Vier Favoriten für unverwechselbare Weine

Die Vielfalt der Rebsorten in Spanien ist enorm - hier stellen wir Ihnen unsere vier Rebsorten-Stars etwas genauer vor und lassen unsere Winzer-Freunde erzählen, was diese für sie so besonders und unverwechselbar macht.

Veröffentlicht am 14. Oktober 2020

Spanien ist das Land mit der größten Rebanbaufläche der Welt und die Vielfalt der Rebsorten ist enorm. Aus vielen hunderten Rebsorten werden Weine in den verschiedensten Stilen und Qualitäten gekeltert und vielerorts werden alte, autochthone Sorten gepflegt. Obwohl Spanien eher als Rotweinland bekannt ist, sind ca. 50 % der Fläche mit weißen Rebsorten bestockt. Zugleich gibt es aber die großen Vier, die überall im Land auf sehr individuelle Weise interpretiert werden. Sie sind unverwechselbar – denn sie ergeben dank der verschiedenen Terroirs sehr individuelle Weine.

Monastrell: Dunkle, mediterrane Ur-Spanierin

Monastrell wird von seinen Fans für ihr ausgewogenes Verhältnis von beeriger Frucht und kräutiger Würze geliebt. Dunkelfruchtig, kraftvoll und elegant sind die Weine aus der Sorte, die sich in den Regionen direkt am Mittelmeer am wohlsten fühlt. »Hier bei uns in Yecla hat die Monastrell-Traube genau das, was sie braucht: viel Sonne und gleichzeitig genug Versorgung mit Wasser dank der tiefgreifenden Wurzeln des Monastrells«, erzählt uns Mariano López.


Mariano López, Bodegas Castaño

Miguel Gil, Gil Family Estates

Garnacha: Helle Schönheit mit Saft und Kraft

Garnacha ist die Sorte für weiche, aber intensive Weine und wird häufig in Cuvées verwendet. »In ganz Spanien ist sie ein Klassiker und Substanz-gebender Bestandteil großer Weine. Das komplexe und kräftig-würzige Bouquet mit feinen Aromen dunkler und roter Beeren – einfach perfekt für besondere Momente!«, schwärmt Miguel Gil.

Tempranillo: Fruchtige, vielseitige Nummer 1

Tempranillo ist Spaniens beliebteste rote Rebsorte und besonders wegen ihrer Vielseitigkeit geschätzt. Das verdankt sie ihrem Charakter, der mit viel Frucht, animierender Säure und seidigen Tanninen sowohl für junge Weine als auch für reife Reservas geeignet ist. Telmo Rodríguez sagt über seine Lieblings-Rebsorte: »Sie kann einfach alles: reinsortig glänzen sowie mit ihren vielschichtigen Aromen die harmonische Basis in Cuvées legen.«


Telmo Rodríguez, Compañia de Telmo Rodríguez

Juan De Benito, Bodegas Álvarez y Diez

Verdejo: Ruedas frischer weißer Klassiker

Die Trauben des Verdejo leuchten goldgrün, was ihm im Spanischen den Namen „Grüner“ verlieh. Eine frische Säure mit viel Extrakt und einem runden Aroma: Die Sorte kann alles, von jung und knackig bis cremig und komplex aus dem Holzfass. Juan Benito ist Bewunderer der ersten Stunde: »So viel Aroma von Zitrusfrucht und exotischen Früchten und so viel Kraft und Struktur am Gaumen: für mich das Beste in Sachen Blanco!«

 

Unser Fazit

Jede Rebsorte hat ihren unverwechselbaren Charakter und Geschmack, die durch die jeweiligen regionalen Bedingungen geprägt werden. So ergibt sich eine nahezu endlose Vielfalt an spanischen Weinstilen, die es zu entdecken gilt.


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