Alte Buschreben von schieferhaltigen Böden!

Telmo Rodríguez Pegaso »Barrancos de Pizarra«
2010

Telmo Rodríguez
I.G.P. Castilla y León

Wieder einmal überzeugt der umtriebige Telmo Rodríguez mit einem terroirbetonten Wein, gewonnen aus sehr alten Garnacha-Reben.

29,50 € Pro Flasche (0,75 l)
39,33 € /l
inkl. MwSt
Artikelnr.: 17102
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  • Produzierte Flaschenzahl

    11154 und 142 Magnum

    Alkoholgehalt in % Vol.

    14,5

    Inhalt

    0,75 l

    Geschmacksrichtung

    trocken

    Lagerfähigkeit

    Bis ca. Ende 2024

    Verschluss

    Naturkork

    Jahrgang

    2010

    Weinmacher

    Telmo Rodríguez

    Trinktemperatur

    16°-18°C

    Anbaugebiet

    I.G.P. Castilla y León

    Bodega / Hersteller

    Telmo Rodríguez

    Abfüller

    Viñas Viejas de Cebreros, 47490 Valladolid, Spanien

    Allergene

    enthält Sulfite

    Rebsorten

    Garnacha 100%

    Telmo Rodríguez Pegaso »Barrancos de Pizarra«

    Alte Buschreben von schieferhaltigen Böden!

    Der Name des Weines deutet es bereits an: Die alten Busch-Reben dieses Garnachas wachsen unter anderem an schieferhaltigen Hängen und werden nach biodynamischen Grundsätzen bewirtschaftet. Und alle diejenigen, die terroirbetonte Weine lieben und sich an den Weinen des Priorats ergötzen, werden auch diesem Wein nicht widerstehen können.

    In der Robe zeigt der 2010er ein dunkles Granatrot. Die vielschichtige Aromatik von roten und dunklen Beeren, balsamischen Kräutern und mineralischen Noten wird durch rauchige und würzige Akzente vervollständigt. Am Gaumen zeigt sich ein eher schlanker Körper, mit viel Frucht, mannigfaltig, momentan noch recht jung, aber mit viel Potential. Ein lang anhaltender, komplexer Wein.

    Telmo Rodríguez kann man für die Ergebnisse seiner Umtriebigkeit einfach nur bewundern!

  • Anlass

    Essen

    Barriqueausbau

    französische Eiche

    Barriqueausbau in Monaten

    24 - 30 Monate in 500 und 400 Liter-Fässern

    Fruchtig

    Schwarzkirsche

    Beerig

    Brombeere, Holunderbeere, Schlehenbeere, Wacholderbeere

    Pflanzlich

    Eukalyptus

    Würzig

    Minze, Thymian

    Erdig-mineralisch

    Schiefer, mineralisch
  • Telmo Rodríguez

    Wer auch nur einmal in seinem Leben mit spanischem Wein zu tun hat, der wird über kurz oder lang an einen Namen geraten: Telmo Rodríguez! Denn dieser charismatische Önologe, der lange als das 'L`enfant terrible' des spanischen Weines galt ist, ist schon allein durch die Präsenz seiner Weine allgegenwärtig. Doch der Reihe nach...

    Dass Telmo Rodríguez zum Wein kam, ist alles andere als verwunderlich, denn er ist auf einem Weingut groß geworden, und zwar auf einem der besten, das es in Spanien gibt: Remelluri, das Rioja-Château schlechthin! Doch schon früh ging Telmo seine eigenen Wege und ruhte sich keineswegs auf dem Lorbeer seines Vaters aus. Für die damalige Zeit fast schon avantgardistisch, führte ihn sein Weg ausgerechnet nach Frankreich. Wer den Stolz der Spanier kennt, der wundert sich nicht, dass Telmo sich damit seinen Ruf als Revoluzzer erwarb.

    Er studierte Önologie in Bordeaux und verbrachte drei Jahre in den Kellern der Familie Prats (Cos d'Estournel und Petit Village). Später setzte er seine Ausbildung an der Rhône fort, und arbeitete für so namhafte Unternehmen wie Chave von Beaucastel oder Trévallon. Es war hier an der Rhône, wo er seine Augen für `Weine mit Seele‘ öffnete." Eine seiner Kommilitonen - Paul Eguzkiza - sollte sein Weggefährte werden und beide zog es dann doch in ihre Heimat zurück, Telmo Rodríguez auf das elterliche Weingut, wo er die Anbaumethoden aus Bordeaux anwendete und innerhalb von 10 Jahren Remelluri zum innovativsten und modernsten Rioja-Weingut entwickelte. Während Paul Eguzkiza Barón de Oña zu neuem Ruhm verhalf.

    Erst im Jahr 1994, entschlossen sich Pablo Eguzkiza und Telmo Rodríguez zusammen zu arbeiten, als sie im Navarra aus einem alten Garnacha-Weinberg den Wein 'Alma‘ schufen. Der Wein wurde ein großer Erfolg, doch die Genossenschaft, die im Besitz des Weinberges war, stellte sich schon bald quer, wollte höhere Traubenpreise und zwangen Telmo und Pablo sich ein neues Projekt zu suchen. Die zweite Station war dann das Rueda, wo schon früh der berühmteste Wein der beiden geboren wurde: Der Basa! Als dann weitere Terroirs folgten und Weine wie Molino Real und Lanzaga entstanden, war die Zeit reif, alle Projekte unter einer Dachmarke zu bündeln. Und so entstand die 'Compañía de Vinos Telmo Rodriguez'. Damals mit einem völlig neuem Prinzip: Die Weinmacher gehen zum Weinberg. So erwarben sich Telmo und Pablo den Ruf als `Flying Winemakers`.

    Heute gehören die Weine der 'Compañía de Vinos Telmo Rodríguez zu weltweit anerkanntesten der Iberischen Weininsel. Dies aber auch deshalb, weil sich die Grundlage ihrer Vinifizierung nicht geändert hat. Sie sind immer aus heimischen Rebsorten, bester Ausdruck des Terroirs und bieten ein exzellentes Preis-Qualitäts-Verhältnis.

  • I.G.P. Castilla y León


    Castilla y León ist nicht nur eine der 17 autonomen Regionen Spaniens, sondern auch eines der vielfältigsten Weinanbaugebiete und gilt mit rund 66.000 km² im Norden der Iberischen Halbinsel als Kernland Spaniens. Einst befand sich in diesem Landstrich die Grenzregion von der christlichen zur maurischen Welt, durch die vielen Festungen, die in diesem Teil errichtet wurden, wird er auch „Land der Burgen“ bezeichnet.

    Die politischen Ereignisse des 16. Jahrhunderts bestimmten maßgeblich den enormen Aufschwung des Weinbaus, der in der Zeit. Denn ein kontinentales Klima mit geringen Niederschlägen und eine große Bodenvielfalt sind die herausragenden Eigenschaften von Castilla y León. Nach dem einschneidenden Ereignis der Reblausplage Ende des 19. Jahrhunderts kann man heute von einem neuen Erblühen der Weinbau-Region sprechen. Neben hervorragenden Rotweinen, die denen der renommierten D.O. Ribera del Duero durchaus die Stirn bieten können, werden auch aromatische und zum Teil hochfeine und elegante Weißweine gekeltert. Nicht nur die Weine der Bodegas Mauro, die von internationalen Weinkritikern hochgeschätzt und immer wieder mit Medaillen und hohen Bewertungen bedacht werden stehen dafür beispielhaft.

    Die vorherrschenden Rebsorten sind die roten Mencía, Garnacha (Grenache) und Tinto del País (Tempranillo) sowie die weißen Verdejo, Viura und Palomino.
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  • 2 Pressestimmen

    • Robert Parker's The Wine Advocate Bewertung: 94/100
      »The 2010 Pegaso Barrancos de Pizarra is produced with Garnacha from old, head-pruned vineyards in the village of Cebreros, province of Ávila, one of the few places in the Gredos mountain range where some soils are slate-based; the majority of Gredos is composed of granite found at different levels of decomposition, often in the shape of sand. The wine feels very young, and when uncorked it has a lactic note that denotes youth. The fruit is a mixture of red and black berries with some aromatic, balsamic herbs and a mineral hint. The palate is medium-bodied, fleshy and framed by round, fine-grained tannins. There's a little bit of a bitter taste toward the end. This needs a little bit more time than the granite bottling as the wine is fuller and you feel the effect of the oak a little more. For comparison I also tasted the 2004 vintage, which felt riper, more concentrated and more obviously oaked (it was a different time then) as it still shows notes of smoke and spices. Still, it's youthful and showing very few signs of evolution, which should give an idea about how the more balanced, current vintages might age. The wine keeps changing in the glass and at times I preferred the nose to the granite bottling, Though the palate remains a bit harsh, in the long run this will be the better wine. It showed better on day two. 11,154 bottles and 142 magnums were produced. Super!« (Luis Gutierrez, Okt. 2014)
    • Guía Peñín 2014 Bewertung: 93/100
      »Color cereza intenso. Aroma espirituoso, fruta al licor, especiado, hierbas de monte. Boca frutoso, especiado, amargoso, buena acidez.«

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