Rebsorten der spanischen Weinanbaugebiete
Die Rebsorten - Grundlage eines jeden Weines
Selbst der beste Kellermeister kann keinen guten Wein aus
schlechten Trauben bereiten. Die Traube ist die Grundlage eines
jeden Weines. In Spanien werden eine große Anzahl an Rebsorten
kultiviert. In den kontrollierten D.O.Gebieten ist jedoch immer
nur eine begrenzte Anzahl an Sorten zugelassen. Enthält der
bereitete Wein andere Rebsorten als zugelassene Rebsorten, so darf
dieser Wein nicht die Bezeichnung des D.O.Gebietes tragen.
In den verschiedenen Landesteilen haben die gleichen Rebsorten
oft verschiedene, landesspezifische Bezeichnungen. Insgesamt
gesehen werden die folgenden Rebsorten auf der überwiegenden
Anbaufläche Spanien kultiviert, und davon finden Sie hier die
wichtigsten näher beschreiben.
Rebsortenübersicht:
Rote
Sorten:
|
|
|
| BOBAL |
|
MERLOT |
| CABERNET
FRANC |
|
MONASTRELL |
| CABERNET
SAUVIGNON |
|
MORISTEL |
| CALLET |
|
PETIT
VERDOT |
| CARIÑENA |
|
PINOT
NOIR |
| CENCIBEL |
|
RUFETE |
| GARNACHA
/ GARNACHA TINTA |
|
SYRAH |
| GORGOLLASA |
|
TEMPRANILLO
|
| LOUREIRA
TINTO |
|
TINTA
DE PAIS |
| MANDÓ
/ MANDON |
|
TINTO
DE TORO |
| MANTONEGRO |
|
TREPAT |
| MAZUELA |
|
ULL
DE LLEBRE |
| MENCÍA |
|
|
|
|
Weiße
Sorten:
|
|
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| AIRÉN |
|
MOSCATEL |
| ALBARIÑO |
|
MÜLLER
-THURGAU |
| ALBILLO |
|
PALOMINO |
| CHARDONNAY |
|
PANSAL |
| CHENIN
BLANC |
|
PEDRO
XIMÉNEZ |
| FUMAT |
|
PICAPOLL
BLANCO |
| GARNACHA
BLANCA |
|
PRENSAL
BLANC |
| GENCIBEL |
|
RIESLING |
| GEWÜRZTRAMINER |
|
SAUVIGNON
BLANC |
| GODELLO |
|
SÉMILLON
BLANC |
| LAIRÉN |
|
TREIXADURA |
| LOUREIRA |
|
VERDEJO |
| LOUREIRA
BLANCO |
|
VERDELLO |
| MACABEO |
|
VIURA |
| MALVASIA |
|
XAREL.LO
/XARELLO |
|
Rebsortenbeschreibung:
| Rote
Sorten |
Synonyme: |
Herkunft: |
Verbreitung: |
Weine: |
| BOBAL |
Carignau Espagnol,
Coreana, Provechón (Zaragoza und Soria)
Requena (Valencia
und Zaragoza)
Requeno, Tinto de
Requena, Valenciana Tinta (allgemein)
|
Sie gehört zu
den ältesten spanischen Rebsorten. Im Utiel-Requena wird sie schon seit
dem 9. Jahrhundert als autochthone Rebsorte kultiviert. Schriftliche und
namentliche Erwähnung existiert seit 1460 durch Jaume Roig in seinem „Espill
o Llibre de les Dones“ wo sie neben anderen Rebsorten genannt wird. Der
Name ist laut den Rebforschern Alcover und Moll vom lateinischen „bovis“,
wegen der Ähnlichkeit der Trauben zu einem Rinderkopf abgeleitet.
Neuere Studien
lassen eine Verwandtschaft zur Moravia agria vermuten, so schrieb 1922
Rafael Janini (ein anerkannter Rebforscher). |
Sie ist sehr
widerstandsfähig gegen Krankheiten und verträgt lange Trockenperioden.
Kastilien-La
Mancha (70% der Rotweinfläche sind in Manchuela damit bestockt), Valencia
(Alicante, Utiel-Requena, Valencia) |
Sehr farbkräftige,
tiefdunkle Weine (Kirschsaft) mit violetten Tönen. Intensives
Fruchtaroma, aber manchmal etwas streng und säurebetont. Im Alkoholgehalt
selten über 12%, nur leider mit wenig Alterungs-potential. Am besten jung
zu trinken.
Sehr gut für
leichte Rosados geeignet. |
| CABERNET
FRANC |
Cabernet Franco
(Katalonien)
|
Die
genaue Herkunft ist leider nicht bekannt. Entweder durch die Römer eingeführt,
oder aus einer Urrebe im Bordeauxgebiet hervorgegangen. Erstmals 1635 im
Bordeauxgebiet urkundlich erwähnt.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird sie im Somontano angebaut. |
Verbreitung: Seit Ende des 19.
Jahrhunderts wird sie im Somontano angebaut.
Verbreitung: Aragón
(Somontano), Navarra und Katalonien (Penedés) |
Weine:
Tiefrote bis rubinrote Farbe. Schon als junger Wein wegen der wenigen
Tannine ansprechend. Die Aromen nach Himbeeren und Veilchen verstärken
sich mit fortschreitender Reife. |
| CABERNET
SAUVIGNON |
Boudeos Tinto
(Kastilien Léon - Valladolid)
|
Herkunft:
Die genaue Herkunft und Abstammung ist nicht bekannt. Im Jahre 1736 als
Vidure (vigne dure bedeutet harte Rebe) bereits von Abbé Bellet im
Bordeauxgebiet erwähnt.
Im 19.
Jahrhundert von den Franzosen in Spanien eingeführt. Seit etwa 1890 im
Anbau auf Vega Sicilia und dem Weingut Lalanne im Somontano.
Wegen des
bitteren Geschmacks meiden die Stare die reifen Beeren im Herbst. Sie ist
Grundlage vieler großer Weine der Welt. |
Verbreitung:
Heute in fast allen Anbaugebieten Spaniens heimisch. |
Weine: Rubinrot
mit einem leicht orangefarbenen Schimmer bei zunehmender Reife. Intensiver
charakteristischer Duft nach Cassis und Schlehen aber ebenso Noten von
Lakritze, Sauerkirsche und Vanille. Voll, lang anhaltend und reich an
Aromen.
Hoher Gerbstoffgehalt ist nicht immer
gleichbedeutend mit hoher Qualität! |
| CALLET |
keine
|
Herkunft:
Eine sehr alte autochthone Landsorte der Insel Mallorca. Wahrscheinlich
sind die Vorfahren durch Seefahrer mitgebracht worden. Der Anbaufläche
ist gering, obwohl sie sehr wuchskräftig ist beschränkt sie sich auf die
D.O. Binissalem und Plá i Llevant. Die heutigen Weinberge sind 80 Jahre
und älter, der Ertrag pro Stock mit nur ca. 300 Gramm Trauben sehr
gering. |
Verbreitung:
Balearen (Mallorca) |
Weine:
Farbreiche, kraftvolle Weine mit feinem, typisch erdigem Aroma und
Eleganz. Im Geschmack reife rote Früchte. Hoch im Alkohol und
extraktreich eignen sie sich in der Cuvée mit anderen Sorten, vorwiegend
Manto Negro, sehr gut zum Barriqueausbau. |
| CARIÑENA |
Synonyme:
Carinyena (Katalonien)
Mazuela, Mazuelo
(Rioja)
Crujillón,
Crusilló (Barcelona, Zaragoza)
Samso
(Katalonien)
|
Herkunft:
Die Rebe stammt aus der Nähe der Stadt Cariñena in Aragón
(Nordostspanien). Seit dem 12. Jahrhundert ist sie in Südfrankreich und
Italien (Sardinien) bekannt. |
Verbreitung:
Katalonien (Ampurdán-Costa Brava, Priorat), Aragón (Cariñena,
Tarragona, Terra Alta), Navarra |
Weine: Purpur-
bis rubinrot in der Farbe. Meist robuster, Gerbstoff betonter aber
trotzdem harmonischer Wein. Körperreich mit großer Geschmackstiefe und
betont alkoholisch. Im Bukett entwickeln sich Anklänge an zarten
Veilchenduft.
Wird wegen des hohen Alkohols und der
dunklen Farbe meist als Verschnittwein verwand. |
| CENCIBEL |
Gebräuchlich für
Tempranillo in Kastilien-La Mancha und Tinto Fino in Méntrida.
weitere Synonyme
siehe Tempranillo
|
Herkunft:
Es ist eine bodenständige Weiterentwicklung der Tempranillo im Gebiet von
La Mancha, mit einer dickeren Schale und intensiverem Duft als in nördlicheren
Anbaugebieten. |
Verbreitung:
Andalusien (VdT de Bailén),
Extremadura (Mantanegra,
Ribera Alta del Guadiana, Tierra de Barros), Kastilien-La Mancha (Almansa,
Valdepeñas), Murcia (Bullas), Valencia (Valencia)
|
Weine:
Tiefdunkles funkelndes rot in der Farbe. Fruchtiges Bukett mit leichtem
Himbeerton. Weich, leicht und früh trinkreif. |
| GARNACHA
/ GARNACHA TINTA |
Aragonés, Tinto
Aragonés und Tinto Aragón (Kastilien León, Kastilien-La Mancha)
Bernacha Negra (Aragón/Teruel)
Garnacha Negra und Garnacho Negra (Aragón)
Garnatxa Negra (Katalonien, Baskenland)
Gironet (Kastilien-La Mancha)
Tinto de Navalcarnero (Kastilien-León, Kastilien-La Mancha)
Lladoner Negro (Katalonien/Gerona)
Navarra, Navarro, Tinto Navarro (Kastilien-Léon/Zamora)
Garnacha, Garnacha País, Gironet
Negrella (Valencia)
Vernatxa (Katalonien/Tarragona und Valencia/San Mateu) |
Herkunft: Diese
schon seit vielen Jahrhunderten in spanischen und anderen europäischen
Weinbaugebieten angebaute autochthone Rebsorte hat sich sehr bewährt. Als
Urheimat wird die Provinz Aragón angenommen.
Obgleich sein
Name international Grenache ist, nannte man sie in der Mitte des 15.
Jahrhunderts „Alicante“ da die Rotweine aus dieser Gegend damals sehr
berühmt waren.
|
Verbreitung:
Aragón (Campo de Borja, Cariñena, Somontano), Katalonien (Ampurdán-Costa
Brava, Conca de Barberá, Penedés, Priorat, Tarragona, Terra Alta),
Kastilien-León (Cigales, Toro), Valencia (Utiel-Requena, Valencia), La
Rioja (Rioja), Navarra (Navarra, La Rioja), in fast allen anderen Gebieten
teilweise vorhanden. |
Weine:
Leuchtendes rot, kräftig und frisch in der Jugend. Neigung zu ziegelrot
nach etwa einem Jahr, da der Wein schnell altert. Feine, delikate
Brombeer- und Himbeeraromen.
Ideal für junge fruchtige Viña
Rosado!
|
| GORGOLLASA |
keine
|
Herkunft:
Autochthone Rebsorte der Balearen. Man versucht diese alte Sorte wieder zu
aktivieren und sie von ihrer Anonymität zu erlösen. |
Verbreitung:
Balearen (D.O. Binissalem) |
Weine:
Farbreiche Weine mit einem kräftigen Aroma. |
| LOUREIRA
TINTO |
Loureiro,
Loureira Tinta
|
Herkunft:
Autochthone Rebsorte Galiziens mit sehr kleinen Beeren. Die Anbaufläche
ist klein und beschränkt sich auf das genannte Gebiet. |
Verbreitung:
Galizien (für Rías Baixas empfohlene Rebsorte) |
Weine:
Sie sind sehr aromatisch und werden zur Ergänzung anderer Rebsorten gerne
genommen. |
| MANDÓ
/ MANDON |
Mandó (auf
Catalan)
|
Herkunft:
Eine interessante einheimische Rebsorte aus dem Alhorines-Tal, die in
Valencia (Teilgebiet Clariano) als erhaltungswürdige Rebe anerkannt ist.
Pablo
Calatayud (Celler del Roure) ist bestrebt diese alte Rebe wieder zu
aktivieren. |
Verbreitung: Valencia |
|
| MANTONEGRO |
Manto Negro
|
Herkunft: Diese
großbeerige Rebsorte wird nur auf Mallorca (Binissalem) angebaut und gilt
als autochthon. Der Weinbau auf der Insel geht bis in das 2. Jahrhundert
vor Christus zurück und wurde durch die Römer begründet. Vielleicht
haben sie die Reben damals mitgebracht? Nichts ist bekannt. Der Name „Manto
Negro“ bedeutet soviel wie „Schwarzer Umhang oder Mantel“.
70% der Rebfläche
sind damit bepflanzt. |
Verbreitung:
Balearen (Binissalem) |
Weine: Mittleres
rot in der Farbe. Körperreiche, elegante, feste Weine mit einem ausgeprägten
Bukett. Sehr harmonisch mit hohen Extraktwerten und gutem
Alterungspotential. Gute Resultate werden mit einem behutsamen
Barriqueausbau erzielt.
Die D.O. Binissalem dürfen nur Weine
mit mindestens 50% Manto Negro tragen, sie werden meistens mit Callet
verschnitten. |
| MAZUELA |
Mazuelo, Tinto
Mazuelo, Cariñena, Carinyena, Catalan, Crujillón (Barcelona und
Zaragoza),
Crusilló, Samsó,
Samso Crusillo (Barcelona)
|
Herkunft:
Die Herkunft wird mit dem Ort Cariñena in Aragón in Zusammenhang
gebracht, hier wird die Rebe auch so genannt. Eine Verwandtschaft mit der
französischen Carignan wird nicht bestritten. Manche meinen die beiden
Sorten seien sogar identisch. Als typischer Beweis werden die roten
Flecken auf den Blättern genannt. |
Verbreitung:
Aragón, Navarra, La Rioja, Katalonien |
Weine:
Sehr farbkräftig, tiefdunkel bis fast schwarz in der Farbe. Die besonders
extrakt- und tanninreichen, aber alkoholarmen Weine werden gerne als
Verschnittpartner genommen, um den Cuvee’s in der Rioja mehr Farbe und
Kraft zu geben. Fast alle Riojaweine enthalten bis zu 10% Mazuelo, sie
geben dem Wein mehr Tiefe. |
| MENCÍA |
Cabernet, Medoc,
Mencía Pequeña, Mencía Negra, Negra
Herkunft: Als „Heimat“ gilt das Anbaugebiet El Bierzo. Hier bedeckt
sie 65% der Rebfläche.
|
1. Version:
Vermutlich haben die Pilger des Jakobsweges die Rebe mitgebracht. Hier
werden nachweislich seit dem 9. Jahrhundert Rotweinreben von den Klöstern
angebaut. Dadurch liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Mutation
des Cabernet Franc handelt. Noch heute gibt es alte unveredelte Rebstöcke
aus dem letzten Jahrhundert, die die Reblauskatastrophe überstanden
haben.
2. Version: Nach
der Reblauskatastrophe wurde die Cabernet Franc zufällig hier heimisch.
Sie soll nach Angaben von José A. Iglesias 1884 über Katalonien durch
die beiden Landwirte Darío Fernández Crespo und José Núñez in das
Gebiet gekommen sein. Hier in dem atlantischen Klima hat sie sich positiv
weiterentwickelt und ist so zu einer eigenständigen Rebsorte geworden. |
Verbreitung:
Kastilien-León (El Bierzo), Galizien (Monterrei, Rías Baixas, Ribeiro,
Valdeorras, Ribeira Sacra), Kantabrien (Liébana), Asturien (Cangas de
Narcea), Valencia |
Weine: Rubin- bis
kirschrot in der Farbe, bisweilen dunkles Violett. Im Bukett nach
Brombeeren, Pflaumen und Lakritz. Geschmackvoll, samtig, mit verhaltener Säure,
manchmal etwas kurz im Abgang und leicht.
Weine aus alten
Reben entfalten Aromastoffe von Trockenobst (Rosinen, Datteln) und haben
einen etwas süßlichen Abgang mit einer guten Lagerfähigkeit.
Traditionell wurde den Weinen etwas
Alicante zugefügt um die Farbe zu verbessern. |
| MERLOT |
keine
|
Herkunft: In
einer Chronik aus dem Jahre 1784 wird berichtet, dass die große Dame aus
Bordeaux, im Pomerol und Saint Emilion angebaut wurde. 1854 gab es eine
erste botanische Beschreibung von dem Rebforscher Rendu. Der Name soll von
Merle (im bordelaiser Dialekt das Wort für kleine Amsel) abgeleitet sein,
weil die Vögel die Beeren wegen der frühen Reife so gerne mögen.
Auf Vega Sicilia
eine alte Bekannte. |
Verbreitung:
Aragón (Somontano), Extremadura, Galizien, Katalonien (Conca de Barberá,
Costers del Segre), Kastilien-La Mancha, Kastilien-León (Ribera del
Duero), Murcia, Navarra, Valencia (Utiel-Requena) |
Weine:
Lebhaftes, tiefes rubinrot in der Farbe. Weiniger Duft mit einem reichen
beständigen Bukett. Große Frucht, körperreich, kraftvoll und einem großen
Alterungspotential. Sehr gut für Barriqueausbau geeignet. |
| MONASTRELL |
Gayata (Murcia)
Alcayata (Albacete,
Tarragona, Zaragoza), Morastell und Morrastrell (Albacete, Valencia)
Verema Blanca und
Murviedro (Valencia)
Morastell und
Garrut (Katalonien)
Moristel,
Monastel, Morrastal, Moraster, Ministral, Monastel, Morate (allgemein)
|
Herkunft:
Autochthone Rebe Mittelspaniens. Die Reblauskatastrophe hat dieser
robusten Sorte nichts anhaben können. Sie wird heute noch teilweise
unveredelt angebaut. |
Verbreitung: Aragón
(Cariñena), Balearen (Binissalem), Katalonien (Costers del Segre, Penedés),
Kastilien-La Mancha (Almansa, Jumilla), Murcia (Alicante (Gemeinde Aibilla),
Bullas, Yecla), Valencia (Alicante, Valencia, Beniarrés) |
Weine:
Rubinrote Farbe, im Alter mit orangenfarbenen Reflexen. Im Bukett
nach Kräutern und Gewürzen (Rosenpaprika). Gehaltvoll, körperreich,
fleischig und meistens hoch im Alkohohl, mit gutem Alterungspotential. |
| MORISTEL |
Monastell,
Monastrell, Morastell, Alcayata, Garrut, Juan Ibáñez, Concejón (Aragón)
|
Herkunft:
Der Ursprung der Rebe liegt in Aragón, dem Anbaugebiet Somontano. Diese
autochthone Rebsorte wird auch heute in ihrer alten Form nur im Somontano
angebaut. Weitere, sich anders entwickelte Klone, findet man in ganz
Spanien als Monastrell und in Frankreich als Mourvedre. |
Verbreitung:
Aragón (Somontano, Cariñena) |
Weine:
Hell- bis mittleres dunkelrot in der Farbe. Oft alkoholreich, mit derben
Tanninen, die sich bei längerer Lagerung mildern und dem Wein ein
besonderes Bukett bescheren. |
| PETIT
VERDOT |
keine |
Herkunft: Sehr
alte Rebe (wahrscheinlich so alt wie der Cabernet Sauvignon) im
Bordeauxgebiet.
Rebforscher
vermuten eine Verwandtschaft oder Mutation der Cabernet Sauvignon, die
sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Die Rebe ist sehr blüteempfindlich,
launisch im Ertrag und sehr spät reifend. Nur in besonders warmen Lagen
ist der Anbau zu empfehlen. Schon im 18. Jahrhundert im Medoc namentlich
genannt.
Seit geraumer
Zeit fühlt sie sich in der Wärme
Spaniens wohl,
z.B. in den Montes de Toledo bei dem Marques de Griñon. |
Verbreitung:
Murcia (Jumilla, Yecla), Kastilien-La Mancha (offiziell zugelassen) |
Weine:
Tiefdunkelrot bis fast schwarz in der Farbe. Opulente Frucht mit den
klassischen Aromen wie Cassis und Trüffel, konzentriert, voll, körperreich
mit einem fast unendlichen Abgang besonders nach einem erfolgreichen
Barriqueausbau. |
| PINOT
NOIR |
Pinot Negro
|
Herkunft: Die
Urheimat ist Burgund (im Gebiet zwischen Genfer See und Rhônetal).
Nachweisbar ist sie in diesem Gebiet seit dem 4. Jahrhundert. Die Römer
haben die Rebe in ihrem ganzen Imperium verbreitet. Sie benötigt gemäßigtes
Klima um ihre Feinheit zu entfalten. |
Verbreitung:
Aragón (Somontano), Katalonien (Costers del Segre, Penedés), Navarra,
Kastilien-León (um den Ort Valladolid) |
Weine:
Leuchtend rubinrote Farbe, die im Alter zu ziegelrot neigt. Fruchtiges
Bukett mit Brombeeraroma bis hin zu leichtem Bittermandel. Im Geschmack körperreich
aber nicht fett, vollmundig, samtig bis feurig mit mittlerer Säure. |
| RUFETE |
Rufeta, Tinta
Pinheira
|
Herkunft:
Leider ist nichts Konkretes über diese Rebe bekannt. Es wird angenommen,
dass es sich um die oder einen Abkömmling der portugiesischen Tinta
Pinheira handelt. Das Synonym deutet darauf hin. In Salamanca sind 75% der
Fläche damit bepflanzt. |
Verbreitung:
Kastilien-León (La Sierra de Salamanca, Los Arribes del Duero) |
Weine: Helles
lebhaftes rubinrot in der Farbe. Sehr frisch bis säurebetont und leicht
im Geschmack. Der Alkoholgehalt ist niedrig.
Wird gerne als Verschnittpartner für
dunkle und schwere Rotweine genommen. |
| SYRAH |
Sirah, Syrac ,
Shiraz
|
Herkunft:
Seit der Römerzeit ist sie im Rhônetal zu Hause. Als Urheimat vermutet
man entweder Ägypten und von dort mit den römischen Legionären unter
Kaiser Probus mitgebracht, oder aus dem Mittleren Osten, von Syrakus, von
den Kreuzfahrern mit nach Frankreich gebracht. In Spanien wird die Sorte
heute schon in manchen Regionen mit großem Erfolg kultiviert. |
Verbreitung:
Katalonien (Penedés), Kastilien - La Mancha (im Weingut Malpica von
Marques de Griñon), Madrid (Vinos de Madrid), Navarra |
Weine: Tiefdunkle
Farbe und ein sortentypischer Duft prägen diesen Wein. Er ist weiterhin
ausdrucksvoll, mit großer Geschmackstiefe und hat leichte Tannine.
Sortenrein: Als „Domino de Valdepusa“
vom Marques de Griñon in sehr guter Qualität zu haben |
| TEMPRANILLO
|
Tinto Fino
(Madrid)
Tinta del Pais (Ribeira del Duero)
Negral (Madrid)
Negrilla de Granada (Andalusien/Granada)
Cencibel (La Mancha, Valdepeñas)
Escobera, Chinchillana ( Bajadoz)
Cencibel (Ciudad Real, Cuenca, Guadalajara, Madrid)
Vid de Aranda (Burgos)
Ull de Llebre (Barcelona)
Ojo de Liebre (Katalonien)
Tinta de Toro (Zamora)
Arauxa (Galizien)
Tinto Madrid, Tinto de Madrid (Toledo, Salamanca, Santander, Soria,
Valladolid)
Jacivera (Kastilien – La Mancha)
Valdepeñas, Verdiell (gelegentlich)
|
Herkunft: Höchstwahrscheinlich
eine sehr lange in Nordspanien heimische Rebsorte. Ihr Verbreitungsgebiet
sind heute fast alle Regionen des spanischen Weinbaus. Der Name ist
vermutlich von „temprano“, spanisch für früh und „illo“
abgeleitet und bezieht sich auf die frühe Reife und die kleinen Trauben.
Zu Deutsch „Kleine Frühe“ oder „Frühchen“
|
Verbreitung:
Fast alle Anbaugebiete Spaniens. Etwa 70% der Rebfläche Riojas und ca.
40% der Rotweinfläche Spaniens. |
Weine: Dunkelrot
bis violett in der Jugend, zu schwachem ziegelrot in der Reife neigend.
Mild in der Säure
mit sehr wenig Tannin und besonderer Fruchtigkeit. Im Aroma Anklänge an
Kirschen und Erdbeeren.
Tempranillo ist „die“ Riojatraube.
70% der Riojaweine bestehen aus ihr.
|
| TINTA
DE PAIS |
Tempranillo
(Kastilien - Léon)
Cencibel (La Mancha, Valdepeñas)
Ull de Llebre, Ojo de Liebre (Katalonien)
Tinto Fino,Tinta del Pais, Tinto de Toro, Tinto Madrid, Jacivera, Verdiell
|
Herkunft:
Es ist eine sehr nahe Verwandte oder der gleiche Klon der Tempranillo, der
sich im Duero-Gebiet anders entwickelt hat. Die Trauben reifen hier etwas
früher, haben dickere Schalen und bringen mehr Farbe in den Wein. |
Verbreitung:
Kastilien-León (Ribera del Duero) |
Weine:
Tiefdunkelrot, manchmal sogar schwarz-violett in der Farbe. Sie haben eine
unbändige Frucht, die auch unter dem Einfluss von Holz nur sehr langsam
den Sekundär- und Tertiäraromen weicht. Die Weine halten ihr tiefes,
warmes Rot sowie einen Teil der Fruchtaromen oft weit über zehn Jahre.
Sortenrein: Die klassischen
Riberaweine sind in der Regel sortenrein. |
| TINTO
DE TORO |
Tinta de Toro - Für
eine Abart (Mutation) des Tempranillo in Kastilien-León.
|
Herkunft: Sie
wird als Schwester der Tempranillo angesehen. Bereits seit dem Mittelalter
ist es die Hauptrebe in Kastilien-León. Niemand zweifelt daran, dass die
Tempranillo der Ursprung dieser Sorte ist, doch hat sie sich, hier im
Gebiet Toro, weit genug fortentwickelt, um einen eigenen Namen zu
verdienen.
Näheres zur
Herkunft der Ursorte finden Sie bei Tempranillo. |
Verbreitung:
Kastilien-León (Rueda, Toro) |
Weine: Intensives
granatrot mit violetten Reflexen. Die Fruchtigkeit, das charakteristische
Bukett von blauen Blüten (Veilchen), der Körper, das weinige Aroma und
im Duft ein kräftiger Ausdruck von schwarzer Frucht zeichnen die Weine
mit großer Zukunft aus.
Ein altes
Sprichwort sagt:
“Wer Torowein trinkt, nimmt mehr zu
sich, als wenn er isst“! |
| TREPAT |
keine
|
Herkunft:
Eine nur in Katalonien vorkommende sehr beliebte Lokalsorte und stammt aus
Costers del Segre. Sie treibt früh aus, ist stark im Wachstum, bringt
durch große kompakte Trauben gute Erträge und reift spät. Etwa 30% der
Anbaufläche sind mit der Rebsorte sind bepflanzt. |
Verbreitung: Katalonien
(Costers del Segre, Conca de Barberá) |
Weine: Sie sind
hell in der Farbe ohne Farbintensität, niedrig im Alkohol mit einer
moderaten Säurestruktur und mittlerem Körper.
Gerne werden leichte, erfrischende und
frucht-betonte Roséweine mit nur ca. 9.5% vol Alkohol daraus
bereitet.
|
| ULL
DE LLEBRE |
Synonym und gebräuchlicher
Name für die Tempranillo in Katalonien, gleichzeitig wird sie hier auch
Ojo de Liebre und Ull de Liebre (bedeutet soviel wie „Hasenauge“)
genannt.
|
Herkunft:
siehe Tempranillo |
Verbreitung:
Katalonien (Alella, Costers del Segre, Penedés, Tarragona) |
Weine:
siehe Tempranillo |
| Weiße
Sorten |
Synonyme: |
Herkunft: |
Verbreitung: |
Weine: |
| AIRÉN |
Aidén und
Manchega (Albacete),
Lairén (Córdoba
- Kastilien-La Mancha),
Valdepeñas und
Valdepeñera (Ciudad Real - Kastilien -La Mancha),
Blanca, Forcallat
Blanca (Valencia)
Lairín de Rey
|
Herkunft: Schon
im Mittelalter bekannte autochthone Rebsorte Spaniens.
Jancis Robinson
meint es ist das spanische Äquivalent zur französischen Ugni Blanc, es
ist aber nicht bewiesen.
Mit 80% am Anbau
in La Mancha und Valdepeñas und 30% der gesamten spanischen Rebfläche
vertreten, da sie sehr widerstandsfähig gegen Dürre und Hitze ist. Es
ist die meist angebaute Rebsorte der Welt! Auch als Tafeltraube ist sie
geeignet. |
Verbreitung: Andalusien (Montilla-Moriles),
Kastilien-La Mancha (La Mancha, Valdepeñas), Madrid (Vinos de Madrid),
Murcia (Bullas, Jumilla, Valencia, Yecla) |
Weine: Früher in der Regel einfache,
hellgelbe und alkoholstarke (bis 14%) Weine. Heute entstehen durch frühe
Lese und eine Temperatur gesteuerte Gärung leichte, neutrale bis Frucht
betonte Weine, die jung getrunken werden sollten, da der Oxidationsprozess
nach 1-2 Jahren einsetzt. Gerne werden die Weine als Verschnittpartner
genommen, ebenso zur Destillation für Brandy. |
| ALBARIÑO |
Alvarinho, Azal
Blanco, Albarinyo (Pontevedra - Galizien)
|
Herkunft: Bereits
seit dem 18. Jahrhundert in Galizien heimisch. Die genaue Herkunft ist
ungewiss. Es gibt verschiedene Versionen:
Im 11.
Jahrhundert hat Raimond de Bourgogne die Reben eingeführt. Er weilte oft
und gerne mit seiner Gemahlin, der Königin Doña Urraca von Kastilien, in
den Thermen von Caldas de Reis (Provinz Pontevedra in Galizien).
Im 12.
Jahrhundert brachten Mönche von Cluny die Reben mit ins Val de Salnés
und haben zur Weiterverbreitung vom Kloster Armenteira beigetragen.
Oder haben
deutsche Mönche im 17. Jahrhundert haben auf ihrer Reise zum Schrein des
Heiligen Jakobs in Santiago de Compostela die Reben von der Mosel oder dem
Rheingau mitgebracht? |
Verbreitung: Galizien (Rías Baixas,
Ribeiro, Ribeira Sacra, Betanzos, Peninsula de Morrazo), Valencia |
Weine:
In der Farbe blass bis goldgelb. Eingängiges Bukett nach frischen Äpfeln
und Anklängen nach Pfirsich, Heu und Minze. Sehr frisch mit einer
prickelnden, anregenden Säure. Gut strukturiert am Gaumen, seidig und
vielschichtig. Gradlinig, schlank und wohlschmeckend. |
| ALBILLO |
Albilla (Guadaljara)
Albillo de Cebreos (Ávila)
Albillo de Madrid, Albillo de Toro (Zamora)
Blanco/a de Pais (Burgos, Soria)
Castellano (Cadiz, Castellón)
Gual (Kanarische Inseln)
Nieves Tempano (Zaragoza)
Acerba, Albuela, Blanco Ribera, Cagalón (allgemein)
|
Herkunft:
Alte kastilische Landsorte über deren Entstehung nichts weiter bekannt
ist. Sie wird in Zentralspanien gerne als Tafeltraube angebaut. |
Verbreitung:
Asturien, Extremadura (Cañamero), Galizien (Ribeiro), Kanarische Inseln
(Gran Canaria, La Palma), Kastilien-La Mancha (Almansa), Kastilien-León (Ribera
del Duero, Toro), Madrid (Vinos de Madrid) |
Weine: Goldgelb
in der Farbe, neutral im Geschmack und alkoholreich mit einem hohen
Glyzeringehalt, der den Weinen eine große Geschmeidigkeit gibt.
Im Rezept des berühmten Vega Sicilia
ist auch ein kleiner Anteil enthalten, um die Weine fülliger und weicher
zu gestalten. |
| CHARDONNAY |
keine
|
Herkunft:
Die Abstammung ist nicht genau bekannt. Der Name und die Urheimat sind
wohl das Dorf Chardonnay bei Mâcon im Burgund. Zu Beginn des 19.
Jahrhunderts wurde die Sorte bereits im Trentin für die Sektherstellung
eingeführt. In Spanien wird die Sorte in einigen verschiedenen Gebieten
angebaut. |
Verbreitung:
Aragón (Calatayud, Somontano), Balearen, Baskenland, Extremadura,
Katalonien (Alella, Conca de Barberá, Costers del Segre Penedés,
Tarragona), Kastilien-La Mancha, Kastilien-León, Murcia (Alicante),
Navarra |
Weine:
In der Farbe blass- bis intensiv Strohgelb. Fruchtiges Bukett, reiches
Aroma, körperreich, je nach Ausbau und Boden rassig bis stahlig. Im Duft
oft nach halbreifen Äpfeln und im Alter eher nach Haselnüssen. |
| CHENIN
BLANC |
keine |
Herkunft:
Schon 845 von Karl dem Kahlen urkundlich als Anjou erwähnt. 1490 von
Thomas Gohier als Plant d’Anjou an der Tourraine eingeführt. Der Name
kommt offenbar von Mont Chenin, einem kleinen Herrensitz am Ufer des
Echaudon, südlich der Touraine. |
Verbreitung:
Aragón (Somontano), Extremadura (Tierra de Barros), Katalonien (Penedés) |
Weine: Hellgelb
in der Farbe. Sehr fruchtbetont und bukettreich (Pfirsich, Aprikose,
Haselnüsse).
In der Jugend
meist säurebetont herb bis streng. Nach gutem Ausbau sehr dicht und
rassig. Sehr gut für Auslesequalitäten geeignet. Dann meist erst nach
8-10 Jahren trinkreif.
Wird wegen der frischen Säure gerne
zum Verschnitt für Tafelweine und Sekt genommen. |
| FUMAT |
Ist der in der
Region Valencia benutzte katalanische Name der Rebsorte MERSEGUERA.
Escanyavella
(Tarragona, Valencia)
Exquitsagos (Tarragona, Valencia)
Messeguera (Murcia, Teruel, Valencia)
Trobat (Lérida)
Verdosilla (Valencia)
Albilla (Guadaljara)
Albillo de Cebreos (Ávila)
Albillo de Madrid, Albillo de Toro (Zamora)
Blanco/a del Pais (Burgos und Soria)
Castellano (Cádiz und Castellón)
Gual (Kanarische Inseln)
Nieves (Zaragoza)
Fumat (Valencia auf Katalanisch)
|
Herkunft:
Diese wichtige autochthone Sorte ist seit dem 18. Jahrhundert in Valencia
bekannt und fast ausschließlich hier heimisch. Nach neueren Erkenntnissen
wird eine Mutation aus der Listán Blanco nicht ausgeschlossen, die sich
dann zu einer eigenständigen Rebe weiterentwickelt hat. |
Verbreitung: Murcia (Alicante, Yecla),
Valencia (Valencia, Utiel-Requena), Kanarische Inseln, Kastilien-La Mancha
(Almansa) |
Weine: Sehr hell
in der Farbe mit einem klaren, saftigen, erfrischenden Geschmack und einer
schönen Frucht in der höher gelegenen Subzone Alto Turia (nordwestlich
der Stadt Valencia). Die Weine sollten ein Jahr nach der Ernte getrunken
sein, da sie schnell ihre Frische verlieren.
In der heißen Valenciaebene nahe
Chiva und Liria werden sehr schwere, alkoholreiche Weine produziert, die
oft zu „Rancios“ und Likörweinen verarbeitet werden. |
| GARNACHA
BLANCA |
Garnacho Blanco
(La Rioja)
Garnatxa Blanca (Katalonien und Pais Vasco, dem Baskenland)
|
Herkunft: Die Heimat liegt in Spanien,
im Anbaugebiet Aragón. Von hier hat sie sich im gesamten Mittelmeerraum
weiterverbreitet. Sie ist seit dem 18. Jahrhundert auch in Südfrankreich
und Süditalien, vorwiegend den Inseln Sardinien und Sizilien heimisch
geworden. |
Verbreitung:
Aragón (Calatayud, Campo de Borja, Cariñena, Somontano, Bajo Aragón),
Katalonien (Alella, Tarragona, Terra Alta) La Rioja und Navarra (gesamtes
Gebiet) |
Weine: Gelb bis
leicht bernsteinfarben. Sehr körperreiche, oft alkoholstarke Weine. In
der Säure mild bis ausgesprochen säurearm.
Wird oft als Verschnittwein genommen,
erbringt aber auch gute Dessertweine. |
| GENCIBEL |
So
wird die PALOMINO in einigen Regionen genannt und dort auch als eigenständige
Rebsorte angesehen. Auf Grund der unterschiedlichen Böden und des
regionalen Klimas kann es zu anderen Geschmackskomponenten im Wein kommen. |
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| GEWÜRZTRAMINER |
keine |
Herkunft:
Höchstwahrscheinlich ist die Urheimat Thessalien in Nordgriechenland. Von
dort kam die Rebe mit den Römern über die Alpen und somit nach Österreich
Der Name ist von Tramin in Südtirol abgeleitet - oder die tatsächliche
Heimat? |
Verbreitung: Aragón
(Somontano)
Katalonien (Penedés) |
Weine:
Strohfarben bis goldgelb mit grünlichen Reflexen. Würzig, säurearm, an
Rosenduft erinnernd. Füllig, körperreich, mit lange anhaltendem Aroma.
Sehr persönliches Geschmacksbild. |
| GODELLO |
Berdello, Godelho,
Verdello und Ojo de Gallo (Galizien allgemein)
Agudelo, Agudello (in der Nähe von La Coruña und Orense in Galizien)
|
Herkunft:
Von alters her an den Ufern des Sil bekannte Rebsorte. Der Ursprung geht
auf die Römer zurück. Sie besetzten 27 vor Christus unter Oktavius das
Tal des Sil und betrieben organisierten Weinbau für die nächsten 250
Jahre ihrer Herrschaft (nach dem Chronisten Stabo 58 vor bis 29 nach
Christus). Im 12. Jahrhundert wurde sie schon von den Klöstern erwähnt,
dann wieder in Vergessenheit geraten. Seit 1970 wird sie wieder verstärkt
in Galizien angebaut. |
Verbreitung:
Galizien (Ribeiro, Ribeira Sacra, Valdeorras), Kastilien-León (Bierzo) |
Weine:
Blass gelbliche Farbe, Aromen grüner Früchte z. B. Apfel. Robuste,
komplexe Struktur, lang anhaltend, angenehm mit intensivem Aromapotential.
Mitunter etwas sehr säurebetont. |
| LAIRÉN |
keine bekannt –
oft wird die Airén genannt, ist jedoch nicht ganz richtig
|
Herkunft: Hier haben wir es mit einer
engen Verwandten der Airén zu tun, die sich hier aufgrund des Bodens und
Klimas anders entwickelt hat. |
Verbreitung:
Andalusien (Montilla-Moriles) |
Weine: Dank neuer
Kellertechnik werden heute neben dem sherryähnlichen „Generoso“ in
der Geschmacksrichtung „Fino“ ebenso junge, leichte Weine mit zarter
Frucht erzeugt.
Sie sollten im Jahr nach der Ernte
getrunken werden, da sie leicht oxydieren. |
| LOUREIRA |
So wird die
Loureira Blanco im Rías Baixas genannt.
|
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| LOUREIRA
BLANCO |
Marqués, Marquéz,
Loureiro Blanco (Galizien allgemein)
Loreira (Galizien/Rías Baixas)
|
Herkunft: Die Heimat ist die Westküste
der iberischen Halbinsel im Tal des Miño in der Nähe von Orense. Ob nun
in Spanien oder Portugal, dass ist noch nicht ergründet, obwohl die
Spanier sie als autochthone Rebsorte Galiziens ansehen. Die Traube
verleiht dem Wein den Duft von Lorbeer, daraus ist der Name abgeleitet:
„louro - Lorbeer“ (portugiesisch). |
Verbreitung:
Galizien (Rías Baixas, Ribeiro) |
Weine: Klares, sehr helles strohgelb
in der Farbe. Filigrane Säure, sehr feine Frucht mit dezentem
Muskatbukett, aber wesentlich frischer als Albariño. Feinfruchtig, mit
schlankem Körper. Saftig, frisch, mit Anklängen an Aprikose und
Pfirsich. Die Weine haben ein gutes Alterungs-potential. Meist immer mit
Albariño verschnitten. |
| MACABEO |
Alcañón, Alcañol,
Maccabeo, Macabeu, Blanca de Daroca, Viura, (Aragón, Balearen,
Baskenland, Kastilien-León, Navarra, Rioja)
Alcaloll (Valencia katalanisch)
Viuna (Aragón/Zaragoza)
|
Herkunft:
Vermutet wird das Ebrotal in Aragón, da sie hier schon sehr lange bekannt
ist. 1816 ist die Rebe erstmals im französischen Roussillon erwähnt. Im
19. Jahrhundert taucht sie auch in Katalonien, Navarra und Rioja auf.
Es gibt auch die
Vermutung, dass sie wegen der Trockenheitsresistenz aus Kleinasien
stammten könnte. |
Verbreitung:
Aragón (Catalayud, Campo de Borja, Carineña, Somontano, Baja Aragón),
Balearen (Mallorca), Extremadura (Tierra de Barros, Mantanegra),
Katalonien (Alella, Ampurdán Costa Brava, Conca de Barberá, Costers del
Segre, Penedés, Priorat, Tarragona), Murcia (Bullas, Yecla), Valencia (Alicante,
Utiel-Requena, San Mateo) |
Weine:
Hellgelb bis strohfarben in der Farbe. Früh gelesen sind es fruchtige,
teils Säure betonte Weine. Bei der Cavaherstellung gehört sie in die
Trilogie mit Parellada und Xarel.lo. Teils werden auch Dessertweine
schwere gekeltert. |
| MALVASIA |
Malvasia Riojana,
Malvasia de Rioja, Rioja, Rojal (La Rioja)
Cagazal, Subirat Parent (Katalonien)
Tobia, Blanco Roja, Blanco Fino, Blanquirroja, Suavidad, Uva de Arroba
(allgemein)
|
Herkunft:
Die Rebe ist im 7. Jahrhundert mit den Griechen aus dem Gebiet des
Peloponnes (der Stadt Monemvassía) über die Liparischen Inseln nach
Italien gekommen. Schon im 17. Jahrhundert war sie auf Lanzarote
wichtigste Rebsorte. In Katalonien (Alella) ist sie seit 100 Jahren
heimisch. Sie soll schon damals die Gaumen der oberen Gesellschaft entzückt
haben. |
Verbreitung: Aragón
(Calatayud), Galizien (Ribeira Sacra), Kanarische Inseln (Gran Canaria, La
Palma, Lanzarote, Teneriffa),
Katalonien (Alella),
Kastilien-León (El Bierzo, Toro, Los Arribes del Duero, Tierra del Vino,
Valdevimbre-Los Oteros), La Rioja (Rioja), Murcia (Albanilla),
Navarra (Navarra), Valencia (Valencia) |
Weine:
Strohfarben mit teils grünlichem Glanz. Aromatisch, muskat- bis
aprikosenartig im Bukett.
Als Dessertweine
ausgebaut, werden sie manchmal mit Weindestillat aufgespritet.
Als Likörwein
von Lanzarote eine Köstlichkeit.
|
| MOSCATEL |
Unter dieser
Bezeichnung existiert eine ganze Gruppe von Rebsorten. Die oft die gleiche
Rebsorte mit lokalen Zusatzbezeichnungen ist und sich dadurch meist als
Einzelsorte darstellt.
|
Eines
haben alle Varietäten gemeinsam, sie stammen aus Kleinasien. |
|
|
| MÜLLER
-THURGAU |
keine |
Herkunft: Eine
Rebe mit verworrener Geschichte:
1.Version: 1882
von Professor Dr. Müller aus dem Kanton Thurgau (Schweiz) in Geisenheim
gezüchtet. Die Kreuzung Riesling x Silvaner wird heute angezweifelt.
2. Version: Nach
neuen Untersuchungen sind gar keine Merkmale des Silvaners im Erbgut
vorhanden. Es soll sich um eine Selbstung des Rieslings handeln. Eine
Kreuzung von Riesling Klon Gm 88 x Riesling Klon Gm 64 hat die gleichen
Merkmale wie Müller-Thurgau.
3. Version: 1996
glaubte der österreichische Molekularbiologe Ferdinand Regner an eine
Kreuzung von Riesling x Chasselas de Courtiller.
4. Version: Neue
DNS Analysen ergaben, dass es eine Kreuzung aus Riesling x Madeleine
Royale ist. Laut Prof. Reinhard Töpfer, Direktor des Instituts für
Rebenzüchtung Geilweilerhof in Siebeldingen.
aus: „Die
Welt“ vom 22. Juli 2000 |
Verbreitung:
Katalonien (Costers del Segre, Penedés) |
Weine:
Hell bis grünlichgelb in der Farbe. Verhaltene Säure, mild, feingliedrig
und mit einem zarten Muskatbukett ausgestattet. |
| PALOMINO |
Doradillo,
Dorado (Kastilien-León in den Provinzen Segovia und Soria)
Jerez (Kastilien-León in den Provinzen León, Orense, Santander,
Valladolid und Zamora)
Listán, Listán Blanco (Andalusien/Cádiz und Huelva, Gran Canaria,
Teneriffa)
Palomino de Jerez, Palomino Fino (Cádiz), Tempranilla Blanca (Andalusien/Málaga)
Palomino fi (in Valencia auf Catalan), Albán, Albar, Albillo de Lucena,
Gencibel, Gencibel de Aragón, Gencibiera, Horgazuela, Jerez Fino, Listán
Común, Manzanilla de Sanlúcar, Palomina, Palomina Blanca, Palomino de
Chipiona, Palomino de Pinchito, Temprana, Temprana Blanca, Xerez
(allgemein)
|
Herkunft: Die Heimat ist Andalusien
mit seiner über 3000 Jahre alten Weinbautradition. Der Name ist von Fernán
Yáñez Palomino abgeleitet, einem treuen Gefolgsmann von König Alfons
dem Weisen, der 1264 die maurische Festung von Jerez eroberte. |
Verbreitung:
Andalusien (Condado de Huelva, Jerez), Kastilien-León (El Bierzo, Rueda),
Galizien (Monterrei, Ribeiro, Valdeorras, Ribeira Sacra, Betanzos, Valle
de Miño-Orense) |
Weine:
In der Regel einfache Weine mit sehr wenig Säure. Oft im Verschnitt mit
anderen Rebsorten um den Wein aufzubessern. Große Bedeutung in der
Sherryherstellung. Hier zeigt er seine wahre Größe mit seinen
Mandelaromen im Geschmack und dem angenehmen leichten Bitterton im Abgang. |
| PANSAL |
Offizieller Name
für die Xarello / Xarel.lo in Katalonien.
|
Herkunft:
siehe dort |
|
|
| PEDRO
XIMÉNEZ |
Pedro Jiménez,
Pedro Ximén, Ximénez, Pero Ximen, Alamis, Alamis de Totana (Andalusien
in den Provinzen Cádiz, Córdoba, Granada, Huelva, Málaga)
|
Herkunft: Es gibt
mehrere Legenden:
1. Ein Söldner
Kaiser Karls V. habe sie im 16. Jahrhundert vom Rhein nach Jerez gebracht,
mit Namen Peter Siemens.
2. Ein Soldat
namens Pedro Ximén hat sie aus dem Tercio von Flandern aus den von Nebeln
umwobenen Ufern
des Rheins mitgebracht.
3. Ein Söldner
aus der Armee Karls V. hat sie von den Kanarischen Inseln mit an den Rhein
genommen und dann, als er zur Genesung seiner Verletzung nach Spanien
geschickt wurde, mitgenommen. |
Verbreitung: Andalusien (Condado de
Huelva, Jerez, Málaga, Montilla-Moriles, Villaviciosa de Córdoba),
Extremadura (Cañamero, Mantanegra, Montánchez, Ribeira Alta del Guadiana),
Kanarische Inseln (El Hierro, Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote),
Katalonien (Priorato), Murcia (Jumilla), Valencia (Valencia, Beniarrés im
Gebiet Alicante) |
Weine: Von der
Tradition her sehr volle, dunkelbraune, süße Dessertweine/Sherrys.
Heute werden auch trockene, leichte,
fruchtbetonte junge Weine für den direkten Konsum abgefüllt. Auch im
Barrique vergorene Weine sind in hoher Qualität am Markt. |
| PICAPOLL
BLANCO |
Extra (Asturien)
|
Herkunft: Der Ursprung der Rebe muss
im Rhônetal sein, da sie zu den zugelassenen Sorten im Rezept des
Chateauneuf du Pape enthalten ist. Über die Carmargue ist sie nach
Nordostspanien gekommen. Sie ist anfällig für Echten Mehltau. |
Verbreitung:
Katalonien (Vinos de la Tierra del Bagés) |
Weine: Mittleres goldgelb mit grünem
Schimmer in der Farbe. Intensiv fruchtiges Bukett mit Anklängen an
Aprikosen und grünen Äpfeln. Im Geschmack ausgeglichene Säure, frische
Zitrusnote. |
| PRENSAL
BLANC |
Vermutlich ist es die Xarello /
Xare.lo mit ihrem Synonym Pensal Blanco wie sie auf den Balearen genannt
wird.
|
|
|
|
| RIESLING |
keine |
Herkunft: Höchstwahrscheinlich aus
der am Rhein wachsenden Wildrebe selektioniert. Schon 1430 wird in einer
Urkunde von einem Rieslingweingarten in Worms berichtet. Genaueres ist
nicht bekannt. Seit mehreren Jahren wird er mit Erfolg in kühleren
Gebieten Spaniens angebaut. |
Verbreitung:
Aragón (Somontano), Katalonien (Penedés), Valencia (Alicante),
Murcia |
Weine: Grünlich
bis gelbe Farbe, feinrassig, elegant, finessenreich, mit einem
Pfirsichbukett und herrlich eingebundener Fruchtsäure.
Je nach Anbaugebiet jedoch verschieden
in der Art. |
| SAUVIGNON
BLANC |
keine |
Herkunft:
Unbekannt, aber schon sehr lange in Frankreich nachweisbar. Wahrscheinlich
liegt die Herkunft im Südwesten Frankreichs. Der Name könnte von „sauvage“
(wild) und „vignon“ (Weinstock) abgeleitet sein.
Für Rueda ist
sie seit 1985 amtlich zugelassen. |
Verbreitung:
Baskenland, Katalonien (Alella), Kastilien-León (Rueda) |
Weine: Grünlichgelbe
Farbe, grasiges Bukett nach frisch geschnittenem Gras, Kräutern, Blüten
und Früchten. Extraktreich, je nach Standort säurebetont oder mit
ausgeglichener Säure.
Volle, ausgeprägte Frucht. |
| SÉMILLON
BLANC |
keine
|
Herkunft:
Eine in Südwestfrankreich seit sehr langer Zeit beheimatete Rebe, die
heute über die ganze Welt verbreitet ist. Vielleicht ist die Heimat das
Bordeauxgebiet und der Name von „Sant Emilion“ abgeleitet, leider ist
nicht mehr bekannt. Durch warm-feuchtes Wetter wird die
Zuckerkonzentration durch die Edelfäule, verursacht durch die Pilze der
Botrytis cinerea, begünstigt. |
Verbreitung:
Valencia (Valencia) |
Weine: Blassgelbe
Weine mit einem vollen, aber dezenten Bukett. Leicht rassig und säurebetont,
jedoch rund und seidig bei trockenem Ausbau.
Klassisch sind
die goldenen, feinsaftigen und weichen edelsüßen Gewächse im südlichen
Bordeaux mit Feigen-, Bananen- und Melonenaromen in der köstlichen edelsüßen
Variante.
Für
Barriqueausbau gut geeignet. |
| TREIXADURA |
Verdello Louro
(Galizien – D.O. Monterrei)
Verdelho Rubio (Galizien – im Tal des Miño, Provinzen Lugo und Orense)
|
Herkunft:
Alte Lokalsorte in Galizien, die auch in Portugal zur Erzeugung von Vinho
Verde mit Erfolg angebaut wird. |
Verbreitung:
Galizien (Ribeiro, Rías Baixas) |
Weine:
Lebendige, saftige Weine mit einem ausgeprägten Sortenbukett (nach
frischen Trauben). Bei früher Lese der Trauben und moderner Kellertechnik
entstehen interessante Tropfen mit viel Spiel. |
| VERDEJO |
Verdecho, Verdeja,
Verdejo Blanco, Verdeja Blanca und Botón de Gallo Blanco in Asturien (Oviedo)
und Kastilien-León (Segovia, Valladolid und Zamora)
Chepa de Madrigal allgemein
|
Herkunft: „Die
weiße Königin der D.O. Rueda“, so wird sie allgemein genannt.
Der legendäre
Bordelaiser Önologe Emile Peynaud „entdeckte“ 1971 den Verdejo und
sprach ihm großes Qualitätspotential zu. Damit wurde sie mit einem
Schlag zur aristokratischsten Weißweinrebe Spaniens.
Von den Mauren
aus Nordafrika in Spanien eingeführt. Heute gilt sie als heimische
Rebsorte im Gebiet Kastilien-León (der Region Rueda südlich der Stadt
Valladolid). Schon im 17. Jahr-hundert waren die Weißweine aus dieser
Rebsorte sehr bekannt.
Heute ist etwa
die Hälfte der Rebfläche in Rueda damit bestockt. |
Verbreitung:
Kastilien-León (Cigales, Rueda, Toro, Benavente, La Ribera del Cea)
Extremadura (Cañamero) |
Weine: Sehr hell bis leicht grünlich
in der Farbe. Sie präsentieren sich durch den hohen natürlichen
Glyzeringehalt besonders geschmeidig und körperreich. Im Bukett
fruchtbetont mit Anklängen an Heu und Anis und duftigen Pflanzenaromen.
Am Gaumen erweitert er sich als frischer Wein mit der ihm eigenen
Bitterkeit im Finale, die dem Wein Kraft und Ausdruck verleiht.
Gleichzeitig werden noch altgold- bis bernsteinfarbene Dessertweine von
besonderer Güte, die „vinos de solera“ mit traditioneller Fassreifung
erzeugt. |
| VERDELLO |
So wird der
Godello von Galizien auf den Kanarischen Inseln (La Palma, Teneriffa)
genannt.
|
|
|
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| VIURA |
Viura heißt sie
in der Rioja, Navarra und Aragonien - Macabeo in Katalonien
Synonyme: Macabeo,
Maccabeo, Alcañón, Viuna (Zaragoza)
|
Herkunft:
Vermutet wird das Ebrotal in Aragón, da sie hier schon sehr lange bekannt
ist. 1816 ist die Rebe erstmals im französischen Roussillon erwähnt. Im
19. Jahrhundert taucht sie auch in Katalonien, Navarra und Rioja auf.
Es gibt auch die
Vermutung, dass sie wegen der Trockenheitsresitenz aus Kleinasien stammen
könnte.
In der D.O.
Manchuela werden 99% der Weißweine laut ICEX Weinführer aus ihr erzeugt. |
Verbreitung:
Baskenland (Rioja), Kastilien-La Mancha (La Mancha, Manchuela),
Kastilien-León (Cigales, Rueda), La Rioja (Rioja), Navarra |
Weine: Blassgelb bis strohfarben,
manchmal säurebetont mit feinen Fruchtakzenten. Im Barrique ausgebaute
Weine sind goldgelb, elegant und komplex zugleich. Die vornehme Holznote
mit dem gehaltvollen Bukett zeigt, wie sich die Frucht mit der Zartheit
verbinden kann. |
| XAREL.LO
/XARELLO |
Pansal
(Tarragona)
Cartuja Blanca, Cartuxá, Cartoixá (Barcelona)
Pansá Blanca (Barcelona, Tarragona)
Pensal Blanco (Palma de Mallorca)
Viñate (Tarragona)
Xarello Blanco, Xarelo, Xarello (Barcelona)
|
Herkunft:
Vermutlich aus Griechenland stammend ist die Rebe heute in Katalonien zu
Hause und ist eine der drei großen Trauben (neben Macabeo und Parellada)
zur Cavaherstellung. Eine Verwandtschaft mit der Macabeo Rebe wird nicht
ausgeschlossen. |
Verbreitung:
Katalonien (Alella, Ampurdán-Costa Brava, Costers del Segre, Penedés,
Tarragona), Murcia (VdT Abanilla) |
Weine: Je nach
Boden erbringt die Rebe robuste, Säure betonte, neutrale, alkoholreiche
Weine (besonders fruchtbare Böden), ausgewogene, aromatische und
mittelschwere Weine auf ärmeren Böden.
Wichtiger Bestandteil der Cava -
Grundweine. |
Quelle:
Die Rebsorten Spaniens, Autor: Manfred Zaddach
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