Nobler Tempranillo aus der Rioja!

La Vicalanda
Reserva 2010

Bilbaínas
D.O. Ca. Rioja

Eine feine, aristokratische Weinschönheit, 14 Monate in Barriques gereift, überzeugt mit vielfältigen Aromen und großem Anmut.
19,95 € Pro Flasche (0,75 l)
26,60 € /l
inkl. MwSt
Artikelnr.: 20448
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  • Alkoholgehalt in % Vol.

    14,0

    Bodentyp

    Kalk

    Inhalt

    0,75 l

    Geschmacksrichtung

    trocken

    Qualitätsstufe

    Reserva

    Lagerfähigkeit

    bis ca. Ende 2021

    Verschluss

    Naturkork

    Jahrgang

    2010

    Trinktemperatur

    16°-18°C

    Anbaugebiet

    D.O. Ca. Rioja

    Bodega / Hersteller

    Bilbaínas

    Abfüller

    Bodegas Bilbaínas, Haro, Spanien

    Allergene

    Enthält Sulfite

    Rebsorten

    Tempranillo 100%

    La Vicalanda

    Nobler Tempranillo aus der Rioja!

    Bilbaínas sind als Weinkellerei weltberühmt und tragen zum guten Image der großen Weine der Rioja erheblich bei. Und La Vicalanda brilliert einmal mehr mit angenehmem Schmelz in charakteristischer Tempranillo-Fülle.

    Im Glas leuchtet er in edlem Rubinrot, und verströmt animierende Aromen von Zimt, Vanille, Wald-Brombeere, Kirsche und frischer Eiche. Am Gaumen betören reife Tannine mit geschmeidiger Säure ein weites Geschmackspanorama und im langen Finale zeigt sich der Wein aromatisch, fein und mit viel Potenzial, wie man es von einer Reserva dieser Preisklasse verlangen kann.

    14 Monate reifte diese aristokratische Weinschönheit in Barriques heran, und wird diejenigen, die das Glück haben sie zu trinken, in die wunderbare Welt eines gereiften Riojas entführen!

  • Fruchtig

    Schwarzkirsche

    Beerig

    Brombeere, Walderdbeere, schwarze Johannisbeere (Cassis)

    Würzig

    Zimt

    Geröstet

    frisches Eichenholz

    Laktisch

    Toffee
  • Bilbaínas

    Auf der Flucht vor der alles verwüstenden Reblaus, die die französischen Weinberge befallen hatte, ließ sich das Haus Savignon Frères et Cie. 1859 in dem historischen Bahnhofsviertel der Stadt Haro nieder. Im Unterschied zu den anderen Weinhändlern, die lediglich einen regulären Handel mit Rioja-Weinen nach Frankreich etablierten, beschloss Savignon Frères in Spanien zu bleiben, um den Weinherstellungsprozess vom Anfang bis zum Ende überwachen zu können.

    Obgleich die meisten seiner Weine für den französischen Markt bestimmt waren, errichtete das Haus Savignon Frères eine Weinkellerei und stellte seine Weine in Spanien her. Nach vier Jahrzehnten, als die Reblaus in Frankreich so gut wie besiegt war, beschloss Savignon Frère seine Tätigkeit in der Rioja aufzugeben und seine Installationen in Haro zum Verkauf anzubieten.

    Zu dieser Zeit interessierte sich eine Gruppe von Unternehmern aus Bilbao für den Erwerb der Weinkellerei und kurz nachdem der Kauf zum Abschluss gekommen war, wurde die Bodega Bilbaínas im Jahre 1901 gegründet.

    Die Weinkellerei nahm ihre Arbeit wieder auf und setzte sich neue Ziele in der Erzeugung ihrer Weine. Zu diesen gehörte unter anderen die vermehrte Herstellung von Schaumweinen, mit deren Erzeugung man Ende des 19. Jahrhunderts begonnen hatte. In nur wenigen Jahren konsolidierte sich die Bodega Bilbaínas als Bezugsmarke für Rioja-Rotweine, und zwar soweit, dass ihr Crianza-Wein Ederra zum täglichen Genuss im Schloss des Königs Alfonso XIII. bestimmt wurde. 1925 wurde die Bodega Bilbaínas mit dem Titel »Lieferant des Königshauses und Kronengüter« ausgezeichnet.

    1997 übernahm die Firmengruppe Codorníu die Installationen und Weingärten der Bodega Bilbaínas und setzte eine tief greifende Renovierung der Weinkellerei in Gang und zwar sowohl im Weinbau als auch in der Architektur. Die ersten Investitionen galten den Weingärten, wo von der Gobelet-Erziehungsform der Weinreben zur Spaliererziehung übergegangen wurde, um die verwendeten Rebsorten zu verbessern. Auch die Installationen der Weinkellerei wurden ausgebaut und erneuert.

    Der Erwerb des Weinguts Bodegas Bilbaínas durch die Codorníu-Gruppe im Jahre 1997 bedeutete eine wichtige Wende im Ansehen für die Weinkellerei in der Rioja. Die Renovierungsarbeiten des Geländes der Bodegas Bilbaínas wurden mit dem Bau eines Pavillons begonnen, in dem die Weinlese empfangen, gepresst und gegärt wird. Einige Monate später wurde ein Keller für den Weinausbau in Barriques gebaut.

    Zu Beginn des Jahres 2000 wurden die Umbauarbeiten des alten Weinkellers unter der Leitung des Architekten Domingo Triay aufgenommen. Nachdem man das alte Gebäude, das sich am Eingang des Geländes befand, abgerissen hatte, wurde ein unterirdischer Gang mit Betonwänden gebaut, über den man Zutritt zu dem alten französischen Weinkeller hat, dem sogenannten Savignon.

    Die Weine sind klassischen Zuschnitts. Das Rebsorten-Portfolio umfasst Tempranillo, Garnacha, Mazuelo und Graciano bei den roten Sorten und Viura, Malvasía und Garnacha Blanca bei den weißen. Die Böden sind aus kalkhaltiger Tonerde, eisenhaltiger Tonerde und es gibt sogenannte Alluvialböden, die Schwemmlandböden des Ebro. Das Rebland umfasst insgesamt 250ha.

    Der Ausbau der Weine erfolgt ausschließlich in Barriques.

  • D.O. Ca. Rioja



    Die D.O. Ca. Rioja - nach wie vor das berühmteste Anbaugebiet Spaniens - liegt im Ebrobecken im Norden der Iberischen Halbinsel und erstreckt sich von der Sierra de Cantabria im Norden, bis zur Sierra de la Demanda im Süden. Weinbau findet man in den Provinzen La Rioja, Navarra und im Baskenland. Im Westen ist es von Haro begrenzt, im Osten von Alfaro. Die Rioja teilt sich in drei Unterregionen: Rioja Alta, Rioja Alavesa, und Rioja Baja. Nachdem jüngere D.O.Ps., insbesondere die D.O.P. Ribera del Duero und die D.O. Ca. Priorat, der Rioja fast den Rang abgelaufen hatten, hat eine beispiellose Qualitätsoffensive der Region ihre alte Vorherrschaft zurückgebracht. Dabei ist eine große stilistische Vielfalt entstanden. Supermoderne, hochkonzentrierte Blockbuster-Weine stehen klassischen, lang gereiften Gran Reservas im alten Stil gegenüber. Beides hat seine Berechtigung und dem Weinliebhaber kann es nur Recht sein, wenn sich die Winzer zu immer neuen Anstrengungen herausfordern. Auch die Rioja bleibt Rotwein-Land und Tempranillo ist der Leithammel unter den Rebsorten. Man sollte gleichwohl weder die süffigen Rosé verpassen, noch den ein oder anderen originellen Weißwein.
    Böden:
    Drei unterschiedliche Böden findet man in der Rioja. Kalkhaltige Böden mit Ton vermischt kommen vor allem in der Rioja Alavesa und in Teilen der Rioja Alta vor. Im ganzen Anbaugebiet findet man eisenhaltige Tonerde und an den Flüssen dominiert Schwemmland, das mit Kieselgeröll durchsetzt ist.
    Klima:
    Atlantisches Klima sorgt in der Rioja Alta für warme Tage und kühle Nächte. Die Rioja Alavesa hat neben dem Atlantik auch schon Einflüsse vom Mittelmeer, während die Rioja Baja ganz unter das mediterrane Klima fällt.

    Wichtigste Rebsorten:
    Rot: Tempranillo, Garnacha, Graciano, Mazuelo.
    (Seit 2007 auch Maturana tinta, Maturana parda, Monastell)
    Weiß: Viura, Malvasiá, Garnacha Blanca.
    (Seit 2007 auch Maturana blanca, Tempranillo blanco, Turruntés, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Verdejo)

    Beste Weine:
    Die Rioja bietet eine Fülle großartiger Kreszenzen. Schon ein »Vino Joven« eines guten Erzeugers (Beispielsweise Valdelana Tinto Joven) ist ein ehrlicher Wein für jeden Tag, der große Trinkfreude macht. Die Weine mit Crianza (Erläuterungen zu den Qualitätsstufen finden Sie weiter unten) gehören nach wie vor zu den preiswertesten fassgereiften Weinen auf dem Markt.(Beispielsweise Tobia Crianza). Bei den Reserva-Weinen balgen sich die Traditionalisten (Beispielsweise Campillo Gran Reserva ) und Modernisten (Beispielsweise Finca de Ganuza) um die Vorherrschaft. Beide Stile haben ihren Charme. Bei der Gran Reserva dagegen ist der alte fassbetonte Stil immer noch dominierend. (Beispielsweise Marqués de Vitoria Gran Reserva). Die Elite-Liga im Rioja geht verschiedene Wege. Vielfach verzichtet man ganz darauf, eine Qualitätsstufe anzugeben (Beispielsweise Aurus Finca Allende) oder bleibt bei der Kategorie Reserva (Beispielsweise Roda I). Eins jedoch lässt sich zusammenfassen: Noch nie in der Geschichte waren die Weine der D.O. Ca. Rioja so gut wie zurzeit.

    Beste Erzeuger:
    Bodegas Vinicola Real, Bodegas La Rioja Alta, Bodegas Abel Mendoza, Bodegas Valdelana, Bodegas Breton, Bodegas Finca Allende, Bodegas Tobia, Bodegas Telmo Rodríguez, Bodegas Sierra Cantabria, Bodegas Olarra, Bodegas Marqués, Bodegas Baron de Ley de Riscal, Bodegas Campillo, Bodegas Altanza, Bodegas Marqués de Murrieta, Bodegas Roda, Bodegas Martinez Bujanda, Bodegas Vinedos del Contino, Bodegas El Coto, Bodegas Lan, Bodegas C.V.N.E., Bodegas El Meson, Bodegas Cosecheros Alaveses, Bodegas Finca Valpiedra, Bodegas Remírez de Ganuza, Bodegas Palacio, Bodegas Abel Mendoza, Bodegas Benjamin Romeo, Bodegas Bilbainas, Bodegas Lan, Bodegas Luis Cañas, Bodegas Marqués de Caceres, Bodegas Marqués de Griñón, Bodegas Marqués de Vargas, Bodegas Marqués de Vitoria, Bodegas Riojanas, Bodegas Muga, Bodegas Sra. de Remelluri, Bodegas Señorio San Vicente, Bodegas Valdelana, Bodegas López de Heredia, Bodegas Izadi.

    Die Qualitätsstufen der D.O. Ca.Rioja:

    Tinto Joven:
    Alle Rotweine ohne Holzfass oder kürzer als 12 Monate im Holzfass ausgebaut wurden.

    Crianza:
    Alle Rotweine, die mindestens 2 Jahre ausgebaut werden, davon 12 Monate im Barrique. Rosé- und Weißweine müssen nur 6 Monate im Fass gewesen sein.

    Reserva:
    Alle Rotweine die mindestens 36 Monate ausgebaut wurden. Davon mindestens 12 Monate in Barrique. Weißweine brauchen 6 Monate Fass-und 6 Monate Flaschen-Reife, bevor sie sich Reserva nennen dürfen.

    Gran Reserva:
    Alle Rotweine, die 60 Monate gereift sind, davon mindestens 24 Monate im Barrique und dann 36 Monate in der Flasche.

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  • 2 Pressestimmen

    • Guía Peñín 2017 Bewertung: 92/100
      »Color: Cereza, borde granate. Aroma: fruta madura, fina reducción, especiado, elegante, expresivo. Boca: largo, buena acidez.«
    • Robert Parker's The Wine Advocate Bewertung: 90/100
      »The 2010 La Vicalanda Reserva felt like a clear step up over the 2009. Pure Tempranillo aged for 14 months in oak, it seems to have enough stuffing to counterbalance the oak, even if the nose is still quite influenced by the élevage. The palate shows less astringency of the tannins, but I still think a lower percentage of new oak could make it even better. This 2010 seems to have exceptional fruit. 55,000 bottles produced.« (Luis Gutierrez, Juli 2016)

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