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Manzanilla-Sherry: Eine Atlantik-Brise im Glas

Eine Weinspezialität für echte Genießer – der Manzanilla-Sherry besticht durch seinen einzigartigen Ausbau und das unverkennbare Aromen-Spektrum. Der edle mit Weinbrand versetzte Wein ist am Guadalquivir-Fluss zu Hause und damit ein durch und durch andalusisches Produkt der Spitzenklasse. Der pikante Likörwein aus Spanien für alle Fälle. Mehr

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Warum kann echter Sherry nur in Jerez hergestellt werden?

Der Name „Sherry“ unterliegt der geschützten Herkunftsbezeichnung D.O. Jerez. Nur in diesem Weinbau-Gebiet in Andalusien darf sich die edle Weinspezialität auch Sherry nennen. Deshalb wird dieser Teil Spaniens auch das „Sherry-Dreieck“ genannt. Die typischen Rebsorten für Sherry wachsen hier in den Weinbergen zwischen folgenden Städten:

  • Jerez de la Frontera
  • El Puerto de Santa María
  • Sanlúcar de Barrameda.


Wie wird der Manzanilla-Sherry hergestellt?

Der Manzanilla-Sherry ist ein aufgespriteter Wein, wie auch die spanischen Weinbrände. Beim Ausbau wird dem vergorenen Traubensaft zusätzlich Branntwein hinzugefügt. Dadurch erhält das Getränk einen höheren Alkoholgehalt und wird zudem feiner im Geschmack. Den Grundwein für den Manzanilla bildet ein trockener Weißwein aus der Rebsorte Palomino-Fino. Bei dieser Art Sherry gibt es noch eine weitere Besonderheit: Nur die Bodegas in Sanlúcar de Barrameda dürfen ihre edlen Tropfen Manzanilla-Sherry nennen.


Die Besonderheit des Manzanilla-Sherrys: Der Flor

Der Fluss Guadalquivir prägt die Region und den Sherry aus Sanlúcar de Barrameda. Dort herrscht ein besonderes Klima, das den Flor beim Ausbau fördert. Der sogenannte „Flor“ ist eine Hefeschicht, die bei der Gärung auf dem Wein entsteht und ihn so vor der Oxidation schützt. Im Gegensatz zum Pedro-Ximénez-Sherry bleibt der Weinbrand deshalb eher strohgelb. Das liegt auch daran, dass die Trauben für den Manzanilla im noch leicht unreifen Zustand geerntet werden. Die Beeren werden etwa eine Woche bevor sie ganz süß sind gelesen. Nur so bleibt die markante Säure der Palomino-Fino auch im späteren Produkt erhalten. Sehr lange gelagerte Manzanilla-Sherrys werden entweder als Manzanilla pasada verkauft oder zu Amontillado weiterverarbeitet. Diese Weine sind meistens etwas dunkler, da die Florschicht durch die lange Reifung beschädigt wird. Dabei kommt der Sherry mit Sauerstoff in Berührung und oxidiert.


Das Solera-Verfahren für den perfekten Manzanilla-Sherry

Wenn die Grundweine aufgespritet sind, werden sie im altbewährten Solera-Críadera-System gelagert. Dabei stehen verschiedene Jahrgänge dieser Spezialität in Eichenfässern nebeneinander. Die Sherrys werden im Laufe der Zeit immer wieder vermischt. So holt der Winzer die besten Aromatiken aus den einzelnen Jahrgängen und kreiert den typischen Manzanilla-Sherry.


Von salzig bis fruchtig: Der Geschmack des Manzanillas

Dieser Sherry-Typ wird vor allem trocken ausgebaut. Nur so zeigen sich die typischen Aromen für den Manzanilla-Sherry in all ihren Facetten:

  • Mineralische Noten: leichtes Salzaroma & feine Säure
  • Holz-Töne: Toast & durch oftmals junge Sherry-Fässer
  • Vegetabile Aromen: Heu & getrocknete Kräuter
  • Nussige Aromen: Mandel
  • Fruchtige Anklänge: getrocknete grüne Äpfel

Die optimale Trinktemperatur für diese markanten Sherrys liegt bei 6-10 Grad, je nach Manzanilla. Gereicht wird er meistens als Aperitif. Bei Vinos.de finden Sie eine große Auswahl der raffinierten Likörweine. Kaufen Sie noch heute Ihren Lieblings-Manzanilla-Sherry!