratungsteam und ist nach etwas über 20 Jahren ein unglaublicher Erfolg: das Projekt der Önologinnen Margarita Madrigal und Alexandra Schmedes sowie von Winemaker Gonzalo Rodriguez. In Dosbarrios auf der kastilischen Hochebene liegt ihr 1999 gegründetes Weingut. Und eigentlich war alles bereits da: Weinberge mit alten Reben, autochthone Sorten und nutzbare Gebäude. Die dreinahmen die Herausforderung an, im extremen Klima mit sehr heißen Sommern und eiskalten Wintern Weine zu machen. Und was für welche! Die längst organisch-biologisch erzeugten Weine begeistern uns bei jedem Besuch aufs Neue.

Die Önologinnen Madrigal und Alexandra mit Winemaker Gonzalo.

Markante Buschreben in der kastilischen Hochebene.

Gonzalo beim verkosten des La Plazuelas 2018.

La Plazuela 2018

Cencibel, wie Tempranillo in Kastilien heißt, und Garnacha Tintorera haben die drei Weinkünstler zu einem wunderbaren Wein zusammengebracht. Die Voraussetzungen waren exzellent, das Jahr 2018 war das bisher beste für die Bodega – und die über 80 Jahre alten Rebstöcke trugen intensiv-aromatische Trauben. Der Wein reifte in traditionellen Ton-Amphoren und anschließend 18 Monate in französischer Eiche. Die Frucht ist unglaublich dicht, dunkle Beeren, reife Kirschen, dazu eine feine Mineralität, ein Hauch Bitterschokolade und eine ganz besondere, pikante Würze: ein Klasse-Wein, der Robert Parker 96 Punkte wert war!


Viña Zorzal Wines: Alte Sorten, alte Reben, reinstes Vergnügen

Die atemberaubende Landschaft Navarras.

Navarra im Norden Spaniens mit seiner großen Vielfalt an geologischen Gegebenheiten und Rebsorten ist die Heimat unseres Freundes Xabi, genauer: Xabier Sanz Larrea. Und seine Leidenschaft für Wein wurde ihm in die Wiege gelegt. Es war Vater Antonio, der 1989 das Weingut Zorzal – die Drossel – gründete. Von Beginn an standen die Pflege uralter Garnacha-Reben, der Sinn für die Terroirs einzelner Parzellen und die Erzeugung reinsortiger Weine im Mittelpunkt. Größter Schatz von Xabi und seinen Brüdern ist ein 115 Jahre alter Weinberg, den auch wir bereits bewundern durften. Hier entstehen naturnahe, unverwechselbare Charakterweine.

Unser Freund, der Winzer Xabi Sanz Larrea.

Das Weingut Zorzal.

Winzer Xavi bei der Fassprobe im Weinkeller.

Viña Zorzal Crianza 2019

Knorrige alte Buschreben, gepflegt nach ökologischen Gesichtspunkten, von Hand gelesene, optimal reife Trauben und ein unnachahmliches Gespür für die Garnacha sind die Zutaten, die bei Viña Zorzal diese hervorragende Crianza entstehen ließen. Dank der behutsamen Arbeit der Familie Sanz Larrea hat sich der Wein seine sortentypischen und vor allem frischen Aromen von Erdbeeren und reifen Kirschen, schwarzem Pfeffer und mineralischen Anklängen komplett bewahrt. Der Ausbau über 12 Monate im Barrique hat für Geschmeidigkeit gesorgt. Kein Wunder, dass Robert Parker 92 Punkte dafür aufruft!


Finca Sandoval: Weine mit der Seele des Terroirs

Alte, knorrige Buschreben in der D.O. Manchuela.

Das kleine Weingut Weingut Finca Sandoval liegt in Manchuela, im Südosten Zentralspaniens. Gegründet hat es 1998 der renommierte Gastro- und Weinkritiker Victor de la Serna, tatkräftig unterstützt vom Önologen Rafael Orozco. Sie legten den Fokus auf die Sorten Syrah und Touriga Nacional, inzwischen sind andere regionale Sorten hinzugekommen. Karge Böden mit Lehm auf Kalksteinbasis, Höhenlagen auf 700 bis 1000 Metern: Das Hochplateau von Manchuela bietet ganz besondere Voraussetzungen. Diesem Terroir verdanken die bio-zertifizierten Weine von Sandoval ihre tiefgründige Mineralität und ihre geradlinige Stilistik.

Der Önologe Rafael Orozco.

Auf dem Hochplateau zeigt sich der weite Horizont.

Die Reblandschaft auf dem Hochplateau der Manchuela.

Finca Sandoval 2016

Das Terroir der Region Manchuela, die ca. zwei Autostunden südöstlich von Madrid liegt, zeigt sich in dieser Cuvée rund um die Sorte Syrah ganz deutlich: Frisch und fein akzentuiert ist der Finca Sandoval. Das Kalkgestein und die großen Temperaturunterschiede der Höhenlagen haben ihm geschliffene Finesse und Eleganz verliehen. Er begeistert im Duft mit Aromen von reifen Himbeeren, die von zarten, hellen Würznoten unterlegt sind. Am Gaumen dann präsentiert er sich mittelkräftig und ebenso elegant. Ein feines Vergnügen, das die Önologen Rafael Orozco und José Manuel Lázaro da geschaffen haben.


Bodegas Juan Gil: Qualitäts-Revolutionäre für Jumilla

Das pittoreske Weingut von Juan Gil.

Obwohl die Familie Gil seit vier Generationen mit großem Know-how Weinbau betreibt, liegen doch auch harte Zeiten hinter ihr. Jumilla verschwand in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Massenweinen aus dem Blick der Weinliebhaber, obwohl die sandigen Böden auf einem Kalksockel beste Bedingungen bieten. Die Gils haben es mit einer kompromisslosen Qualitäts-Offensive und Fokus auf die Monastrell-Rebe geschafft: Die Weine unserer Freunde Miguel und Angel Gil werden seit Jahren hoch gelobt. Als wahren Schatz hüten sie die uralten Monastrell-Stöcke der Familie, setzen aber auch auf internationale Sorten wie Petit Verdot.

Die abwechslungsreichen Weinberge in der Jumilla.

Der talentierte Önologe Bartolomé Abellán.

Ein Blick aus der Vogelperspektive auf die Bodegas Juan Gil.

Juan Gil Petit Verdot 2021

Petit Verdot ist eine feine, kapriziöse Diva aus Bordeaux: Sie ziert sich mit der Reifung und möchte sowohl im Weinberg als auch im Keller schonend behandelt und mit viel Aufmerksamkeit bedacht werden. Das haben die Gils aus Jumilla verstanden und hervorragend geschafft. Die Rebe kommt mit der Wärme im Süden gut zurecht, sodass die Trauben voll ausreifen konnten. Der Wein ist sehr gut strukturiert mit extrem weicher und voller Frucht, die von würzigen und feinen mineralischen Akzenten begleitet wird. Eine Aromenvielfalt wie diese ist selten, ganz besonders, wenn sie so lange und intensiv nachklingt.


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