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Sandeman Fino »Don Fino«

Sandeman
D.O. Jerez-Xérès-Sherry - Manzanilla de …

Very British, mit viel Understatement kommt dieser feine Fino daher. Nicht ganz knochentrocken, weniger salzig, eher weich, geschmeidig und leger. Auf die sanfte Tour zum Erfolg. Ideal für Neugierige, die auf hohem Niveau in das Thema Fino einsteigen ...

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  • Alkoholgehalt in % Vol.

    15.0

    Inhalt

    0,75 l

    Geschmacksrichtung

    trocken

    Sherry-Typ

    Fino

    Lagerfähigkeit

    jetzt und ca. weitere 2 Jahre

    Verschluss

    Naturkork

    Trinktemperatur

    6°-8°C

    Anbaugebiet

    D.O. Jerez-Xérès-Sherry - Manzanilla de Sanlúcar de Barrameda

    Bodega / Hersteller

    Sandeman

    Abfüller

    Sandeman, Jerez, Spanien

    Allergene

    Enthält Sulfite

    Rebsorten

    Palomino Fino

    Sandeman Fino »Don Fino«

    Very British, mit viel Understatement kommt dieser feine Fino daher. Nicht ganz knochentrocken, weniger salzig, eher weich, geschmeidig und leger. Auf die sanfte Tour zum Erfolg. Ideal für Neugierige, die auf hohem Niveau in das Thema Fino einsteigen wollen. Und für all diejenigen, die einen milderen Fino vorziehen.

  • Sandeman

    Der Ursprung das Hauses Sandeman liegt in London. Dort wurde es im Jahre 1790 von George Sandeman, einem jungen schottischen Unternehmer, gegründet. Gerademal 300 Pfund - geliehen von seinem Vater - investierte Mister Sandeman damals, um ein Geschäft zu eröffnen, dass sich auf Sherry und Portwein spezialisierte. Dass er damit das Tor zu einem der berühmtesten Weinunternehmen der Welt öffnen würde, das ahnte damals wohl niemand.

    Aus diesen bescheidenen Anfängen entwickelte sich eine weltweit beliebte Marke, die heute zwei beeindruckende Kellereien sowohl in Jerez, als auch in Porto besitzt. Ein Grund für diesen Erfolg ist es, dass Sandeman immer das Gleichgewicht zwischen Tradition und Innovation halten konnte, und dass hier stets auf einen hohen Qualitätsstandard geachtet wurde.

    Sandeman kann zudem mit Fug und Recht als Pionier im Bereich der Markenbildung gelten. Bereits Anfang des 18.Jahrhunderts wurden Weine von Sandeman mit einem Siegel verkauft. Eine der ersten Qualitätsgarantien der Weingeschichte. Auch eine weltweite Distribution gab es bereits in den Anfängen der Unternehmensgeschichte.

    So wundert es dann auch wenig, dass das berühmte Sandeman Logo, der DON, bereits 1928 von George Massiot Brown entworfen wurde, als eines der ersten Markenzeichen in die Geschichte einging und immer noch in aller Welt bekannt und berühmt ist.

    Heute gehört Sandeman zu der portugiesischen Sogrape-Gruppe. Ein weit verzweigtes Familienunternehmen, das sich, ähnlich wie Sandeman, immer durch ein hohes Qualitätsniveau auszeichnete.

    In Deutschland ist es Sandeman gelungen, gleichsam als Synonym für Sherry zu gelten. Kaum ein Lebensmittelgeschäft, das nicht die Sandeman- Basis-Sherrys im Programm führt. Auch in der Gastronomie ist Sandeman allgegenwärtig. Diese Omnipräsenz hat den Ruf von Sandeman bei Sherrykennern ziemlich ramponiert. Ein wenig zu Unrecht, denn gerade die Premium-Sherrys sind ohne Fehl und Tadel.

    Ganz außergewöhnlich gute Sherrys erzeugt Sandeman mit der Sacristia-Linie, die qualitativ den berühmten Namen wie Tradición, Osborne, Lustau, Barbadillo oder El Maestro Sierra nicht nachsteht. Royal Esmeralda, Royal Corregidor, Royal Ambrosante und Rare Fino sind artesanale Meisterwerke, die zu Recht von der Weinkritik hochgelobt werden.

  • D.O. Jerez-Xérès-Sherry - Manzanilla de Sanlúcar de Barrameda

    Allgemein:
    Die D.O. Jerez-Xérès-Sherry/Manzanilla de Sanlúcar umfasst das »magische« Sherry-Dreieck Jerez de la Frontera, El Puerto de Sante María und Sanlúcar de Barrameda.

    Böden:
    Die Böden in diesem Anbaugebiet gehören zu den größten Wundern im Weinbau. Ohne die so genannten »Albarizas«, das sind poröse Kreideböden, wäre der Anbau in diesem heißen Gebiet nicht möglich. Fast weiß, enthalten sie Ton, Kieselerde und kohlensauren Kalk und sind ganz vorzügliche Wasserspeicher. So können die Rebstöcke im heißen Sommer von den Wasservorräten des Winters profitieren.

    Klima:
    Die Sommer können extrem heiß sein, die Winter sind mild. Westwinde und der Atlantik sorgen für die Feuchtigkeit. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 17,5°.

    Wichtigste Rebsorten:
    Weiß: Palomino, Pedro Ximénez, Moscatel.

    Beste Weine:
    In jeder Sherry-Kategorie gibt es herausragende Weine. Und nach wie haben sie ein exzellentes Preis-Genuss-Verhältnis. (Informationen zu den einzelnen Sherrys finden Sie weiter unten)

    Beste Erzeuger:
    Bodegas Lustau, Bodegas El Maestro Sierra, Bodegas Herederos de Argüeso, Bodegas Barbadillo, Fernando de Castilla, Bodegas González Byass, Vinicola Hidalgo, Bodegas Pedro Domecq, Bodegas Tradición, Williams & Humbert.

    Die Sherry-Typen:

    Fino:
    Der große Klassiker unter den trockenen Sherrys. Muss immer hell, ja fast blass in der Farbe sein und hat meistens ein deutliches Mandelaroma. Dadurch, dass Fino unter einem Hefe-Flor reift, der ihn vor Oxidation schütz, verliert die angebrochene Flasche schnell an Qualität und sollte deshalb möglichst bald ausgetrunken werden. Auch über die Trinktemperatur herrscht nach wie vor viel Verwirrung. Ein Fino muss kalt serviert werden.Am besten zwischen 6°-8°. Passt exzellent zu vielen kulinarischen Genüssen, die sonst schwer von einem Wein zu begleiten sind. Versuchen Sie einen Fino beispielsweise zu geräuchertem Fisch, Sushi, Salaten mit würzigen Vinaigretten oder ganz klassisch zu Oliven.

    Manzanilla:
    In seiner Art einem Fino sehr ähnlich. Stammt ausschließlich aus Sanlúcar de Barrameda und ist zarter, blasser und oft mit einem typischen, leicht salzigen Geschmack ausgestattet. Dies schreibt man dem maritimen Klima und der Nähe der Bodegas zum Meer zu. Auch Manzanilla trinkt man sehr kalt. In seiner Heimat werden sogar die Gläser ins Eisfach gestellt. Seine Haltbarkeit, sobald die Flasche geöffnet ist, ist begrenzt. Durch seine leichte Art ist er der ideale Sherry zum Einsteigen in diese so unterschätzte Weinwelt. Ein vorzüglicher Aperitif, aber auch wunderbar zu Meeresfrüchten, frittiertem Fisch und würzigen Antipasti.

    Amontillado:
    Der Amontillado ist der komplexeste Sherry-Typ. Dies gilt allerdings nur für die trockenen Exemplare. Das, was in Kaufhäusern als Medium-Amontillado verkauft wird, ist meist mit ein junger Wein, der mit süßem Wein vermischt wird. Das Besondere am Amontillado ist die zweifache Reife. Zuerst reift er - wie ein Fino - unter dem Hefe-Flor, also ohne Einfluss von Sauerstoff. Stirbt dieser Flor ab, beginnt die oxidative Reife. Diese kann 15 Jahre und mehr dauern und die Weine entwickeln ein phantastisch nussiges Aroma, sind unglaublich lang und gehören zu den spannendsten Weine überhaupt. Amontillados die länger reifen-(20, 30 oder noch mehr Jahre) sind regelrechte Aromawunder. Alle trockenen Amontillados passen erstklassig zu bestem luftgetrocknetem Schinken. Besonders natürlich zum Serrano, Pata Negra oder Jabugo. Aber auch zu Nüssen, Mandeln oder Pinienkernen sind sie köstlich. Auch sie sollten nicht zu warm getrunken werden. 12°-14° sind optimal. Ganz alte bei 16°-18°.

    Oloroso:
    Der Oloroso wird von Anfang an oxidativ ausgebaut. Er ist ein dunkler, kräftiger und voluminöse Sherry mit einem sehr intensiven Duft. Auch er ist von Natur aus trocken (Oloroso Seco) und wird - je nach Alter - immer komplexer, mannigfaltiger und nachhaltiger. Anders als beim Amontillado gibt es auch süße Versionen mit hoher Qualität. Diese Oloroso Dulce werden mit hochwertigem Pedro Ximénez assembliert und können eine feine, sehr ausgewogenen Süße zeigen. Die trockenen Versionen eignen sich gut als Aperitif, etwa zu Nüssen, Pasteten vom Wild oder - in Spanien sehr beliebt - wenn man Manchego-Käse als Tapa serviert. Die süßen Oloroso sind vorzüglich als Digestif, zum Espresso, zu Gebäck oder auch ganz pur, zu einer guten Zigarre. Je nach Variante sollte Oloroso zwischen 14° und 18° serviert werden. (Je jünger, je kälter und je süßer, je kälter).

    Pedro Ximénez:
    Meistens kurz als »PX« bezeichnet sind sie die süßesten Sherrys und gehören generell zu den süßesten Weinen der Welt. Der Grund dafür: sie werden aus Trauben gekeltert, die in der Sonne faktisch zu Rosinen getrocknet werden. Je nach Alter können sie sehr dickflüssig, fast sirupartig werden. Ihr Aroma ist oft schokoladig mit viel Pflaume und getrockneten Früchten. Ein guter ( und meist sehr preiswerter Dessertwein) der besonders zu Süßspeisen auf Schokoladen-Basis passt. Und ganz herrlich zu hochwertigen Bitterschokoladen. Alte PX gehören zu höchstbewerteten Weinen der iberischen Halbinsel und genießen in ihrer Heimat ein enorme Wertschätzung. So sind die Punktsieger im aktuellen Guía Peñín - Spaniens Weinführer Nr.1 - zwei PX, beide mit sagenhaften 98 Punkten.

    Cream:
    Beliebter süßer Sherry-Verschnitt, der - je nach Preisklasse - entweder mit Traubenmost, PX, oder mit Moscatel gesüßt wird. Die einfachen, sind solide gemachte süße Sherrys für jeden Tag. Anspruchsvolle Exemplare sind eine Cuvée aus Oloroso und Pedro Ximénez und können ein schönes Spiel zwischen Süße und Säure entwickeln. Die besten reifen lange im Fass und können sich dann »Amoroso« nennen. Da Cream-Sherrys nicht so süß sind wie die PX, ist ihr Einsatzgebiet entsprechend größer. Sehr gut zu Törtchen und süßem Gebäck, auch zu Pasteten mit eine süßen Komponente oder als Aperitif zu Canapées mit Blauschimmelkäse. Beste Trinktemperatur: 12°-14°.

    Palo Cortado:
    Eine seltene Variante, die zwischen einem Amontillado und einem Oloroso angesiedelt ist. Immer trocken, mit großer Bandbreite an Aromen und in seiner Art zu den vielschichtigsten Sherrys gehörend. Besonders die alten Palo Cortado gehören zu den Höhepunkten bei den Sherrys.

    Pale Cream:
    Ein mit Most gesüßter Fino. Selten wirklich tiefgründig, aber »on the rocks« ein süffiges Sommergetränk.

    Moscatel:
    Süßer Sherry aus 100% Moscatel ist eine Rarität. Meist dunkel und konzentriert, aber leichter als ein PX. Gut gekühlt ein idealer Begleiter von reifem Obst.

    Fino-Amontillado:
    Ein Fino, der schon erste Reife eines Amontillados zeigt, aber noch sehr hell und ohne den ausgeprägten Charakter dieses Sherry-Typs zeigt. Kann sehr interessant sein.

    Manzanilla-Pasada:
    Besonders lange gereifte Manzanilla, die sehr fein, komplex und betörend sein kann. Rar, lohnt sich zu probieren.

    Sherry mit Altersangabe:
    Seit einiger Zeit gibt es beim Sherry eine neue zuverlässige Alterangabe, die auf dem Etikett oder Rückenetikett steht. Diese wurde vom Consejo Regulador de Jerez (der amtliche Regulierungsbehörde des Sherry) festgelegt. Sie gilt ausschließlich für Amontillado, Oloroso, Palo Cortado und PX.
    1. 12-years old
    2. 15-years old
    3. 20-years old VOS = Very Old Sherry/Vinum Optimum Signatum
    4. 30-years old VORS = Very Old Rare Sherry/ Vinum Optimum Rare Signatum
    5. Añada = Weine mit Jahrgang

    Gerade unter den Sherrys die 12 oder 15 Jahre alt sind, kann man wahrlich so großartige, wie preiswerte Weine finden.

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  • 2 Pressestimmen

    • Decanter Bewertung: ****
      'Highly Recommended' »Sandeman has had some not altogether sucessful trials with its finos, but happily this reverts to the classic style. The Don is flourishing again under new (Portuguese) owners. Light, refreshingly crips, yeasty, with good grip in the aftertaste.«
    • Vinum Bewertung: 17/20
      »Amarillo pálido y brillante. Mantiene un equilibrio constante a lo largo de la cata, tanto en sus punzantes aromas frutosos y de crianza, como en la tremenda sensación sápida que proporciona en el paso de boca. Sorprendente.«

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