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El Maestro Sierra Vinos Viejos »Oloroso 1/14« - 0,375 L.

El Maestro Sierra
D.O. Jerez-Xérès-Sherry - Manzanilla de …

Das Alter der Solera dieses Sherrys ist sehr schwer festzustellen, da die Weine hier solange man sich erinnern kann lagern. Der Wein hat aber mindestens 50 Jahre im Solera-System verbracht. 50 Jahre! Wenn man sich das vorstellt, kommt dann doch eine gewisse ...

49,90 € Pro Flasche (0,375 l)
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  • Alkoholgehalt in % Vol.

    18.0

    Besonderheit

    Auch in der 0,375L Flasche vorrätig

    Inhalt

    0,375 l

    Geschmacksrichtung

    trocken

    Rarität

    Nur 200 Flaschen pro Jahr

    Sherry-Typ

    Oloroso Seco

    Lagerfähigkeit

    ca. jetzt

    Verschluss

    Naturkork

    Trinktemperatur

    16°-18°C

    Anbaugebiet

    D.O. Jerez-Xérès-Sherry - Manzanilla de Sanlúcar de Barrameda

    Bodega / Hersteller

    El Maestro Sierra

    Abfüller

    Bodega El Maestro Sierra, Jerez, Spanien

    Allergene

    Enthält Sulfite

    Rebsorten

    Palomino Fino

    El Maestro Sierra Vinos Viejos »Oloroso 1/14« - 0,375 L.

    Das Alter der Solera dieses Sherrys ist sehr schwer festzustellen, da die Weine hier solange man sich erinnern kann lagern. Der Wein hat aber mindestens 50 Jahre im Solera-System verbracht. 50 Jahre! Wenn man sich das vorstellt, kommt dann doch eine gewisse Ehrfurcht auf. Und aus dem Glas strömt ein betörender Duft nach Toffee und Walnüßen, Tabak und Holz, dass es nur so eine Freude ist. Zugegeben: So alte Weine zu trinken ist eine besonders Sache. Hat man aber einmal von diesem Nektar gekostet, möchte man ihn nicht mehr missen. Die ganz hohe Schule des Genuss'.

  • Speisetipp

    Jabugo- & Pata Negra-Schinken

    Nussig

    Walnuss
  • El Maestro Sierra

    Die Bodega liegt im Herzen von Jerez, direkt unterhalb des alten Kastells. 1830 gegründet, befindet sich die Bodega noch heute im Familienbesitz. Insgesamt verfügt die Bodega über 1.500 Fässer von je 500 Liter Fassungsvermögen. Bei El Maestro Sierra (übersetzt: der Meister Sierra) steht die Qualität deutlich im Vordergrund. Sämtliche Prozesse werden von Hand getätigt, selbst das Abfüllen des Sherrys auf die Flaschen wird per Hand durchgeführt.
    Alle Sherrys reifen deutlich länger als in den anderen Betrieben in Jerez. In Jahren schlechter Ernten produziert die Bodega nur wenig oder keinen Wein. Sämtliche Moste und Weine werden über die örtliche Kooperative eingekauft. Dadurch ist gewährleistet, dass immer die besten Grundweine ausgewählt werden können. Die sehr sympatische Eigentümerin der Bodega El Maestro Sierra hat wenig Interesse am schnellen Geld, vielmehr soll der Sherry die Zeit und Reife bekommen, die er benötigt, um sein volles Wesen zu entfalten. Dies ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich, und unterscheidet die Sherrys dieser Bodega von anderen dieser Region.

    Bemerkenmswert: Die Bodega verfügt noch über einige Fässer sehr alten Sherrys, die von Zeit zu Zeit in geringsten Mengen angeboten werden.

  • D.O. Jerez-Xérès-Sherry - Manzanilla de Sanlúcar de Barrameda

    Allgemein:
    Die D.O. Jerez-Xérès-Sherry/Manzanilla de Sanlúcar umfasst das »magische« Sherry-Dreieck Jerez de la Frontera, El Puerto de Sante María und Sanlúcar de Barrameda.

    Böden:
    Die Böden in diesem Anbaugebiet gehören zu den größten Wundern im Weinbau. Ohne die so genannten »Albarizas«, das sind poröse Kreideböden, wäre der Anbau in diesem heißen Gebiet nicht möglich. Fast weiß, enthalten sie Ton, Kieselerde und kohlensauren Kalk und sind ganz vorzügliche Wasserspeicher. So können die Rebstöcke im heißen Sommer von den Wasservorräten des Winters profitieren.

    Klima:
    Die Sommer können extrem heiß sein, die Winter sind mild. Westwinde und der Atlantik sorgen für die Feuchtigkeit. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 17,5°.

    Wichtigste Rebsorten:
    Weiß: Palomino, Pedro Ximénez, Moscatel.

    Beste Weine:
    In jeder Sherry-Kategorie gibt es herausragende Weine. Und nach wie haben sie ein exzellentes Preis-Genuss-Verhältnis. (Informationen zu den einzelnen Sherrys finden Sie weiter unten)

    Beste Erzeuger:
    Bodegas Lustau, Bodegas El Maestro Sierra, Bodegas Herederos de Argüeso, Bodegas Barbadillo, Fernando de Castilla, Bodegas González Byass, Vinicola Hidalgo, Bodegas Pedro Domecq, Bodegas Tradición, Williams & Humbert.

    Die Sherry-Typen:

    Fino:
    Der große Klassiker unter den trockenen Sherrys. Muss immer hell, ja fast blass in der Farbe sein und hat meistens ein deutliches Mandelaroma. Dadurch, dass Fino unter einem Hefe-Flor reift, der ihn vor Oxidation schütz, verliert die angebrochene Flasche schnell an Qualität und sollte deshalb möglichst bald ausgetrunken werden. Auch über die Trinktemperatur herrscht nach wie vor viel Verwirrung. Ein Fino muss kalt serviert werden.Am besten zwischen 6°-8°. Passt exzellent zu vielen kulinarischen Genüssen, die sonst schwer von einem Wein zu begleiten sind. Versuchen Sie einen Fino beispielsweise zu geräuchertem Fisch, Sushi, Salaten mit würzigen Vinaigretten oder ganz klassisch zu Oliven.

    Manzanilla:
    In seiner Art einem Fino sehr ähnlich. Stammt ausschließlich aus Sanlúcar de Barrameda und ist zarter, blasser und oft mit einem typischen, leicht salzigen Geschmack ausgestattet. Dies schreibt man dem maritimen Klima und der Nähe der Bodegas zum Meer zu. Auch Manzanilla trinkt man sehr kalt. In seiner Heimat werden sogar die Gläser ins Eisfach gestellt. Seine Haltbarkeit, sobald die Flasche geöffnet ist, ist begrenzt. Durch seine leichte Art ist er der ideale Sherry zum Einsteigen in diese so unterschätzte Weinwelt. Ein vorzüglicher Aperitif, aber auch wunderbar zu Meeresfrüchten, frittiertem Fisch und würzigen Antipasti.

    Amontillado:
    Der Amontillado ist der komplexeste Sherry-Typ. Dies gilt allerdings nur für die trockenen Exemplare. Das, was in Kaufhäusern als Medium-Amontillado verkauft wird, ist meist mit ein junger Wein, der mit süßem Wein vermischt wird. Das Besondere am Amontillado ist die zweifache Reife. Zuerst reift er - wie ein Fino - unter dem Hefe-Flor, also ohne Einfluss von Sauerstoff. Stirbt dieser Flor ab, beginnt die oxidative Reife. Diese kann 15 Jahre und mehr dauern und die Weine entwickeln ein phantastisch nussiges Aroma, sind unglaublich lang und gehören zu den spannendsten Weine überhaupt. Amontillados die länger reifen-(20, 30 oder noch mehr Jahre) sind regelrechte Aromawunder. Alle trockenen Amontillados passen erstklassig zu bestem luftgetrocknetem Schinken. Besonders natürlich zum Serrano, Pata Negra oder Jabugo. Aber auch zu Nüssen, Mandeln oder Pinienkernen sind sie köstlich. Auch sie sollten nicht zu warm getrunken werden. 12°-14° sind optimal. Ganz alte bei 16°-18°.

    Oloroso:
    Der Oloroso wird von Anfang an oxidativ ausgebaut. Er ist ein dunkler, kräftiger und voluminöse Sherry mit einem sehr intensiven Duft. Auch er ist von Natur aus trocken (Oloroso Seco) und wird - je nach Alter - immer komplexer, mannigfaltiger und nachhaltiger. Anders als beim Amontillado gibt es auch süße Versionen mit hoher Qualität. Diese Oloroso Dulce werden mit hochwertigem Pedro Ximénez assembliert und können eine feine, sehr ausgewogenen Süße zeigen. Die trockenen Versionen eignen sich gut als Aperitif, etwa zu Nüssen, Pasteten vom Wild oder - in Spanien sehr beliebt - wenn man Manchego-Käse als Tapa serviert. Die süßen Oloroso sind vorzüglich als Digestif, zum Espresso, zu Gebäck oder auch ganz pur, zu einer guten Zigarre. Je nach Variante sollte Oloroso zwischen 14° und 18° serviert werden. (Je jünger, je kälter und je süßer, je kälter).

    Pedro Ximénez:
    Meistens kurz als »PX« bezeichnet sind sie die süßesten Sherrys und gehören generell zu den süßesten Weinen der Welt. Der Grund dafür: sie werden aus Trauben gekeltert, die in der Sonne faktisch zu Rosinen getrocknet werden. Je nach Alter können sie sehr dickflüssig, fast sirupartig werden. Ihr Aroma ist oft schokoladig mit viel Pflaume und getrockneten Früchten. Ein guter ( und meist sehr preiswerter Dessertwein) der besonders zu Süßspeisen auf Schokoladen-Basis passt. Und ganz herrlich zu hochwertigen Bitterschokoladen. Alte PX gehören zu höchstbewerteten Weinen der iberischen Halbinsel und genießen in ihrer Heimat ein enorme Wertschätzung. So sind die Punktsieger im aktuellen Guía Peñín - Spaniens Weinführer Nr.1 - zwei PX, beide mit sagenhaften 98 Punkten.

    Cream:
    Beliebter süßer Sherry-Verschnitt, der - je nach Preisklasse - entweder mit Traubenmost, PX, oder mit Moscatel gesüßt wird. Die einfachen, sind solide gemachte süße Sherrys für jeden Tag. Anspruchsvolle Exemplare sind eine Cuvée aus Oloroso und Pedro Ximénez und können ein schönes Spiel zwischen Süße und Säure entwickeln. Die besten reifen lange im Fass und können sich dann »Amoroso« nennen. Da Cream-Sherrys nicht so süß sind wie die PX, ist ihr Einsatzgebiet entsprechend größer. Sehr gut zu Törtchen und süßem Gebäck, auch zu Pasteten mit eine süßen Komponente oder als Aperitif zu Canapées mit Blauschimmelkäse. Beste Trinktemperatur: 12°-14°.

    Palo Cortado:
    Eine seltene Variante, die zwischen einem Amontillado und einem Oloroso angesiedelt ist. Immer trocken, mit großer Bandbreite an Aromen und in seiner Art zu den vielschichtigsten Sherrys gehörend. Besonders die alten Palo Cortado gehören zu den Höhepunkten bei den Sherrys.

    Pale Cream:
    Ein mit Most gesüßter Fino. Selten wirklich tiefgründig, aber »on the rocks« ein süffiges Sommergetränk.

    Moscatel:
    Süßer Sherry aus 100% Moscatel ist eine Rarität. Meist dunkel und konzentriert, aber leichter als ein PX. Gut gekühlt ein idealer Begleiter von reifem Obst.

    Fino-Amontillado:
    Ein Fino, der schon erste Reife eines Amontillados zeigt, aber noch sehr hell und ohne den ausgeprägten Charakter dieses Sherry-Typs zeigt. Kann sehr interessant sein.

    Manzanilla-Pasada:
    Besonders lange gereifte Manzanilla, die sehr fein, komplex und betörend sein kann. Rar, lohnt sich zu probieren.

    Sherry mit Altersangabe:
    Seit einiger Zeit gibt es beim Sherry eine neue zuverlässige Alterangabe, die auf dem Etikett oder Rückenetikett steht. Diese wurde vom Consejo Regulador de Jerez (der amtliche Regulierungsbehörde des Sherry) festgelegt. Sie gilt ausschließlich für Amontillado, Oloroso, Palo Cortado und PX.
    1. 12-years old
    2. 15-years old
    3. 20-years old VOS = Very Old Sherry/Vinum Optimum Signatum
    4. 30-years old VORS = Very Old Rare Sherry/ Vinum Optimum Rare Signatum
    5. Añada = Weine mit Jahrgang

    Gerade unter den Sherrys die 12 oder 15 Jahre alt sind, kann man wahrlich so großartige, wie preiswerte Weine finden.

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  • 4 Pressestimmen

    • Wine & Spirits Magazine Bewertung: 94/100
      »This Oloroso comes from soleras that are more than 50 years old. The aromas are delicate and sweet, ranging from honey to caramel, cinnamon, coffee and chocolate. The palate, on the other hand, is austere and mineral, with a firm, potent acidity that leaves no room for sweetness. In the end, the flavors of limestone and caramel achieve a delicate balance, and what at first seemed a contradiction becomes a revelation.«
    • Guía Peñín 2011 Bewertung: 94/100
      'Vino Excepcional' »Color oro viejo, borde ambarino. Aroma potente, punzante, pastelería, tostado, fruta escarchada. Boca sabroso, elegante, amargoso, especiado.«
    • Robert Parker's The Wine Advocate Bewertung: 93/100
      »The (Vinos Viejos) Oloroso 1/14 VORS is medium amber and spicier than its predecessor, with just noticeable sweetness, complex flavors (toffee and caramel come to mind) and outstanding length.«
    • El Mundo Bewertung: 17,5/20
      'Gran vino en todo los sentidos. Un clásico.' »Ámbar de intensidad media. Aroma de buena intensidad, con notas aldehídicas en primer plano y un fondo de frutos secos notable (avellanas). En la boca muestra una buena estructura, acidez muy viva, gran intensidad de sabores y de sensaciones aldehídicas, con un final largo, muy seco.«

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