Weine

Alle trockenen Weine

Spanische Weine, die trocken ausgebaut wurden, eignen sich nicht nur ausgezeichnet als Alltagsweine. Mit ihren frischen und knackigen Aromen sowie einzigartig fruchtigen Noten stellen sie ebenfalls ideale Speisenbegleiter dar. In unserem Weinshop halten wir trockene Rot-, Weiß- und Roséweine von hoher Qualität für Sie bereit. Mehr

1827 Ergebnisse
1827 Ergebnisse

Die Besonderheiten trockener Weine aus Spanien

Wie jede große Weinregion der Welt baut auch Spanien trockene Weine aus. Die iberische Halbinsel gilt dank ihrer guten klimatischen Bedingungen und den nährstoffreichen Böden als perfektes Land für den Weinanbau. Wegen diesen optimalen Grundvoraussetzungen werden aus den spanischen Rebsorten kräftige und fruchtige Weine gekeltert. Zu den Hauptanbaugebieten gehören:

  • Rioja
  • Navarra
  • Priorat
  • Ribera del Duero
  • Montsant
  • Mallorca und Teneriffa

Die spanischen Winzer pflanzen rund 100 verschiedene Rebsorten an. Für trockene Weine werden in erster Linie Garnacha (Tintorera/Blanca) und Tempranillo verwendet.

Wie genau wird trockener Wein ausgebaut?

Während eine Traube heranwächst, entstehen in ihr:

  • Fruchtzucker
  • Traubenzucker
  • Säure

Am Anfang des Wachstums befindet sich in den Beeren mehr Säure als Zucker. Je reifer sie werden, desto weniger Säure enthalten sie, gleichzeitig nimmt jedoch der Zuckeranteil zu. Dementsprechend entscheidet sich mit dem Zeitpunkt der Lese, wieviel Zucker sich in den Reben anreichern konnte.

Um aus Trauben Wein herzustellen, müssen sie vergoren werden. Während der Gärung wandeln Hefebakterien ihren Fruchtzucker in Alkohol um. Je länger ein Wein vergoren wird, desto geringer ist am Ende sein Zuckeranteil. Dementsprechend sind trockene Weine am längsten der Gärung ausgesetzt.

Abhängig von der Weinfarbe sind während des Ausbaus außerdem weitere Eigenschaften der Trauben relevant:

  • a) Rotwein: Tannine
  • b) Weißwein: Säure und Mineralität

Von diesen Komponenten hängt ebenfalls ab, wie sich die Nuancen der Restsüße im trockenen Wein später entfalten.

Wieviel Restzucker darf trockener Wein aus Spanien enthalten?

Die EU veröffentlichte im Jahr 2002 eine Richtlinie, die gesetzlich festgelegt, wieviel Restzucker ein trockener Wein innerhalb Europas beinhalten darf: Bei Weinen, die trocken ausgebaut werden, darf der Restzuckergehalt bei maximal 9 Gramm pro Liter liegen, wenn die Gesamtsäure um zwei Gramm geringer ist als der Restzuckergehalt. In Deutschland gilt ein Wein als klassisch trocken, wenn er einen Restzuckeranteil von 4 Gramm pro Liter enthält.

Wozu serviert man trockenen Wein am besten?

Trockene Weine können Sie dank ihrer appetitanregenden Wirkung hervorragend als Aperitif reichen. Sie passen aber auch sehr gut zu deftigen Gerichten:

  • Trockener Weißwein: Fischgerichte, Geflügel, Schweinefleisch und Spargel
  • Trockener Rotwein: Rindfleisch, Schweinebraten, Lamm und Wildgerichte
  • Trockener Roséwein: Vegetarische Gerichte, Salate, Grillgemüse und Meeresfrüchte

Rosé passt aufgrund seines dezenteren Charakters und der geringeren Fruchtsäure optimal zu sommerlich-leichten Gerichten. Er zeichnet sich durch feine Beeren- sowie Zitrusaromen aus und schmeckt daher an warmen und sonnigen Tagen besonders gut. Sollten Sie ein Menü servieren, zu dem Sie verschiedene Weine reichen möchten, sollten Sie immer Weißwein vor Rotwein und leichten vor schwerem Wein servieren.