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Wunderbarer Toro-Weinwert!

Teso La Monja »Almirez«

2011

Teso La Monja
D.O.P. Toro

Ein exzellenter Wein der Familie Eguren, der allerdings erst am Anfang seines langen Lebens steht.

18,95 € Pro Flasche (0,75 l)
25,27 € /l
inkl. MwSt
Artikelnr.: 13321
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Ausverkauft

  • Alkoholgehalt in % Vol.
    14,5
    Inhalt
    0,75 l
    Geschmacksrichtung
    trocken
    Lagerfähigkeit
    jetzt bis ca. 2021
    Jahrgang
    2011
    Weinmacher
    Marcos Eguren
    Trinktemperatur
    16°-18°C
    Rebsorten
    Tinta de Toro

    Teso La Monja »Almirez«

    Wunderbarer Toro-Weinwert!

    Mit dem Verkauf ihres alten Toro-Weingutes Numanthia Thermes an Moët Hennessy ist der Familie Eguren ein echter Coup gelungen. Denn so setzten sie Kapital frei, das sie umgehend in ein tollkühnes Projekt investierten: Bodegas Teso La Monja!

    Denn hier kann die Familie – auf Basis ihres so erfolgreichen önologischen Know-hows – alles von Anfang an nachgerade ideal in Szene setzen.

    Und wie immer bei den Eguren liegt das Geheimnis ihres Erfolges zuvörderst im Weinberg. So erwarb man für diese Bodega ungewöhnlich alte Weinberge mit teilweise 100 Jahre alten Rebstöcken deren Grundlage noch aus der Vor-Reblauszeit stammt. Dass in puncto Kellertechnik und Arbeit im Weinberg bei Marcos Eguren nur die Perfektion zählt, ist beim Schöpfer solcher Weinlegenden wie Amancio, La Nieta, El Puntido, Finca El Bosque oder Termanthia sowieso selbstverständlich.

    Majestätisch fließt der 2011er Almirez mit einer rubinroten Farbe und violetten Reflexen ins Glas. Das Bouquet strotzt nur so voller reifer roter Früchte, Gewürzen, Teer, Bitterschokolade und Holunder, das alles auf einem Hintergrund aus feinem Holz. Am Gaumen noch etwas wild, mit dem typischen Toro-Feuer, vollmundig, präsente Tannine, leicht adstringierender Nachgeschmack, doch ein sehr, sehr attraktives Gesamtbild zeigend.

    Fazit: Ein exzellenter Wein, der allerdings erst am Anfang seines langen Lebens steht.

  • Barriqueausbau
    französische Eiche
    Barriqueausbau in Monaten
    12
  • Teso La Monja

    Die Familie Eguren ist auf dem besten Wege zu einer der unangefochtenen Ikonen im spanischen Weinbau zu werden. Namen wie Sierrra Cantabria, Dominio de Eguren, Señorio de Páganos y Señorío de San Vicente gehören schon jetzt zu den Legenden. Auch das wohl berühmteste und teuerste Weingut der Region Toro »Numanthia« gehörte bis 2007 zu diesem Qualitätswein-Imperium. Doch dann entschloss man sich das Weingut zu verkaufen (mit einem Rekordgewinn) und legte einen wohlgeplanten Neustart hin.

    Das von langer Hand geplante neue Projekt Teso La Monja. Schon vor dem Verkauf von Numathia hatten die Egurens weitere, uralte Weinberge in der D.O. Toro erworben, die mit Tinta de Toro-Rebstöcke in einem Alter von 15-65 Jahre bestückt sind, ja manche sind sogar wurzelecht und bis zu 100 Jahre alt.

    Von dem Geld, das man mit Numanthia verdiente, hat man ein Musterweingut gebaut, das mindestens die gleiche Klasse hat. Dass hier ebenfalls nur geringe Erträge erzielt werden, die Lese per Hand erfolgt, die Trauben selektioniert werden und nur die feinste Weinkeller-Technik zum Einsatz kommt versteht sich von selbst.

    Nun ist der erste Jahrgang auf den Markt gekommen und alle drei Weine haben schon vom Start weg Raritäten-Status, sie sind nur in kleinen Mengen vorhanden!

    Man darf gespannt sein, was hier noch passieren wird!

  • D.O.P. Toro

    Allgemein:
    Die D.O.P. Toro befindet sich im weit im Norden Spaniens und ist nach der Stadt gleichen Namens benannt. Sie umfasst 12 Gemeinden der Provinz Zamora und 3 Gemeinden der Provinz Valladollid. Das Anbaugebiet befindet sich überwiegend südlich des Duero, der diese Region von Ost nach West durchzieht. Mit Siebenmeilenstiefeln ist diese D.O.P. in den letzten Jahren in die Elite der spanischen Weine vorgedrungen. Und in der Tat kann man hier von einem kleinen »Weinwunder« sprechen, denn das, was da teilweise auf die Flaschen gezogen wird, ist schlicht sensationell. Tiefrote, komplexe, haltbare Weine aus der lokalen Rebsorte Tinta de Toro (Eine Variante des Tempranillo) lassen die Herzen der Weintrinker, wie der Kritiker höher schlagen. Dass so berühmte Namen wie Vega Sicilia oder Bernard Magrez vom Château Pape-Clément hier Dependancen eröffnet haben, mehrt zusätzlich den Ruhm. Auf jeden Fall eine D.O.P., die man im Auge behalten muss und die keineswegs nur mit teuren Luxusweinen imponiert.

    Böden:
    Eine sanft hügelige Landschaft ist mehrheitlich mit dunklen Kalk-Böden ausgestattet, die von steinigen Flussablagerungen durchbrochen werden, die gemeinhin als das beste Terroir in der D.O.P.Toro gelten.

    Klima:
    Ausgeprägtes Kontinentalklima mit Einflüssen vom Atlantik mit strengen Wintern und kurzen nicht sehr heißen Sommern. Es herrschen große Temperatur-Unterschiede zwischen Tag und Nacht.

    Wichtigste Rebsorten:
    Weiß: Malvasía und Verdejo
    Rot: Tinta de Toro und Garnacha

    Beste Weine:
    Die D.O.P. Toro ist eindeutig Rotwein-Land und ebenso eindeutig dominiert hier die Rebsorte Tinta de Toro. Das Schöne daran ist, dass schon die jungen Roten ohne Ausbau im Fass wahren Prachtkerle sind. Und nach einem soliden und durchweg gutem Mittelfeld, gibt es eine ganze Reihe von Weinen, die zu den Besten Spaniens gehören... Man denke nur an so Blockbuster wie Numanthia, Pintia oder San Román. Ist man dem spanischen Wein zugetan, sollte man regelmäßig zu einer guten Flasche aus dieser D.O.P. greifen. Es lohnt sich.

    Beste Erzeuger:
    Bodegas Bienvenida de Vinos, Bodegas Dos Victorias, Bodegas Telmo Rodríguez, Bodegas Liberalia, Bodegas Paciencia, Bodegas Alquiriz, Bodegas Quinta Quietud, Bodegas Estancia Piedra, Bodegas Finca Sobreño, Bodegas Fariña, Bodegas Valpiculata, Bodegas Rejadorada, Bodegas Mauro, Bodegas Vega Sauco, Bodegas Cepas y Vinedos

  • Durchschnittliche Kundenbewertung

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    • Robert Parker's The Wine Advocate Bewertung: 91-93/100
      »The 2011 Almirez was tasted as a final blend, although bottling was planned for the month following my visit. It comes from vineyards in Valdefinjas and Toro from vines between 15 and 65 years in age. The “crazy” thermal jumps meant there was much more freshness in this particular wine than any other vintage. It was matured in 30% in new French oak and 70% one year old. It has a deep, introspective bouquet of fresh blackberry and raspberry leaf that opens beautifully with aeration. The oak is finely synched with the fruit here. The palate is succulent and fleshy on the entry, with crisp acidity and persuasive poise and minerality on the finely tuned finish. It is almost the antithesis of cliched Toro being “heavy” or “alcoholic.” Superb!« (Neil Martin)

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