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93 Punkte von Guía Peñín!

Pingus - PSI
2014

Dominio de Pingus
D.O. Ribera del Duero

Einem Wein aus den Händen Peter Sissecks darf man natürlich Perfektionismus unterstellen, dennoch hat er durchaus alltagstauglichen Charakter.

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Ausverkauft

  • Alkoholgehalt in % Vol.

    14,5

    Inhalt

    0,75 l

    Geschmacksrichtung

    trocken

    Lagerfähigkeit

    bis ca. Ende 2024

    Verschluss

    Naturkork

    Jahrgang

    2014

    Weinmacher

    Peter Sisseck

    Trinktemperatur

    16°-18°C

    Anbaugebiet

    D.O. Ribera del Duero

    Bodega / Hersteller

    Dominio de Pingus

    Abfüller

    Dominio de Pingus S.L., R.E. 8421 VA 00 - Quintanilla de Onésimo, Spanien

    Allergene

    Enthält Sulfite

    Rebsorten

    Tempranillo, Garnacha

    Pingus - PSI

    93 Punkte von Guía Peñín!

    Wenn es um die großen Kultweine weltweit geht, fällt grundsätzlich immer der Name Pingus, wenn es um die unangefochtene Nummer eins in Spanien geht. Und Peter Sisseck als verantwortlicher Winzer ist mit diesem Mythos untrennbar verknüpft.

    Mit »PSI« lanciert Peter Sisseck einen 'Tafelwein'. Die Techniker kennen 'psi' als Druckeinheit, die Griechen als Buchstaben ihres Alphabetes und als Anfangsbuchstaben des griechischen Wortes 'Seele'. Und wir können Ihnen bestätigen, dieser Wein ist etwas für die Seele! Selten zuvor haben wir in dieser Preisklasse einen Wein mit derartiger Eleganz, unglaublicher Frische und trotzdem beeindruckendem Körper bei perfekter Balance getrunken. Dass Sisseck dabei noch viel Wert auf ein schönes Etikett und eine hochwertige Burgunderflasche legte, spricht für seinen Perfektionismus. Die Absicht Sissecks ist, einen Wein für nahezu jeden Tag zu produzieren, einen perfekten Essensbegleiter.

    Doch lesen Sie, was Peter Sisseck selbst zu seinem Projekt PSI schreibt: »PSI ist ein neues Projekt in dem wir versuchen, Ribera del Duero Weine in einem völlig neuen Licht zu beleuchten. Viele Weine aus dieser Gegend waren in der Vergangenheit überholzt, hatten Fehlaromen und waren gekennzeichnet durch durchschnittliches önologisches Know-how. Wenn man bedenkt, dass in Ribera del Duero annähernd 7000 Hektar mit alten Rebstöcken bepflanzt sind, die meisten Rebflächen davon aber in den Händen von Kooperativen sind, darf man sich nicht wundern, wenn daraus nur Mittelmaß entsteht. Die Idee hinter PSI ist, den Kooperativen zu helfen, besseren Wein zu produzieren und langfristig auf organischen Weinbau umzustellen. Es gibt im Ribera del Duero so viele neue Anpflanzungen, die Anzahl der Rebstöcke hat sich in nur 18 Jahren verdoppelt. Die grundsätzliche Ausrichtung der Traubenlieferanten ist auf Quantität, selten auf Qualität gerichtet. In den vielen Jahren meines Schaffens in dieser Region haben wir derart sensationelle Kleinst-Lagen entdeckt, aus denen man große Weine machen könnte, die aber zur Zeit aus den unterschiedlichsten Gründen nichts Besonderes hervorbringen. Diese Lagen wollen wir ebenso auf organischen Weinbau umstellen und als kleine Enklaven erhalten. All diese wundervollen Trauben aus den unterschiedlichsten Lagen wollen wir mit verschiedensten, natürlichen Vinifizierungs-Methoden schonend behandeln und daraus einen Wein machen, der ausschließlich die natürliche Interpretation der Rebsorte zum Ziel hat. Ich bin überzeugt, dass viele die überambitionierten Weine satt haben, ebenso wie Weine, die zu einfach sind, dabei übertechnisiert und nur auf Konsumentenprofile oder Preisbereiche hingetrimmt werden.«

     

    Und auch der aktuelle Jahrgang zeigt sich mit großer Ausdruckskraft, schöner Tiefe und Komplexität.

  • Anlass

    Essen

    Barriqueausbau

    französische Eiche

    Barriqueausbau in Monaten

    15

    Speisetipp

    Rind

    Fruchtig

    Schwarzkirsche, blaue Pflaume

    Beerig

    Brombeere, schwarze Johannisbeere (Cassis)

    Pflanzlich

    Eukalyptus

    Würzig

    Lakritz, schwarzer Pfeffer
  • Dominio de Pingus

    Die Bodegas Dominio de Pingus ist beheimat in Quintanilla de Onésimo (Valladolid) in der D.O. Ribera del Duero und ist längst ein Mythos, denn der Top-Wein dieses Erzeugers wird in einem Atemzug mit den ganz großen dieser Welt genannt, wie beispielsweise Château Pétrus, Penfolds Grange, Harlan Estate, Masseto oder Barca Velha.

    Dass hinter dem teuersten, rarsten und für viele Kritiker besten Wein Spaniens ausgerechnet ein Däne steckt, gehört sicher zu den amüsantesten Anekdoten der internationalen Weinszene. Denn Peter Sisseck – der Macher hinter dem Pingus – wurde 1962 in Kopenhagen geboren. Nach einer grundsoliden Ausbildung an der Universität in Bordeaux arbeitete er Frankreich und Kalifornien, bevor er in der Ribera del Duero seine vinophile Wahlheimat fand. Neben der Bodegas Dominio de Pingus ist er der verantwortliche Önologe bei der Hacienda Monasterio, hat die technische Leitung der Celler de Mas Gil und ist maßgeblich an der Quinta Sardonia in Sardon de Duero beteiligt.

    Seine Wein-Ikone ist allerdings unbestritten der sagenumwobene Pingus, dessen Lesegut auf einigen steinalten Mikro-Parzellen von insgesamt nur 5ha gedeiht. Die jüngste davon heißt Santa Cruz mit ungefähr 50 Jahren. Parroso schafft es schon auf 60 Jahre und La Viña de San Cristóbal ist mit über 70 Jahren die älteste. Natürlich zieht Peter Sisseck bei der Vinifizierung des Pingus' alle Register des modernen Weinbaus, doch das tun andere heutzutage auch. Es bleibt also das Geheimnis des sympathischen Dänen, wie er diesen berühmten 'Magic Touch' in seinen Pingus hineinbekommt.

    Das ein Teil der Legende Pingus, auch den schier unglaublich guten Bewertungen geschuldet ist, versteht sich von selbst. Doch welcher Wein der jüngeren Geschichte hat es in einer guten Dekade geschafft 2x 96/100 Punkte (1996, 2000), 2x 98/100 Punkten (1995/1998) 2x 99/100 Punkten (2005/2006) und 1x 100/100 Punkten (2004) bei Robert Parker zu bekommen? In diesen luftigen Punkte-Höhen wird es auch beim amerikanischen Wein-Guru eng!

    Dass der Pingus nur noch für Wohlbetuchte zu bezahlen ist, das ist zwar für den normal verdienenden Weinfreund einfach schade, doch auch der Zweitwein aus diesem Hause – der Flor de Pingus – ist schlicht und ergreifend Weltklasse. Insbesondere der jüngeren Jahrgänge (2003-2006) sind exzellente Beispiele für den berühmten Pingus-Stil.

    Dass Peter Sisseck mit beiden Beinen auf dem Boden der Wirklichkeit steht und keineswegs abgehoben ist, zeigt der neueste Wein dieser emblematischen Bodega: Der Pingus 'PSI'. Der ist preislich so geerdet, dass man auch ohne einen Geburtstag, einem Jubiläum oder einer Hochzeit mal das Gefühl 'Pingus-im-Glas' erleben kann.

  • D.O. Ribera del Duero

    Allgemein:
    Die D.O. Ribera del Duero erstreckt sich durch die Provinzen Burgos im Süden, Valladolid im Osten, Soria im Westen und Segovia im Nordwesten. Es war einmal... So könnte man den märchenhaften Aufstieg dieser D.O. beginnen. Vom Geheimtipp, dessen Bedeutung vor allem in der Bodega Vega Sicilia lag, zum strahlenden Stern des iberischen Weinbaus. Und dies gelingt mit Weinen aus Spaniens Rebsorte par excellence: Der Tempranillo! Heute schafft es diese Region eine enorme Bandbreite an Weinen zu erzeugen. Vom einfachen »Tinto Joven« bis zum kultigen »Pingus«. Und jeder dieser Weine macht einen Teil der Faszination »Ribera del Duero« aus. Wer spanischen Rotwein liebt, kommt an dieser D.O. nicht vorbei.

    Böden:
    Überwiegend lockere Böden mit recht hohem Kalkgehalt. Tonhaltige, schlammige und sandige Schichte bilden die Sedimentablagerungen. Die Rebgärten befinden sich in einer Höhe von bis zu 850m.

    Klima:
    Kontinentalklima, das vom Atlantik beeinflusst wird. Die Winter können kalt werden, die Sommer ziemlich heiß. Es besteht die Gefahr von Frühjahrsfrösten. Wie bei vielen Weinbauregionen die grandiose Weine hervorbringen, gibt es recht große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Dies führt zu einer langsamen Reife der Trauben und es entwickelt sich ein optimaler Säuregehalt.

    Wichtigste Rebsorten:
    Rot: Tempranillo, Garnacha Tinta, Cabernet Sauvignon, Malbec, Merlot.
    Weiß: Albillo

    Beste Weine:
    Bis auf eine Handvoll Rosé, sind es die Rotweine, die das Image der D.O. Ribera del Duero prägen. Und was für welche... Die Superstars haben wir bereits erwähnt, aber eine Vielzahl von herausragenden Erzeugern bieten Rotweine an, die keinen Vergleich scheuen müssen. Welchen Typus Wein man bevorzugt, ist neben der monetären Seite auch eine Frage der persönlichen Vorlieben. Eins aber ist klar: Kaum eine andere Region bietet Wein mit so viel Trinkfreude, wie das Ribera del Duero.

    Beste Erzeuger:
    Bodegas Aalto, Bodegas Alejandro Fernández, Bodegas Alión, Bodegas Alonso del Yerro, Bodegas Pagos del Rey, Bodegas Arrocal, Bodegas Arzuaga, Bodegas Áster, Bodegas Burgos, Bodegas Coop.Santa Ana, Bodegas Bohorquez, Bodegas Felix Callejo, Bodegas Emilio Moro, Bodegas Cillar de Silos, Bodegas Comenge, Bodegas Hacienda Monasterio, Bodegas San Francisco, Bodegas Dominio de Atauta, Bodegas Pago de Capellanes, Bodegas Finca Villacreces, Bodegas Legaris, Bodegas Telmo Rodríguez, Bodegas Alonso del Yerro, Bodegas Pingus, Bodegas Ismael Arroyo, Bodegas Montevannos, Bodegas Vinedos Montecastro, Bodegas Conde Delgado y Otro, Bodegas Pago de Carraovejas, Bodegas Pérez Pasquas, Bodegas Valtravieso, Bodegas Pradorey, Bodegas Protos, Bodegas Reyes, Bodegas Vega Sicilia. Die Qualitätsstufen der D.O. Ribera del Duero:

    Tinto Joven:
    Alle Rotweine, die ohne Holzfassausbau sind oder kürzer als 12 Monate im Holzfass ausgebaut wurden. Kommen als erste Weine eines Jahrgangs auf den Markt.

    Crianza:
    Alle Rotweine, die mindestens 12 Monate im Barrique ausgebaut werden. Sie dürfen nicht vor dem 1.Oktober des zweiten Jahrs nach der Ernte auf den Markt gelangen.

    Reserva:
    Alle Rotweine die mindestens 36 Monate ausgebaut wurden. Davon mindestens 12 Monate in Barrique. Sie dürfen nicht vor dem 1.Dezember des dritten Jahres nach der Ernte auf den Markt kommen.

    Gran Reserva:
    Alle Rotweine, die 60 Monate gereift sind, davon mindestens 24 Monate im Barrique und dann 36 Monate in der Flasche. Sie dürfen nicht vor dem 1.Dezember des fünften Jahrs nach der Ernte auf den Markt kommen.

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  • 2 Pressestimmen

    • Guía Peñín 2017 Bewertung: 93/100
      Color: Cereza, borde granate. Aroma: equilibrado, complejo, fruta madura, especiado, piedra seca. Boca: estructurado, sabroso, taninos maduros, equilibrado
    • Robert Parker's The Wine Advocate Bewertung: 92/100
      »The 2014 PSI is a blend of Tempranillo with 10% Garnacha and perhaps 1% of other grapes found interplanted with the other varieties in the old vineyards, mostly white Albillo. The idea here is to protect the old vineyards that are disappearing from Ribera del Duero and provide some added value to the grapes coming from them. They have identified a grand total of only 56 hectares of Garnacha in Ribera del Duero, and they have rented 20 of those to save them, because they were set to be uprooted. It has great freshness and energy, with an herbal/leafy touch in the nose that also adds complexity. It's a wine that seems to improve from vintage to vintage, and I believe the jump will be noticeable when they produce it in their own winery from the 2015 vintage onward. The Garnacha always has a lower pH than the Tempranillo, and helps to provide an extra spark of freshness. This is an approachable Ribera, but keeping the character of yesteryear. This is really what Ribera del Duero used to be: all old vineyards and no new oak whatsoever. Kudos to that! 210,000 bottles produced. It was bottled in July 2016. From 2013, there will also be a Gran Reserva-style of PSI, with long aging (three+ years), of which a ruby-colored barrel sample really transported me to the great wines of yesteryear. I cannot wait to drink the bottled version soon!« (Luis Gutiérrez, Feb. 2017)

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