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Kundenbewertungen für MESA/12.4

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MESA/12.4

Ein weiteres Mesa-Highlight!
(10)
12,40 pro Flasche  16,53 €/L
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
 

Mal schauen, was eine Lagerung noch rausholen kann

Die erste Flasche war keine wirkliche Offenbarung. Im Arome wirkt er sehr schwer, im Gaumen dann relativ dünn. Gewürze und hellrote Früchte (Erdbeere) dann Tanine, die sich pelzig auf die Zunge legen. Abgang irgendwie nich vorhanden. Naja, für 12 € habe ich schon deutlich besseres getrunken. Für 24€ passt hier für mich nichts.

Ordentlicher Wein

Der Mesa 12.4 bietet ein interessantes Bukett von Mokka, Leder und Lakritz. Mit Fruchtigkeit hält er sich etwas zurück, aber alles in allem ein ausgewogener Wein, der in ein bis zwei Jahren ggf. noch etwas runder werden könnte. Die Diskussion um Konzept und Preis-/Leistungsverhältnis der Mesa-Reihe ist bemerkenswert, da - zumindest aus meiner Sicht - der 9.5, der 11.9 und manch anderer Wein wirklich Spaß gemacht haben. Mitglieder der trauernden Gemeinde hätten damals mit einem intensiven Blick auf die Koordinaten oder kleine Details wie z.B. vier Quadrate auf dem Korken die Originale bzw. vergleichbare Weine der entsprechende Bodega (in dem Fall, dass der Mesa anscheinend ein customer blend gewesen ist) identifizieren können...

Mesa quo vadis?

Nach langer Mesa-Abstinenz (da anfänglich verwöhnt und später häufig enttäuscht) habe ich mich wieder an ein für mich spannendes Preissegment gewagt. Anfänglich mit merklichen Taninen und wenig Frucht ist dieser Wein alles andere als ein Schmeichler, sondern eher ein herber Bruder. Nach längerer Zeit im Glas öffnet er sich und würzige Noten kommen. Trotzdem animiert der Wein nicht zum Trinken und ich glaube nicht, dass aus ihm nach längerer Lagerung ein Wein wird, für den ich gerne 13€ ausgeben würde. Bei den ersten Mesa-Generationen konnte man sich darauf verlassen, dass die Mesa-Einkäufer einen speziellen Wein gefunden haben, der für den reduzierten Preis etwas Besonderes dargestellt hat. Der potentielle Reiz des Mesa 12.4 liegt vor allem im Wissen, dass er ursprünglich angeblich für 24€ in den Verkauf gehen sollte. Soll ich das jedem Gast stets erzählen? Bald ist mein Vertrauensvorschuss beim Kauf unbekannter Weine ohne Label aufgebraucht, wenn ich das Gefühl habe, mein persönlicher Geschmack entfernt sich immer mehr von der Mesa-Linie.