Ein Gruß vom Atlantik!

Equipo Navazos La Bota de Manzanilla (n°42)

Equipo Navazos
D.O. Jerez-Xérès-Sherry - Manzanilla de …

Lebendig, frisch und komplex  - eine weitere Manzanilla-Rarität vom Equipo Navazos.

39,90 € Pro Flasche (0,75 l)
53,20 € /l
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Artikelnr.: 15647
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  • Alkoholgehalt in % Vol.

    15,0

    Bodentyp

    Kalk

    Inhalt

    0,75 l

    Geschmacksrichtung

    trocken

    Lagerfähigkeit

    bis ca. 2018

    Verschluss

    Kork

    Trinktemperatur

    8°-10°C

    Anbaugebiet

    D.O. Jerez-Xérès-Sherry - Manzanilla de Sanlúcar de Barrameda

    Bodega / Hersteller

    Equipo Navazos

    Abfüller

    R.E. 22-CA, Sanlúcar de Barrameda, Spanien

    Allergene

    Enthält Sulfite

    Rebsorten

    Palomino Fino 100%

    Equipo Navazos La Bota de Manzanilla (n°42)

    Ein Gruß vom Atlantik!

    Sherrykenner werden ganz nervös, wenn sie eine der nummerierten Editionen des Equipo Navazos vor sich haben. Sie sind nämlich nicht nur extrem gut, sondern auch extrem rar.
    Das Equipo Navazos ist eine Gruppe von Aficionados, die in den besten Bodegas des Sherrydreiecks stöbern, um einzelne, außergewöhnliche Fässer zu finden und diese dann für sich abfüllen zu lassen.

    Die 42. Abüllung der Sherry-Enthusiasten von Equipo Navazos ist ein Manzanilla aus der Bodega M. Sánchez de Ayala in Sanlúcar de Barrameda. Mit dieser Bodega verbindet das Equipo eine besondere Freundschaft und Leidenschaft: Die Nummer 42 ist bereits die sechste Manzanilla-Abfüllung für die „La Bota de…“-Serie aus ein- und derselben Solera.

    Es wäre viel zu schade, La Bota de Manzanilla eiskalt zu trinken, wie man es mit den meisten Manzanillas tut, denn hier haben wir einen seriösen, großen Weißwein vor uns, den man eher bei um 10 °C genießen sollte und gern aus Weißweingläsern.  Der Wein wurde nur einer leichten Filtration unterzogen, um seine Komplexität zu bewahren. Er ist intensiv golden mit dem Duft reifer Äpfel, Kräuter und einer frischen Meeresbrise.

    Im Mund schmeckt man deutlich die Salzigkeit, die so typisch ist für Manzanillas, er ist sehr dicht und intensiv. Durch die Flaschenlagerung – die ein Manzanilla dieser Klasse durchaus gut verträgt – hat er bereits einiges der stechenden Aromen eines frisch abgefüllten Manzanilla verloren zugunsten mehr „Weinigkeit“: Ein idealer Speisenbegleiter zu Fisch und Meeresfrüchten.

  • Anlass

    Essen

    Speisetipp

    gedünsteter Fisch, gegrillter Fisch, Jakobsmuscheln, japanische Küche, Meeresfisch

    Fruchtig

    grüner Apfel

    Blumig

    Sommerwiese

    Nussig

    Mandel

    Erdig-mineralisch

    mineralisch
  • Equipo Navazos

    Alles begann gegen Ende 2005, als eine Gruppe von Sherryliebhabern beim Besuch einer kleinen Bodega eine 20 Jahre lang völlig unangetastete Solera voller exzellenten Amontillados fand. Sie beschlossen, ein Faß davon zu kaufen und es unter dem Namen »La Bota de Amontillado«, benannt nach der gleichnamigen Geschichte von Edgar Alan Poe, abzufüllen. Diese Flaschen gingen ausschließlich an befreundete Önologen, Sommeliers, Weinhändler und andere Sherryfreaks. Die Freunde machten sich weiter auf die Jagd nach in Kellern verborgenen Schätzen. Die nächsten beiden Editionen waren ebenfalls rein privat, bis man beschloss, in kleinem Rahmen auch an die Öffentlichkeit zu verkaufen - einige der Mitglieder des Equipo Navazos sind schließlich Händler. Bis heute sind die Abfüllungen klein, von einigen hundert bis zu wenigen Tausend Flaschen. Inzwischen arbeitet man bei einigen Editionen auch mit Winzern bereits im Produktionsprozess vom Weinberg bis zum Ausbau zusammen.

    Die Sherry-Abfüllungen sind durchnummeriert und heißen immer: »La Bota de…«. Darüber hinaus existieren Sondereditionen wie der PX »La Casa del Inca« aus Montilla-Moriles, ein unter Flor gereifter jungen Weißwein, der in Zusammenarbeit mit Dirk Niepoort von den Douro-Boys entstanden ist, oder einen Schaumwein mit Sherrydosage von Sergi Colet aus dem Penedès.

    Auch José Peñín weiß die Abfüllungen vom Equipo Navazos außerordentlich zu schätzen: Er vergab zweimal 99/100 Punkte und einmal 98/100 Punkte im Guia Peñín 2012, einmal 99/100 Punkte und viermal 98/100 Punkte 2011, zweimal 99/100 Punkte 2010, einmal 98/100 Punkte 2009, zweimal 98/100 Punkte 2008. Kaum eine andere Kellerei weltweit bekommt regelmäßig so hohe Auszeichnungen von Kritikern.

    Wer die absolute Spitzenklasse aus Jerez, Sanlúcar und Montilla-Moriles kennenlernen will, der kommt am Equipo Navazos nicht vorbei. Es gibt nur ein einziges Problem: Es ist ziemlich schwierig, eine der raren Flaschen zu ergattern!

  • D.O. Jerez-Xérès-Sherry - Manzanilla de Sanlúcar de Barrameda

    Allgemein:
    Die D.O. Jerez-Xérès-Sherry/Manzanilla de Sanlúcar umfasst das »magische« Sherry-Dreieck Jerez de la Frontera, El Puerto de Sante María und Sanlúcar de Barrameda.

    Böden:
    Die Böden in diesem Anbaugebiet gehören zu den größten Wundern im Weinbau. Ohne die so genannten »Albarizas«, das sind poröse Kreideböden, wäre der Anbau in diesem heißen Gebiet nicht möglich. Fast weiß, enthalten sie Ton, Kieselerde und kohlensauren Kalk und sind ganz vorzügliche Wasserspeicher. So können die Rebstöcke im heißen Sommer von den Wasservorräten des Winters profitieren.

    Klima:
    Die Sommer können extrem heiß sein, die Winter sind mild. Westwinde und der Atlantik sorgen für die Feuchtigkeit. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 17,5°.

    Wichtigste Rebsorten:
    Weiß: Palomino, Pedro Ximénez, Moscatel.

    Beste Weine:
    In jeder Sherry-Kategorie gibt es herausragende Weine. Und nach wie haben sie ein exzellentes Preis-Genuss-Verhältnis. (Informationen zu den einzelnen Sherrys finden Sie weiter unten)

    Beste Erzeuger:
    Bodegas Lustau, Bodegas El Maestro Sierra, Bodegas Herederos de Argüeso, Bodegas Barbadillo, Fernando de Castilla, Bodegas González Byass, Vinicola Hidalgo, Bodegas Pedro Domecq, Bodegas Tradición, Williams & Humbert.

    Die Sherry-Typen:

    Fino:
    Der große Klassiker unter den trockenen Sherrys. Muss immer hell, ja fast blass in der Farbe sein und hat meistens ein deutliches Mandelaroma. Dadurch, dass Fino unter einem Hefe-Flor reift, der ihn vor Oxidation schütz, verliert die angebrochene Flasche schnell an Qualität und sollte deshalb möglichst bald ausgetrunken werden. Auch über die Trinktemperatur herrscht nach wie vor viel Verwirrung. Ein Fino muss kalt serviert werden.Am besten zwischen 6°-8°. Passt exzellent zu vielen kulinarischen Genüssen, die sonst schwer von einem Wein zu begleiten sind. Versuchen Sie einen Fino beispielsweise zu geräuchertem Fisch, Sushi, Salaten mit würzigen Vinaigretten oder ganz klassisch zu Oliven.

    Manzanilla:
    In seiner Art einem Fino sehr ähnlich. Stammt ausschließlich aus Sanlúcar de Barrameda und ist zarter, blasser und oft mit einem typischen, leicht salzigen Geschmack ausgestattet. Dies schreibt man dem maritimen Klima und der Nähe der Bodegas zum Meer zu. Auch Manzanilla trinkt man sehr kalt. In seiner Heimat werden sogar die Gläser ins Eisfach gestellt. Seine Haltbarkeit, sobald die Flasche geöffnet ist, ist begrenzt. Durch seine leichte Art ist er der ideale Sherry zum Einsteigen in diese so unterschätzte Weinwelt. Ein vorzüglicher Aperitif, aber auch wunderbar zu Meeresfrüchten, frittiertem Fisch und würzigen Antipasti.

    Amontillado:
    Der Amontillado ist der komplexeste Sherry-Typ. Dies gilt allerdings nur für die trockenen Exemplare. Das, was in Kaufhäusern als Medium-Amontillado verkauft wird, ist meist mit ein junger Wein, der mit süßem Wein vermischt wird. Das Besondere am Amontillado ist die zweifache Reife. Zuerst reift er - wie ein Fino - unter dem Hefe-Flor, also ohne Einfluss von Sauerstoff. Stirbt dieser Flor ab, beginnt die oxidative Reife. Diese kann 15 Jahre und mehr dauern und die Weine entwickeln ein phantastisch nussiges Aroma, sind unglaublich lang und gehören zu den spannendsten Weine überhaupt. Amontillados die länger reifen-(20, 30 oder noch mehr Jahre) sind regelrechte Aromawunder. Alle trockenen Amontillados passen erstklassig zu bestem luftgetrocknetem Schinken. Besonders natürlich zum Serrano, Pata Negra oder Jabugo. Aber auch zu Nüssen, Mandeln oder Pinienkernen sind sie köstlich. Auch sie sollten nicht zu warm getrunken werden. 12°-14° sind optimal. Ganz alte bei 16°-18°.

    Oloroso:
    Der Oloroso wird von Anfang an oxidativ ausgebaut. Er ist ein dunkler, kräftiger und voluminöse Sherry mit einem sehr intensiven Duft. Auch er ist von Natur aus trocken (Oloroso Seco) und wird - je nach Alter - immer komplexer, mannigfaltiger und nachhaltiger. Anders als beim Amontillado gibt es auch süße Versionen mit hoher Qualität. Diese Oloroso Dulce werden mit hochwertigem Pedro Ximénez assembliert und können eine feine, sehr ausgewogenen Süße zeigen. Die trockenen Versionen eignen sich gut als Aperitif, etwa zu Nüssen, Pasteten vom Wild oder - in Spanien sehr beliebt - wenn man Manchego-Käse als Tapa serviert. Die süßen Oloroso sind vorzüglich als Digestif, zum Espresso, zu Gebäck oder auch ganz pur, zu einer guten Zigarre. Je nach Variante sollte Oloroso zwischen 14° und 18° serviert werden. (Je jünger, je kälter und je süßer, je kälter).

    Pedro Ximénez:
    Meistens kurz als »PX« bezeichnet sind sie die süßesten Sherrys und gehören generell zu den süßesten Weinen der Welt. Der Grund dafür: sie werden aus Trauben gekeltert, die in der Sonne faktisch zu Rosinen getrocknet werden. Je nach Alter können sie sehr dickflüssig, fast sirupartig werden. Ihr Aroma ist oft schokoladig mit viel Pflaume und getrockneten Früchten. Ein guter ( und meist sehr preiswerter Dessertwein) der besonders zu Süßspeisen auf Schokoladen-Basis passt. Und ganz herrlich zu hochwertigen Bitterschokoladen. Alte PX gehören zu höchstbewerteten Weinen der iberischen Halbinsel und genießen in ihrer Heimat ein enorme Wertschätzung. So sind die Punktsieger im aktuellen Guía Peñín - Spaniens Weinführer Nr.1 - zwei PX, beide mit sagenhaften 98 Punkten.

    Cream:
    Beliebter süßer Sherry-Verschnitt, der - je nach Preisklasse - entweder mit Traubenmost, PX, oder mit Moscatel gesüßt wird. Die einfachen, sind solide gemachte süße Sherrys für jeden Tag. Anspruchsvolle Exemplare sind eine Cuvée aus Oloroso und Pedro Ximénez und können ein schönes Spiel zwischen Süße und Säure entwickeln. Die besten reifen lange im Fass und können sich dann »Amoroso« nennen. Da Cream-Sherrys nicht so süß sind wie die PX, ist ihr Einsatzgebiet entsprechend größer. Sehr gut zu Törtchen und süßem Gebäck, auch zu Pasteten mit eine süßen Komponente oder als Aperitif zu Canapées mit Blauschimmelkäse. Beste Trinktemperatur: 12°-14°.

    Palo Cortado:
    Eine seltene Variante, die zwischen einem Amontillado und einem Oloroso angesiedelt ist. Immer trocken, mit großer Bandbreite an Aromen und in seiner Art zu den vielschichtigsten Sherrys gehörend. Besonders die alten Palo Cortado gehören zu den Höhepunkten bei den Sherrys.

    Pale Cream:
    Ein mit Most gesüßter Fino. Selten wirklich tiefgründig, aber »on the rocks« ein süffiges Sommergetränk.

    Moscatel:
    Süßer Sherry aus 100% Moscatel ist eine Rarität. Meist dunkel und konzentriert, aber leichter als ein PX. Gut gekühlt ein idealer Begleiter von reifem Obst.

    Fino-Amontillado:
    Ein Fino, der schon erste Reife eines Amontillados zeigt, aber noch sehr hell und ohne den ausgeprägten Charakter dieses Sherry-Typs zeigt. Kann sehr interessant sein.

    Manzanilla-Pasada:
    Besonders lange gereifte Manzanilla, die sehr fein, komplex und betörend sein kann. Rar, lohnt sich zu probieren.

    Sherry mit Altersangabe:
    Seit einiger Zeit gibt es beim Sherry eine neue zuverlässige Alterangabe, die auf dem Etikett oder Rückenetikett steht. Diese wurde vom Consejo Regulador de Jerez (der amtliche Regulierungsbehörde des Sherry) festgelegt. Sie gilt ausschließlich für Amontillado, Oloroso, Palo Cortado und PX.
    1. 12-years old
    2. 15-years old
    3. 20-years old VOS = Very Old Sherry/Vinum Optimum Signatum
    4. 30-years old VORS = Very Old Rare Sherry/ Vinum Optimum Rare Signatum
    5. Añada = Weine mit Jahrgang

    Gerade unter den Sherrys die 12 oder 15 Jahre alt sind, kann man wahrlich so großartige, wie preiswerte Weine finden.

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  • 1 Pressestimmen

    • Jancis Robinson - Master of Wine Bewertung: 18/20
      »alomino Fino from Sanlúcar. (bone dry). Bottled Feb 2013. This is the sixth release from the same solera of this enterprise that selects individual superior barrels. Previous editions were numbered 4, 8, 16, 22 and 32 of La Bota de Manzanilla. The wine is seven years old on average hosted in a small almacenista bodega in Sanlúcar and this bottling number 42 comprises 19 barrels from the solera. (The location of this sherry store inspired the name Equipo Navazos. This was the zone gradually stolen from the Guadalquivir estuary and traditionally surrounded by the navazos that are today almost gone. We are instructed by Jesus Barquín and his team, 'it is advisable to handle this manzanilla with just as much care as any other great white wine. It should be served at about 9/11ºC in fairly large stemware, never in the cliché copita.' TA 4.15 g/l, pH 3.24, VA 0.24 g/l, RS <2 g/l (bone dry). Pale copper. Meat and two veg on the nose. Low acid but great integrity and with the structure of a white burgundy. A truly great white wine with a real beginning, middle and end.«

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