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Haben Sie eigentlich schon einmal Wein aus einer Bag-in-Box verkostet?

Sie hat viele Namen: Bag-in-Box, BiB oder Weinbox. Die kleinen Kisten haben viele große Vorteile, welche wir in diesem Artikel näher beleuchten werden. Die erste Frage, die sich uns stellt: Was genau sind eigentlich Bag-in-Boxes?

Veröffentlicht am 29. Juli 2020

Es gibt sie schon seit Jahrzehnten, die Weinboxen, bei denen der Wein in Schläuche gefüllt wird, die sich in einem ansprechenden Karton befinden. In anderen Ländern wie zum Beispiel in Schweden, Norwegen oder auch in den USA, in Australien oder Kanada sind solche Boxen ausgesprochen beliebt. Nur in Deutschland, dem Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Ökologie, tun sich Weinboxen schwer. Woran liegt das eigentlich, und wie könnte sich das ändern? Wahrscheinlich hat es mit Vorurteilen zu tun, auf die wir hier ein wenig eingehen wollen.

Was genau sind eigentlich Bag-in-Boxes?

Unter Bag-in-Boxes versteht man üblicherweise Weinschläuche oder Weinboxen. Diese Art der Weinverpackung ist sehr alt; denn schon vor Jahrtausenden wurde Wein so transportiert – lange bevor es Flaschen gab. Rund um das Schwarze Meer und das Mittelmeer war es üblich, Wein in Schläuche aus Ziegenhaut oder -fell zu füllen. In der Moderne hat der australische Winzer Thomas W. C. Angove statt des Ziegenfells einen Kunststoffschlauch verwendet, ihn in einer Pappbox versteckt und einen Hahn angebracht, damit man den Wein abzapfen kann. Das Patent für diese Art der Verpackung hat er 1965 angemeldet. Er wurde der König der Bag-in-Box, die sich schnell durchgesetzt hat.

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Die großen Vorteile der Bag-in-Boxes

Weshalb Bag-in-Boxes so erfolgreich sind, liegt auf der Hand. Sie benötigen nur einen Bruchteil des Platzes von Flaschen und haben ein geringeres Gewicht. Bag-in-Boxes fassen meist drei oder fünf Liter und ersetzen somit vier oder nahezu sieben Flaschen. Die Boxen sparen dabei sehr viel Gewicht von mindestens 40% ein. Wegen der optimaleren Raumnutzung kann mehr Wein transportiert werden, weshalb der CO₂-Ausstoß bis zu 80% geringer ist. Der Verbrauch an Primärenergie wird ebenso drastisch gesenkt wie der Wasserverbauch, der bei Flaschenware hinzukommt. Wenn der Weinschlauch dann geleert ist, werden Schlauch und Umkarton getrennt, zusammengedrückt und dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt.

Ein weiterer Vorteil ist die längere Haltbarkeit, wenn die Box einmal geöffnet ist. Denn durch den Zapfhahn gelangt so gut wie kein Sauerstoff in den Wein, und der Inhalt kann über viele Wochen hinweg genossen werden.

Gibt es keinerlei Nachteile bei dieser Verpackungsart?

Tatsächlich gibt es nur wenige Nachteile bei einer Bag-in-Box. Eine der am häufigsten gestellten Fragen betrifft den Geschmack. Verändert also der Weinschlauch den Geschmack? Wir können das verneinen. Für die Weinschläuche werden hochwertige Kunststoffe verwendet, die nicht ausdünsten. Daher wird der Geschmack des Weines nicht messbar beeinflusst. Es ist so wie bei den meisten Mineralwassern, die ja heute ebenfalls überwiegend in Kunststoff verpackt sind und bei denen Ausdünstungen wegen des neutralen Wassergeschmacks noch stärker auffallen würden. Wie ist es mit der Reifung? Tatsächlich reifen Weine in der Bag-in-Box nicht mehr weiter – im Gegensatz zur Flasche. Daher werden in den Weinschlauch ausschließlich Weine gefüllt, die ausgereift sind und die man innerhalb eines Jahres trinken sollte.

Das einzig wirkliche Problem, das man aber leicht lösen kann, sehen wir bei Weißweinen in der Kühlung. Nicht jeder hat Platz für eine Bag-in-Box im Kühlschrank. Aber es gibt ja schmale Karaffen, in die man den Wein füllen kann, um ihn vor dem Genuss zu kühlen. Und weil wir uns mit diesem Thema auch schon länger beschäftigen, füllen wir die Weine, die gekühlt werden sollen, in flache Drei-Liter-Boxen, die recht gut in einen Kühlschrank passen.

Einfacher Transport dank ihrer handlichen Größe und der angebrachten Tragelasche.

Zum Öffnen wird der Karton an der markierten Stelle eingedrückt, wodurch der Zapfhahn sichtbar wird.

Nun ist es möglich den Zapfhahn rauszuziehen und in der eingedrückten Öffnung zu befestigen.

Mit dem Daumen den Hahn von oben stabilisieren, sodass man ihn mit Zeige- und Mittelfinger hochziehen kann - Glas drunter und genießen!

Sind das überhaupt Qualitätsweine, die in die Bag-in-Boxes gefüllt werden?

Tatsächlich werden alle Arten von Weinen in Bag-in-Boxen gefüllt, einfache wie hochwertige Weine. Vor allem aber sind es frische Weine zum sofortigen Genuss. Und wenn wir über die Landesgrenzen hinausschauen, dann sehen wir, dass man dort auch Weine von Spitzenwinzern in Weinboxen findet. Das beste Beispiel ist wohl Schweden, wo mehr als 56% der Weine in Bag-in-Boxes verkauft werden! Ja alles, was bei uns aus Spanien in Weinboxen angeliefert wird, hat die Qualität, die Sie von uns gewohnt sind.

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Praktisch für zuhause und unterwegs
  • Wochenlanger Weingenuss
  • Bestes Preis-Genuss-Verhältnis
  • Nachhaltig mit guter Ökobilanz


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